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Tanzfuge in 360 Grad Kuppel
16.05.2017
 
"Womit rechnest Du?" im Dortmunder U
 
"Womit rechnest Du?" - läuft vom 20. Mai bis 3. September in der Ebene 6 im Dortmunder U. In drei voneinander unabhängigen Ausstellungen wird die faszinierende Welt der Zahlen und Daten aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick genommen.

Im Oberlichtsaal wird der "Fulldome" auf Besucherinnen und Besucher warten: Ein Planetarium mit Werkstattcharakter, entwickelt vom Medienlabor kiU der FH Dortmund unter der Leitung von Harald Opel auf der Ebene 1 im Dortmunder U. Die Installation besteht aus einer begehbaren Kuppel, in der die Besucher eine audiovisuelle 360-Grad-Projektion erleben. Der ca. 6 Minuten lange Loop vermischt Naturaufnahmen (z.B. Meereswellen) mit animierten, abstrakten Elementen mathematischen Ursprungs wie Graphen oder Kurven. Zu sehen sind in der 360 Grad Projektion u.a. auch 4 Tänzer und Tänzerinnen des THEATERs DER KLÄNGE und der griechischen Gruppe ECHODRAMA, die eine eigens für diese Installation kreierte Tanzfuge von Jacqueline Fischer zu einer Musik von J.U.Lensing tanzten.

Die Ausstellung eröffnet am 19. Mai 2017 um 18 Uhr im Dortmunder U.
Ausstellungsflyer
 
Freunde in Köln, Dortmund und Athen
12.04.2017
 
Gastspiel, Tanzclip, Artists in residence
 
Vergangenen Samstag erlebten wir in der Rochuskirche Köln ein Gastspiel, wie man es sich als Theatermacher nur wünschen kann:

Ein engagierter Veranstalter mit Herzblut, der sich nicht zu schade ist anzupacken, wo es nötig ist und den ganzen Tag für seine Gäste da zu sein (der Musiker/Kantor Wilfried Kaets). Sein Mitarbeiter Thomas Roß - ebenfalls eigentlich Musiker - der für uns die gesamte technische Einrichtung und das Licht installierte. Die wunderbare Organistin Iris Rieg, die nicht nur auf höchstem Niveau Bach für uns und das Publikum spielte, sondern offensichtlich die Zusammenarbeit mit unserem Ensemble genoss. Ein Publikum, welches nach gutem Applaus für uns zum größten Teil mit anpackte und innerhalb einer halben Stunde alles so abbaute, dass in dieser Kirche wieder der Gottesdienst stattfinden konnte. Eine fast ausverkaufte Kirche und ein mit Spielfreude tanzendes Ensemble - ein Fest!

Unsere Freunde aus Athen - das Tanzensemble Echodrama - war im Publikum mit dabei und beeindruckt. Seit Montag haben wir dieses Ensemble für 14 Tage als Artists in residence in unserem Düsseldorfer Probenstudio zu Gast. Inhalt dieses Erasmus-Aufenthalts ist ein Workshop in der wir diesem Ensemble unsere jüngst entwickelten kontrapunktischen Tanztechniken für eine eigene Kreation weitergeben.

Am kommenden Samstag sind wir zu Gast im Dortmunder U, in dem wir für eine Installation des "kju" das erste Workshopergebniss - eine neue Tanzfuge - mit 360 Grad-Video-Technik aufzeichnen werden. Dieses Videofootage soll verwendet werden, um im Mai Teil einer Dome-Bespielung im Dortmunder U zum Thema "Mathematik" zu sein.

Und klein aber fein: Seit dem gestrigen Dienstag bereitet die Buchhandlung Gossens in Düsseldorf-Oberkassel ein Minigastspiel für unseren 30. Gründungstag am 10. Mai 2017 vor. Ein Schaufenster ist dort aktuell mit unseren Medien und Drucksachen dekoriert, die in dieser Buchhandlung seit gestern auch zum Kauf angeboten werden. Am 10. Mai sind wir dort mit einer szenischen Lesung zu Gast. Doch dazu mehr im kommenden Rundbrief...
Buchhandlung Gossens
 
Das THEATER DER KLÄNGE feiert im Mai seinen 30. Gründungstag
06.04.2017
 
Szenische Lesung am 10. Mai 2017
 
Am 10. Mai 1987 trafen sich in Düsseldorf Musiker, Schauspieler und Tänzer - die meisten von der Folkwanghochschule in Essen -, sowie ein Düsseldorfer Fotokünstler und ein Werbekaufmann auf Einladung des damals jungen Düsseldorfer Komponisten J.U.Lensing, um ein interdisziplinäres Musiktheaterensemble zu gründen. Das THEATER DER KLÄNGE wurde als Verein gegründet mit der Zielsetzung intermediale Bühnenstücke zu kreieren und zur Aufführung zu bringen, wobei die zugrunde zu legende Musik immer Originalmusik, also für die jeweiligen Werke durch zeitgenössische Komponisten angefertigt sein sollte. Von den damals 10 Gründungsmitgliedern sind immerhin 4 aktuell noch aktiv für das Ensemble!

Im Laufe der 30 Jahre entstanden 24 Produktionen, zahlreiche davon wurden in mehreren Fassungen realisiert. So kann das THEATER DER KLÄNGE heute auf ein Schaffen von insgesamt 39 Stücken, drei Hörbüchern, drei Musik-CDs, drei DVDs, einem Spielfilm und zwei Buchveröffentlichungen im Zusammenhang mit zwei Einzelausstellungen in 1997 und 2012 im Theatermuseum Düsseldorf zurückblicken.

