Die Vögel
 
Das 2400 Jahre alte Stück scheint dem Ensemble auf den Leib geschnitten. Nicht zuletzt deshalb, da sich die Vogelschar zur feinsinnigen Toninterpretation anbietet. Daß die Interpretation gleichzeitig den Schauspielern in Gestik und Mimik äußerstes abverlangt, wird dem Zuschauer nur selten bewußt.
Foyer, Essen
 
 
Die Truppe, die in einer Art Total-Theater, Tanz, Musik und Sprache arbeitet, gehört zu dem Innovativsten und Kreativsten, was die Region zu bieten hat. Das Theater der Klänge ist gern gesehener Gast in anderen Theatern (...) und in jedem Fall eine Bereicherung der kulturellen Szene.
Theater pur
 
 
Umjubelte Premiere: (...) so verzaubern Lensings Mimen die Zuschauer nun drei Stunden mit archaischen Trommel-Tänzen und geheimnisvollen Maskenspielen: Sie verschmelzen unmerklich und geistreich mit dem Lehrstück über die unendliche Geschichte von der Lust auf Macht. Wer allerdings eine Leidensgeschichte über Täter und Opfer erwartet, ist hier fehl am Platz. Mit gekonnt leichter Hand und komödiantischem Talent führen fünf Frauen und drei Männer sanft durch den dreistündigen Abend. (...) sprüht vor Lebensfreude und Humor, schafft Raum für Phantasie und gleitet nie in platte Derbheit ab. Doch was wäre das alles ohne die magischen Flötenklänge und Percussion? Sie illustrieren nicht, sondern charakterisieren einzelne Geschöpfe - besonders bei den Auftritten des Vogelchores. Die suggestive Kraft der tanzenden Federwesen erinnert an Welt-Theater und mythologischen Zauber (...)
Neue Rhein Zeitung
 
 
(...) was die Tänzer jetzt als Vogelchor, angeführt vom "Perservogel" Kerstin Hörner und unterstützt von drei Musikern, auf die Bretter (...) legen, ist mitreißend. Sie wirbeln, stampfen und flattern, und erzeugen so die flirrende, hoffnungsvolle Atmosphäre dieses neugegründeten Wolkenkuckucksheims besser, als Worte es je könnten. Die Geschichte stammt aus dem Jahr 414 v. Chr. und zeigt sich überraschend aktuell. (...) Mit den "Vögeln" ist dem "Theater der Klänge" ein großer Wurf geglückt...
Westdeutsche Zeitung
 
 
Es ist eine Aufführung, die vor allem den Augen und Ohren des Publikums einiges bietet. Die Masken der Schauspieler sind witzig, zuweilen grotesk überzogen. (...) Die beiden Vögel und die Athener verstehen einander nicht. Die gefiederten Freunde reden in einer aufwendig getanzten Körpersprache, die an Riten in alten Indianerfilmen erinnert. Diese Tanzeinlagen sind sehenswert... Es ist vor allem ein farbenfrohes Spektakel, daß das Theater der Klänge mit viel Engagement auf die Bühne bringt.
Rheinische Post
 
 
Ein pralles, buntes Spektakel. So soll Theater sein, daß alle Sinne angesprochen werden. Dieser Anspruch wurde eingelöst vom Düsseldorfer Theater der Klänge (...) Die Inszenierung von J.U. Lensing hat Witz und Charme und Tempo. Die Auftritte der Chorvögel beeindruckten durch Drive und unbändige Spiefreude. Das ganze Ensemble vibrierte vor Tanz und Spiellust (...) Exzellent sind die Choreographien (...) Mit einem weitgefächerten Instrumentarium wurde der aufregend-exotische Charakter der Schloßspielvorführung zusätzlich unterstrichen (...) und wahre Wunder vollbrachten in nimmermüdem Einsatz der Flötist Mathis Hagedorn (...) neben Thomas Wansing und Roland Weber, die virtuos mit Percussion, Hackbrett, Psalter, Santouri und Saz die permanent entfesselte Vogelwelt illustrierten...
Rhein Neckar Zeitung
 
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  25 Jahre THEATER DER KLÄNGE