Für das Jubiläumsjahr plant das THEATER DER KLÄNGE ein Programm unter dem Titel "bauhaus ballette", welches die 1987er Produktion "Das mechanische Ballett" und die 2015er Produktion "TRIAS - Das triadische Ballett" in einem Doppelprogramm zur Aufführung bringen wird. Die Erstaufführungen sind für den Zeitraum 12. bis 15. Oktober 2017 im Capitol Theater Düsseldorf angesetzt.

Einen kleinen Vorgeschmack dazu kann man am kommenden Donnerstag, den 4. Mai 2017 um 10 Uhr in der Düsseldorfer Filmwerkstatt erleben. Wir projizieren im dortigen Kino Ausschnitte unserer Video-Dokumentationen des "mechanischen Balletts" und von "TRIAS - Das triadische Ballett".

Unseren eigentlichen Jubiläumstag begehen wir am 10. Mai 17 um 20 Uhr mit einer szenischen Lesung in der Düsseldorfer Buchhandlung Gossens in Düsseldorf-Oberkassel, die aktuell ein Schaufenster zum THEATER DER KLÄNGE gestaltet hat. Inhalt der Lesung sind Auszüge aus dem wunderbaren Text "Rameaus Neffe" von Diderot in der Übersetzung von Goethe, gelesen und gespielt von Kai Bettermann und J.U.Lensing.
Gossens Buchhandlung
 
Die Kunst der Tanz-Fuge am 8. April zu Gast in der Rochuskirche Köln
05.04.2017
 
Premiere mit der Organistin Iris Rieg
 
Am Samstag, 8. April 2017 gastieren wir um 20 Uhr mit "Die Kunst der Tanz-Fuge" in tänzerischer Originalbesetzung in der Rochuskirche Köln-Bickendorf. Es handelt sich um eine Premiere, da wir erstmalig mit der Organistin Iris Rieg zusammenarbeiten, die zum Einen die Orgelstimme zu den elektronischen Rhythmuskompositionen von J.U.Lensing, als zum Anderen die 7 ausgewählten Sätze aus Johann Sebastian Bachs "Die Kunst der Fuge" auf der Orgel der Rochuskirche Köln interpretieren wird.

Eine der seltenen Gelegenheiten diese wirklich gelungene Tanzkomposition zu sehen in Verbindung mit dem Hörerlebnis Bach´scher Fugenmusi, live dargeboten durch eine gute Interpretin auf einer Kirchenorgel.

Rochuskirche Köln Projekte
 
2017
10.02.2017
 
Aktuelles und Zukünftiges
 
Ab kommenden Sonntag haben wir für eine Woche Arnoud Samba Nkassa als "Artist in residence" in unserem Probenstudio zu Besuch. Er war Ensemblemitglied in unserer Produktion "Kontraste" und bat unsere Choreografin Jacqueline Fischer um Unterstützung bei der Erarbeitung eines eigenen abendfüllendem Solotanzprogramms, das die beiden nun gemeinsam entwickeln werden. Premiere wird im Frühjahr in Frankreich sein.

Im März geht unser "Bachensemble" an die Wiederaufnahmeproben zu "Die Kunst der Tanzfuge" welche am Samstag, 8. April 2017 um 20 Uhr in der Rochuskirche in Köln Bickendorf anläßlich der Eröffnung der Palmwoche zu sehen und zu hören sein wird. Für die Bachinterpretation der "Kunst der Fuge" verpflichtete die Rochuskirchengemeinde die auch in Düsseldorf unter Kennern bekannte Organistin Iris Rieg.

Direkt im Anschluss an dieses Gastspiel haben wir erneut internationale Gäste als "Artist in residence" in unserem Probenstudio. Die Athener Tanzcompagnie "Echodrama" arbeitet 14 Tage zusammen mit Jacqueline Fischer, J.U.Lensing und dem Komponisten Thomas Neuhaus im Rahmen eines künstlerischen Austauschs an ihrer neuen Produktion für 2017. Insbesondere unsere Systematik Musik zur Generierung von Tanzstrukturen und interaktive Elektronik zur Generierung von durch Bewegung gesteuerter Musik zu erarbeiten, sind für "Echodrama" von größtem Interesse, weil in dieser Form aktuell weltweit fast nur beim THEATER DER KLÄNGE zu finden.

Ende April werden wir in unserem Probenstudio Castings durchführen, um ein neues Schauspieler-Ensemble für unsere Produktion 2018 zusammen zu stellen. Dessen Premiere ist für Anfang 2018 vorgesehen. Aus unserem 2015 als inszenierte Lesung vorgestellten Stück "Der Silberprinz - Walter Gropius und das Bauhaus", das vor kleiner Zuschauerrunde im Düsseldorfer Theatermuseum zu sehen war und vom anwesenden Publikum sehr positiv aufgenommen wurde, soll endlich eine vollwertige Inszenierung werden!

Für Mai 2017 planen wir ein kleines, aber feines Jubiläumsevent anläßlich des 30-jährigen Gründungsdatums unseres Ensembles … Dazu später mehr.
Termine Rochuskirche Köln
 
Gute und schlechte Nachrichten zum Abschluss unseres Theaterjahres 2016
06.12.2016
 
 
Zuerst die guten dringlichen Nachrichten:

Unsere Choreografin und Wahl-Düsseldorferin Jacqueline Fischer hat sich direkt im Anschluss an unsere "Kunst der Tanz-Fuge" mit dem verstorbenen Düsseldorfer Autor Thomas Kling beschäftigt. Am kommenden Freitag, 9. Dezember um 15:30 Uhr (!) resultiert aus dieser Beschäftigung in Zusammenarbeit mit der Heninrich-Heine-Universität Düsseldorf und dem ZAKK Düsseldorf eine Wort/Klang/Performance "Thomas Kling" im Düsseldorfer Hotel Friends in der Worringer Straße 94-96.

Auch unser nativer Düsseldorfer Regisseur J.U.Lensing erhielt direkt im Anschluss an unser Bach-Projekt die Nachricht, dass er zusammen mit dem Filmemacher Tobias Bieseke den Cutting Edge Festivalpreis (USA) ) für die Kategorie beste Langfilm Dokumentation für den Musikdokumentarfilm "Time of FUN together - The delusion of Harry Partch" gewonnen hat. Dieses 85minütige Musik-Doku-Video dokumentierte den Entstehungsprozess, den Instrumentenbau, die Inszenierungsarbeit und schließlich das Konzert der Eröffnungspremiere der 2013er Ruhr-Triennale "Delusion of the Fury" von Harry Partch des Ensembles MusikFabrik unter Leitung von Heiner Goebbels.


Die guten und weniger dringlichen Nachrichten:

Die Landesregierung NRW hat auf unsere Bitte den seit Jahren eingefrorenen institutionellen Zuschuss um rund 16% für dieses Jahr rückwirkend erhöht, um der Lohnentwicklung für unsere festen Ausgaben zu folgen. Das freut uns und insbesondere sehr unsere festen Mitarbeiter!

Unsere Kölner Freunde, namentlich der umtriebige Kantor und Organist der Rochuskirche Köln, Wilfried Kaets lädt unsere "Kunst der Tanz-Fuge" für ein Gastspiel in der Osterzeit in seine Kirche ein! Das bedeutet, dass es ein Wiedersehen und -hören unserer Tanzfuge am 8. April 2017 in der Rochuskirche Köln geben wird.

Das Brüsseler Designmuseum am Atomium A.D.A.M lädt das THEATER DER KLÄNGE im Juni in sein Museums-Auditorium zur Präsentation von Teilen aus "TRIAS - Das triadische Ballett" und Präsentation unserer Videodokumentation des "mechanischen Balletts" ein. (3. und 4. Juni 2017)

Das THEATER DER KLÄNGE feiert 2017 sein 30-jähriges Bestehen. Wir werden dazu die "Bauhaus Ballette" (Das mechanische Ballett & TRIAS - Das triadische Ballett) in Düsseldorf erstmalig als Vollprogramm zeigen! Wann und wo genau - das wird gerade festgezurrt...


Und nun - leider - auch etwas Wasser in den Wein:

"Der Silberprinz" - unser im letzten Jahr als szenische Lesung beim Publikum sehr erfolgreich vorgestellter Theater- und Filmstoff zu und über Walter Gropius (Bauhaus) stieß bei fast allen potentiellen Fördergebern bisher auf einhellige unbegründete Ablehnung. An diesem Projekt macht sich leider für uns eine zunehmend negative Entwicklung im öffentlichen Förderwesen fest. Die unlängst geführte Debatte um das Düsseldorfer Schauspielhaus ist da nur die Spitze des öffentlich wahrnehmbaren Eisbergs. Es ist leider zu befürchten, dass sich diese Tendenz 2017 verstärkt fortsetzen wird... und die, über die man nicht öffentlich debattiert, leiden noch mehr als die wenigstens öffentlich diskutierten Häuser!
Wort | Klang | Performance Thomas Kling
 
Die Kunst der Tanz-Fuge in Dortmund
08.11.2016
 
Gastspiel am Samstag, 12. November um 20 Uhr im Theater im Depot
 
Nach 4 erfolgreichen Vorstellungen in Düsseldorf gastiert das neueste Stück des THEATERs DER KLÄNGE "Die Kunst der Tanz-Fuge" am kommenden Samstag, 12. November um 20:00 Uhr im Dortmunder Theater im Depot.

Unsere zweite (nach "CODA" 2013) intensive Beschäftigung mit Musik von Johann Sebastian Bach wurde insbesondere vom fachkundigen Publikum hoch gelobt:

"...eindrucksvoll, der Versuch, diese sich steigernden Ordnungen herzustellen, Tanz und Musik, Musik und Tanz... Besonders das "konstruierende Moment" hat mich interessiert, die Verwandlung von Phase zu Phase. Auch der Übergang der elektronischen Rhythmuskomposition zu Bach. Gedankenvoll das Ganze. Prima. Das sollten 5 x so viele Leute anschauen/anhören..."

"...ich möchte Ihnen und dem Theater der Klänge herzlich für die gestrige Vorstellung "Die Kunst der Tanzfuge" danken. Ich habe die Aufführung mit der besonderen Verbindung von Tanz, Rhythmus und Orgel sehr genossen. Und ich bin um etliche Erfahrungen bereichert worden, welche Rhythmen in Bachs Fuge stecken..."

"...sehr überzeugend, ausdrucksstark, tolle Illumination, Schattenspiel, Farbwahl (schwarz-weiß), sehr harmonisch, gute (Hebe-)Figuren, auch, dass Mann/Mann + Frau/Frau zusammen tanzen..."


Die vorläufig letzte Gelegenheit diese Tanzkomposition zu sehen und zu hören!

Theater im Depot Dortmund
 
WDR-Beitrag zur "Kunst der Tanz-Fuge"
04.11.2016
 
gestern in der ev. Thomaskirche Düsseldorf
 
Der WDR war gestern live zu Gast in unserer 2. Vorstellung von "Die Kunst der Tanz-Fuge". Das Stück ist noch heute und morgen Abend jeweils um 19:30 Uhr mit Live-Orgelmusik im Kirchenraum in Düsseldorf zu sehen und zu hören.

Das Gastspiel nächste Woche, 12. November um 20 Uhr im Dortmunder Theater im Depot muss leider - in Ermangelung einer echten Orgel - ohne Livemusik auskommen.
WDR - Mediathek (nur bis 10. November abrufbar)
 
PREMIERE: Die Kunst der Tanz-Fuge
02.11.2016
 
Heute bis Samstag in der ev. Thomaskirche in Düsseldorf-Märsenbroich
 
Es war ein hartes Stück Arbeit die Formensprache von Johann Sebastian Bachs Hauptwerk in Tanzstrukturen und damit verbunden choreografisch umzusetzen. Es ist vollbracht und wird heute erstmals öffentlich einem Publikum in Düsseldorf vorgestellt.

"Die Kunst der Tanz-Fuge" ist eine neue hochästhetische Umsetzung von Musik in eine Visualisierung durch Tanz. Der kirchliche Raum der ev. Thomaskirche in Düsseldorf im Rahmen des "ido-Orgelfestivals" bietet zum einen die Möglichkeit des Kunstgenusses im spirituellen Rahmen in einer Kirche mit besten Bühnenbedingungen, zum anderen einen mit dem Tanz verbundenen musikalischen Livegenuss der Interpretation von 7 Musik-Stücken aus der "Kunst der Fuge" durch die Orgel der Kirche. Der Organist ist Prof. Wolfgang Baumgratz, das Tanzensemble ist das aktuelle Ensemble des Düsseldorfer THEATERs DER KLÄNGE unter Leitung von Jacqueline Fischer und Prof. J.U.Lensing.

Mittwoch, 2. bis Samstag, 5. November täglich um 19:30 Uhr in der evangelischen Thomaskirche - Eugen-Richter-Straße 6 in Düsseldorf-Mörsenbroich

VVK: € 20, AK: € 24, Ermäßigt: € 18
Ido-Festival
 
Premiere "Die Kunst der Tanz-Fuge"
27.10.2016
 
2. bis 5. November in Düsseldorf
 
1751 wurde "Die Kunst der Fuge" posthum veröffentlicht, das letzte Werk von Johann Sebastian Bach, an dem er ab 1740 gearbeitet hatte. In seiner "Kunst der Fuge" fasste er seine Erfahrungen zum kontrapunktischen Komponieren final als Musikpartitur für vier Stimmen zusammen.

Die Art unserer Beschäftigung mit Tanz geschieht in enger Zusammenarbeit von Komposition und Choreografie und widmet sich gerne abstrakten und hochwertigen Formensprachen zur Spiegelung aktueller Diskurse. Wann immer das Theater der Klänge Choreografien erarbeitet hat, war es, insbesondere für unsere intermedialen Stücke, unser Wunsch und unser Ziel, kontrapunktische, kompositorische Techniken aus der Musik auf das Kreieren von Choreographien anzuwenden.

Uns geht es bei unserer Kreation nicht nur um das Vertanzen der Musik von Bach, sondern vielmehr um eine Aneignung der analysierten kontrapunktischen Techniken, die Bach für sein Werk verwendet hat, und dann um die Umsetzung dieser Verfahrensweisen in Bewegungskanons, also um eine Tanzen einer Fuge und nicht das Tanzen zu einer Fuge.

In "Die Kunst der Tanz-Fuge" möchten wir prüfen, ob die Struktur das Individuum unterstützt oder umgekehrt, ob das Individuum die Struktur unterstützt. Dazu experimentieren wir sowohl mit Mono-, Poly-, als auch mit Heterophonie und übertragen dies auf das Thema: Individuum versus Kollektiv.

So wie Bachs "Kunst der Fuge" ein Werk für vier Stimmen ist, ist "Die Kunst der Tanz-Fuge" ein Werk für vier Tänzer(innen) - zwei Frauen und zwei Männer. Dieses getanzte Konzert soll zeigen, welche Formen visueller Musik heute durch vier sich bewegende Körper erschaffen werden können und wie moderne Tanz- und Bewegungstechniken für zeitgenössische Tänzer dafür ästhetische Voraussetzung sind. Polyphonie - also Mehrstimmigkeit - ist dabei wörtlich zu verstehen: als Äußerung von vier Körpersprachen zur Artikulation eines geordneten und also rhythmisierten und harmonisierten Dialogs von vier Individuen, die sich zum Kollektiv verbinden. Dies an sich ist schon Statement genug zu den aktuellen Diskursen über Individuum und Gesellschaft sowie auch zum Thema Spiritualität.

Mittwoch, 2.11. bis Samstag, 5.11.2016 jeweils um 19:30 Uhr in der ev. Thomaskirche in Düsseldorf-Mörsenbroich - Eugen-Richter-Straße 12
Die Kunst der Tanz-Fuge
 
Die Kunst der Tanz-Fuge
04.10.2016
 
Premiere von 2. bis 5. November 2016 im Rahmen des 11. ido Orgelfestivals
 
Am vergangenen Freitag startete das 11. internationale Düsseldorfer Orgelfestival mit einem Konzert für 103 Posaunen + Orgel. Den Festivalausklang bietet in diesem Jahr das THEATER DER KLÄNGE mit einer Neu-Kreation unter dem Titel "Die Kunst der Tanz-Fuge".

Wie der Titel des Programms schon verrät, handelt es sich um eine Beschäftigung mit Johann Sebastian Bachs letztem großem Werk "Die Kunst der Fuge". Diese wird im zweiten Teil des Abends mit ausgewählten Sätzen aus dem Werk, gespielt vom renommierten Organisten Prof. Wolfgang Baumgratz auf der Orgel der ev. Thomaskirche Düsseldorf auch zu hören sein. Im ersten Teil aber werden tänzerisch die Kompositionsmöglichkeiten für eine choreografische Umsetzung der Bach´schen Strukturen erforscht und entwickelt. Insofern gliedert sich dieser insgesamt 4-teilige Abend in folgende Sätze:

1. Purer Tanz (ohne Musik). 2. Tanzstrukturen zu Bach´schen Rhythmen und musikalisch harmonisch, thematischen Grundmaterialien aus der "Kunst der Fuge". 3. Tanz zu 6 ausgesuchten Sätzen aus der "Kunst der Fuge", gespielt auf der Orgel und abschließend 4. pure Musik (ohne Tanz).

Das ido-Festival und das THEATER DER KLÄNGE überlegen seit 3 Jahren die Möglichkeiten zu einer Zusammenarbeit, die aber bis dato leider immer finanziell nicht möglich war. Durch die Kombination einer hauptsächlich durch die Stadt Düsseldorf ermöglichten Neukreation mit der Uraufführungsmöglichkeit im Rahmen des Orgelfestivals kommt es nun endlich zu dieser Form von Zusammenarbeit. Diese soll neben ihrer künstlerischen Herausforderung auch ein Statement sein für die Wertigkeit historischer Musik in Bezug auf aktuelle Fragestellungen - bezüglich zunehmender Diversität (Polyphonie) in unserer sich globalisierenden Gesellschaft - zum Thema "Mehrstimmigkeit" in einem gut geordneten und harmonischen Zusammenspiel - sowohl mehr-stimmig hörbar in der Musik, als auch sichtbar im Interagieren von tanzenden und miteinander umgehenden Körpern.

Die Uraufführungsserie ist täglich von Mittwoch, 2. November 2016 bis Samstag, 5. November 2016, jeweils um 19:30 Uhr erlebbar in der evangelischen Thomaskirche Düsseldorf - Eugen-Richter-Straße 12 in 40470 Düsseldorf-Mörsenbroich.
THEATER DER KLÄNGE / ido-festival
 
Projekt Quo Vadis
07.09.2016
 
Studierende organisieren transkulturelles Festival auf dem Worringer Platz
 
Vom 8. bis zum 11. September jeweils zwischen 11 und 18 Uhr wird es lebendig im und am Glashaus (Rezeption) auf dem Worringer Platz: Denn
im Rahmen des Projektes "Quo Vadis – Migration, Comic und Fluchtästhetiken" organisieren über 20 Studierende der Heinrich-Heine-Universität (HHU) Düsseldorf unter der Leitung von Dr. Angela Weber ein viertägiges transkulturelles Festival, das das Thema Migration und Flucht ins Bewusstsein der Düsseldorfer Einwohnerschaft rücken möchte.

Das Festival ist der abschließende nTeil eines HHU-Projektes und bildet den Abschluss einer umfangreichen Forschungsreihe. Im ersten Teil des Projektes haben Studierende der HHU und derHochschule Düsseldorf an sechs Kooperationsschulen in NRW mit Schülern im Alter zwischen 12 und 16 Jahren Comics zu den Themen Migration, Heimat, Rassismus und Mehrsprachigkeit gezeichnet. Die Ergebnisse wurden schließlich im laufenden Sommersemester ausgewertet, analysiert und vertont und sollen nun final auf dem Festival vorgestellt werden.

Ein Ziel des Festivals ist es, Menschen zu verbinden und einen interkulturellen Austausch zu schaffen. Dafür haben sich die Organisatoren etliche Institutionen der Stadt Düsseldorf
mit ins Boot geholt. Das "Theater der Klänge" in Person von Jacqueline Fischer hilft bei der Gestaltung des Platzes und der Durchführung der Live-Performances, das "zakk Kulturzentrum" veranstaltet ein "Welcome Café" und auch diverse ansässige Gastronomen haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. Des Weiteren werden zahlreiche Schulklassen aus der Stadt und der Region zum Festival erwartet.

Der Startschuss des interkulturellen Festivals fällt mit der Begrüßung am Donnerstagmorgen des 8. Septembers um 10 Uhr, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Am Samstagabend ab 20
Uhr steigt als vorläufiger Höhepunkt im anliegenden WP8 ein großer Partyabend. Das geplante Ende des Festivals ist am Sonntag um 17 Uhr.
Projekt Quo Vadis
 
Theater der Klänge Portrait im Festivalmagazin der Muziekbiennale Niederrhein
03.09.2016
 
 
Die Muziek Biennale Niederrhein (3.9. bis 20.10.) ist mehr als nur eines der vielen ambitionierten Musikfestivals. Sie ist ein länderübergreifendes Netzwerkunternehmen, das Veranstalter, Musiker, Komponisten und Musikausbilder zu gemeinsamen Projekten und Programmbeiträgen zusammenführt, neue Impulse in die Musiklandschaft gibt und einen Beitrag zur nachhaltigen Publikumsentwicklung auch an entlegenen Orten leistet. Nahezu alle Kommunen im Kulturraum Niederrhein beteiligen sich in 2016.

Da Düsseldorf nicht zum Niederrhein gehört, ist das THEATER DER KLÄNGE aktuell nicht Gast des Festivals. Nicht desto trotz war unsere Arbeit als "neues Musiktheater" dem Festival einen einseitigen Portraitbeitrag in seinem aktuellen Festivalmagazin wert!
Online-Magazin der Musiziekbiennale Niederrhein
 
Internationale Tanzmesse NRW 2016
25.08.2016
 
Kinovorführung am 1. September 2016
 
Wir sind in diesem Jahr gleich auf zwei Ständen im Rahmen der Tanzmesse NRW im Düsseldorfer Ehrenhof vertreten. Als Ensemble mit unserem kompletten Repertoire sind wir eine der nordrhein-westfälischen Gruppen, die am "Tanzland NRW" Stand (Nr. 43) vertreten sein werden.

Die französische Agentur "Galerie choréogaphique" (Stand 27) vertritt unser Programm "Bauhaus Ballette" ("Das mechanische Ballett" & "TRIAS - Das triadische Ballett"). Zu diesen beiden Stücken, die wir ab Mai 2017 als abendfüllendes Gesamtprogramm in zwei Teilen spielen werden, gibt es am kommenden Donnerstag, 1. September 2016 um 11:30 Uhr eine Kinopräsentation von Ausschnitten aus beiden Balletten im "Cinema - Schneider-Wibbel-Gasse 5 im Herz der Düsseldorfer Altstadt.
internationale tanzmesse nrw
 
Proben zu einem neuen Tanzstück haben begonnen
23.08.2016
 
Premiere im November 2016
 
Tuan Ly und Tim Cecatka komplettieren das aktuelle Kammertanzensemble neben unserer Stammtänzerin Phaedra Pisimisi und der seit Herbst letzten Jahres zu unserem Ensemble gehörenden Camilla Scholtbach.

Die 4 Tanzinterpreten arbeiten seit Dienstag, 23. August mit unserer Choreografin Jacqueline Fischer und unserem Regisseur und Komponisten J.U.Lensing an einem neuen, reinen Tanzstück für eine Premiere im Rahmen des Düsseldorfer "Ido-Orgelfestivals" für die erste Novemberwoche 2016. Der spirituelle Siebte im Bunde ist einmal mehr wieder Johann Sebastian Bach!

Mehr dazu in unserem Rundbrief im September...
 
Sommer 2016
18.07.2016
 
Bauhaus - Pause - Neues Projekt
 
Auch wir gönnen uns eine Sommerpause, nachdem wir einen turbulenten Frühling mit vielen neuen Ideen für die kommende Zeit hatten und dementsprechend viele Gespräche und Verhandlungen.

Noch bis Sonntag, 14. August ist in der Bundeskunsthalle in Bonn die Ausstellung "Das Bauhaus. Alles ist Design" zu sehen, in der täglich unsere Bauhaus-Videoaufzeichnung unseres "Mechanischen Balletts" von 2009 projiziert wird.

Wir sind dieses Jahr auch wieder im Rahmen der Tanzmesse NRW anzutreffen, welche von 31. August bis 3. September im Ehrenhof Düsseldorf stattfinden wird. Zum Einen sind wir eines der NRW-Ensembles welche auf dem NRW Stand des nrw Landesbüros Tanz vertreten sein werden. Zum Anderen werden unsere beiden Bauhaus Produktionen für Auslandsgastspiele exklusiv vertreten von der französischen Agentur "Galerie Choreographique", welche einen eigenen Messestand haben wird. Am Donnerstag, 1. September zeigen wir um 11:30 Uhr Video-Auszüge unserer beiden Bauhausballette im Düsseldorfer Kino "Cinema"!

Ab 23. August starten die Proben zu einem neuen Tanzstück, welches in diesem Jahr schon Anfang November im Rahmen des Düsseldorfer "ido-Orgelfestivals" in einer Düsseldorfer Kirche uraufgeführt werden soll! Mehr dazu von uns im Herbst...
Das Bauhaus. Alles ist Design
 
Externe Aktivitäten
26.05.2016
 
Juni 2016
 
Jacqueline Fischer und J.U.Lensing, die beiden aktiven künstlerischen Leiter des THEATERs DER KLÄNGE für Choreografie und Regie unserer Stücke, sind auch auf anderen Feldern für uns oder für Kollegen aktiv:

Jacqueline Fischer wirkte als Autorin am 4. Band der Reihe
"Gemeinsame Geschichten – Tragisches und Komisches aus dem Einwanderungsland Deutschland" mit. Sie schrieb darin das Kapitel
"Mal sehen, wer Recht hat". Das Buch ist gerade erschienen, wurde von
ZAKK und Diakonie Düsseldorf herausgegeben und ist dort erhältlich.
Die Idee für die Geschichte in diesem Kapitel war Teil der Recherche und Kooperationsarbeit zu unserem letzten Stück "Kontraste".

Am 2. Juni 2016 bringt das Düsseldorfer "Theater Kontra-Punkt" sein neues Stück "1816 – Das Jahr ohne Sommer" im Rahmen des diesjährigen Düsseldorfer Schumannfestes heraus. Jacqueline Fischer erarbeitete für die Kollegen die Choreografie des bewegten Chores in dieser Produktion, welche von 2. bis 5. Juni 2016 im Boui Boui Bilk in Düsseldorf zu sehen und zu hören sein wird.

Vom bis 13. bis 23. Juni 2016 ist Jacqueline Fischer als Choreografin in die Hellenic Dance Company/National Dance School of Athens eingeladen, um mit ausgewählten griechischen Tänzern und Tänzerinnen zwei Tänze ("Harlekin"-Solo und das Duett "Spiralen") aus unserer Produktion "TRIAS – Das triadische Ballett" einzustudieren. Beide Stücke werden am Donnerstag, 23. Juni in der National Dance School in Athen öffentlich gezeigt. Diese Einladung soll Auftakt zu einer weiteren zukünftigen Zusammenarbeit der "Hellenic Dance Company" mit dem THEATER DER KLÄNGE sein.

J.U.Lensing arbeitet immer wieder auch als Komponist für Filmmusik. Zwei von ihm vertonte Werke des Filmemachers Lutz Dammbeck werden am Dienstag, 7. Juni (Das Netz) und am Mittwoch, 8. Juni (Overgames) jeweils um 18:30 Uhr im Kino des Dortmunder U gezeigt. Regisseur und Komponist werden zum Publikumsgespräch anwesend sein.
Dammbecks jüngster Film "Overgames" erhielt 2015 im Rahmen des
Filmfestivals DOK Leipzig den Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts. "Overgames" ist zur Zeit unterwegs auf Tournee durch zahlreiche Kinos in deutschen Großstädten, bevor er Ende des Jahres von ARTE und rbb im Fernsehen ausgestrahlt wird.

Eine frühere Arbeit "Architecture & Soundscapes", erstellt im Rahmen einer Koproduktion von TU-Dortmund (Lehrstuhl energieeffizientes Bauen) und FH-Dortmund (Film/Fernsehen) umfasst zehn Kurzfilme, die
zehn energieeffiziente öffentliche Gebäude in Europa in ihren jeweiligen
Umgebungen vorstellen. Das Werk wird am Freitag, 10. Juni um 19 Uhr
in Zusammenarbeit mit dem Verein "Baustelle – Schaustelle" im "KABÜ"
in Essen-Rüttenscheid vorgestellt.
J.U.Lensing, der als Professor für Tongestaltung an der FH-Dortmund für das Projekt federführend die gesamte Tongestaltung verantwortete, wird die 10 Kurzfilme vorstellen. An verschiedenen audiovisuellen
Beispielen wird er darüber hinaus aufzeigen, wie gravierend
eine Veränderung der Vertonung (Musik) den Charakter der
Wahrnehmung des dargestellten Objektes verwandeln kann.

Ebenfalls auf dem Gebiet des Filmtons sind bisher die Publikationen "Sound-Design | Sound-Montage | Soundtrack-Komposition" von J.U.Lensing, aber auch die deutsche Übersetzung des Standardwerks "Audio-Vison im Kinofilm" des französischen Komponisten und Wissenschaftlers Michel Chion in der übersetzten Herausgabe im Verlag Schiele&Schön erschienen. Zur Zeit arbeitet J.U.Lensing an der Übersetzung und Herausgabe einer neuen Publikation von Michel Chion für den deutschen Buchmarkt, welche im Herbst 2016 über den Verlag Schiele&Schön erhältlich sein soll:

"Audio-Logo-Vision im Kinofilm - Geschichte/Ästhetik/Poesie"
Schumannfest Düsseldorf 2016
 
Das THEATER DER KLÄNGE geht in sein 30. Jahr
10.05.2016
 
Medienausstellung in der Hörbuchhandlung Romeike Düsseldorf
 
Heute, am 10. Mai jährt sich die Gründung des THEATERs DER KLÄNGE in Düsseldorf zum 29. mal. Das heißt, daß unser Ensemble nun in sein 30. Schaffensjahr geht. Hätte das einer 1987 vorausgesehen, die damaligen Mittzwanziger hätten ihm nicht geglaubt!

Wir haben uns und unser Publikum dazu gerade mit einer komplett ausverkauften und gefeierten Vorstellung von "TRIAS - Das triadische Ballett" in der Bundeskunsthalle in Bonn am 30. April vorab beschenkt!

Neben den bisher 23 abendfüllenden Musik-, Tanz- und Theaterkreationen, die durch das Ensemble entwickelt und in zahlreichen Variationen und teilweise auch in Neufassungen immer wieder (fast 600mal) zur Aufführung gebracht wurden, produzierte das THEATER DER KLÄNGE bis heute auch zahlreiche audio-visuelle Medien:

3 Musik-CDs, 3 Hörbücher, 3 DVDs (darunter der Spielfilm Gregorius) und 2 Bücher, davon eines mit der einliegenden DVD "Gregorius". Die in Düsseldorf einmalige Hörbuchhandlung Romeike gestaltet anläßlich unseres Gründungstags ein THEATER DER KLÄNGE Schaufenster und bietet alle von uns produzierten CDs, DVDs und Bücher zum direkten Vorhören, zur Ansicht und zum Kauf an.

Feiern Sie also unseren 29. Gründungstag mit dem Kauf einer unserer Medien (vielleicht als Geschenk für Geburtstage?) in der Düsseldorfer Hörbuchhandlung oder auch direkt bei uns im Online-Shop.

Übrigens: Wer die Mitgliedschaft in unserem Förderverein Klangtheater e.V. beantragt, der bekommt die drei von uns veröffentlichten Hörbücher "Die Neuberin", "Megalopolis" und "teufels kreise" als Willkommensgeschenk zugesandt.

Bitte dazu eine Mail mit dem Betreff "Förderverein" schicken an info@theater-der-klaenge.de
Hörbuchhandlung Romeike Düsseldorf
 
TRIAS - Das triadische Ballett in der Bundeskunsthalle Bonn
21.04.2016
 
Samstag, 30. April 2016 um 19:30 Uhr
 
TRIAS ist einmalig erneut in Originalbesetzung und mit Livemusik in NRW zu sehen.

Wir spielen unsere Neuinterpretation von Oskar Schlemmers "triadischem Ballett" am Samstag, 30. April 2016 um 19:30 Uhr im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn.

Zur Zeit zeigt die Bundeskunsthalle die Ausstellung "Das Bauhaus. Alles ist Design". Das THEATER DER KLÄNGE ist im Rahmenprogramm zu dieser Ausstellung zu sehen.

Die ersten 11 Szenen sind in der formalen Anlage wie in den Figurinen-Umsetzungen weitestgehende Entsprechungen des Uraufführungsablaufs, wie Schlemmer diesen in Stuttgart und Weimar selbst zur Aufführung brachte. Sämtliche Choreografien und Musiken zu den einzelnen Sätzen sind, ebenso wie die abschließende 12. Szene, Neukreationen des "Theater der Klänge". TRIAS wurde bei seiner Uraufführung im Januar 2015 in Düsseldorf sensationell positiv von Publikum und Presse aufgenommen.

Der WDR3 kommentierte beispielsweise zur Premiere 2015:

"Fest in Form und Farbe!
Schon in ihrer allerersten Produktion vor 28 Jahren hat sich die Düsseldorfer Gruppe THEATER DER KLÄNGE als Bauhausexperten etabliert. Mit dieser Produktion knüpfen sie daran an und tatsächlich kann man sich kaum ein besseres Remake des triadischen Balletts vorstellen als ihre famose Adaption. Ein zeitgenossisch reflektierter Meta-Schlemmer aber eben auch ein liebevolle historische Hommage..."
Vorverkauf für den 30. April 2016 (nur noch Restkarten verfügbar!)
 
bauhaus#allesistdesign in der Bundeskunsthalle Bonn
08.04.2016
 
TRIAS im Forum der Bundeskunsthalle
 
Am vergangenen Wochenende eröffnete die Ausstellung des Vitra Design Museums "bauhaus#allesistdesign" in der Bundeskunsthalle in Bonn. Über 3000 Menschen gleich am Eröffnungswochenende zeugten von einem überwältigenden Publikumsinteresse.
In dieser Ausstellung wird an prominenter Stelle rund um die Uhr auch unser "Mechanisches Ballett" gezeigt, und zwar in der 15min Video-Fassung, wie wir sie bei absolut-medien auf DVD veröffentlicht haben.

Am Samstag, 30. April 2016 um 19:30 Uhr werden wir außerdem im Rahmenprogramm dieser Ausstellung zu Gast im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland sein!

Wir zeigen dann unsere 2015er Produktion "TRIAS - Das triadische Ballett" in Originalbesetzung und mit Livemusik.

Aufgrund des auch dort begrenzten Platzkontingents und des offenbar sehr großen Publikumsinteresses ist es sicherlich ratsam, frühzeitig Karten im Vorverkauf zu bestellen.
Veranstaltungskalender der Bundeskunsthalle Bonn
 
Medienpräsenz
24.03.2016
 
TV und Internet
 
Anlässlich des Gastspiels mit den Bauhaus-Balletten in Ascona, bekam das THEATER DER KLÄNGE nicht nur die übliche Presseberichterstattung sondern war darüber hinaus auch präsent im Schweizer Fernsehen. (Mehr unter dem Link unten.)

Unabhängig davon haben wir in den letzten Wochen versucht unser umfangreiches Video-und Audioarchiv in Auszügen auch online sicht- und hörbar zu machen. Auf unserer Website gibt es zu jeder Produktion neben Fotos, Texten und Pressespiegeln auch jeweils die zwei Button mit den Bezeichnungen "Video" und "Klang". Klickt man diese an, führt der Link entweder zu unserem neuen Vimeo-Account (Videos) oder zu unserem ebenfalls neuen Soundcloud-Account (Audiofiles) mit z.T. sehr ausgesuchten audio-visuellen oder auch nur auditiven Beispielen. Wir wollen unserem Namen ja gerecht werden und Ihnen ein "Theater der Klänge" präsentieren, also nicht nur Augen- sondern auch deutlich Ohrenschmaus.

www.vimeo.com/klangtheater
www.soundcloud.com/theater-der-klaenge

Über unseren Shop sind die von uns publizierten Bücher, Hörbücher, Musik-CDs und DVDs bestellbar.

http://theater-der-klaenge.de/shop/shopdaten/

Jeder Verkauf hilft uns bei der Finanzierung unserer zukünftigen Aktivitäten!

Zudem hat absolut-medien ihre "bauhausreihe" veröffentlicht. Auf der DVD "Bauhaus Bühne & Tanz 2" finden Sie unter anderem auch 15 Minuten eines HD-Mitschnitts unseres "Mechanischen Balletts" unseres Gastspiels im Bauhaus Dessau 2009.

https//absolutmedien.de/reihe/81/edition+bauhaus
Theater der Klänge al San Materno
 
bauhaus ballette
04.03.2016
 
Ascona war eine gelungene Vorpremiere
 
Unser Doppel-Gastspiel am letzten Wochenende in Ascona war eine wirklich gelungene Vorpremiere für unser Programm "bauhaus ballette", welches wir in den nächsten Jahren im Rahmen von Gastspielen spielen möchten. Beide Ballette wurden im Rahmen der "Bauhauswochen" 1923 in Weimar und in Jena gespielt. Das "mechanische Ballett" war eine Kreation von Bauhausstudenten in der damals neuen Bühnenklasse von Oskar Schlemmer am Weimarer Bauhaus und wurde 1923 in Jena uraufgeführt. "Das triadische Ballett" war seine eigene Kreation, die er mit ans Bauhaus brachte und 1923 im Nationaltheater Weimar zeigte.

Wir haben unser "triadisches Ballett" (TRIAS) in Ascona nicht komplett zeigen können, aber immerhin 8 der 12 Szenen getanzt. Das "mechanische Ballett" wurde komplett gezeigt. Beide Stücke wurden auch vom schweizer Publikum begeistert gefeiert. Folgeaktivitäten in der Schweiz sind geplant!

Ein weiterer Test für uns war die Umbesetzung von Rollen in TRIAS durch die Tänzerin Camila Scholtbach (seit der Produktion "Kontraste" in unserem Ensemble) und dem für unser Ensemble neuen Folkwang-Tänzer Danilo Cardoso. Beide Neubesetzungen haben ihre Rollen mit Bravour und durchaus eigener Note interpretiert.

TRIAS ist in der Originalbesetzung und in voller Länge am 30. April im Forum der Bundeskunsthalle Bonn wieder zu sehen und zu hören. Mehr dazu im kommenden Rundbrief.
Bundeskunsthalle: bauhaus#allesistdesign
 
bauhaus ballette
22.02.2016
 
Vorpremiere
 
Das Land NRW - Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport - unterstützt überraschender- und dankenswerterweise unser Gastspiel mit den "Bauhaus Balletten" in Ascona, so daß wir nun sicher das komplette "mechanische Ballett" und 9 von 12 Szenen aus TRIAS dort aufführen können!

Damit wird unser Doppelgastspiel im Teatro San Materno in Ascona (CH) zu einer Vor-Premiere unseres für die Zukunft geplanten Doppelprogramms unter dem Titel "bauhaus ballette". Wir vereinen in diesem 2-stündigen Programm unser "mechanisches Ballett" aus dem Jahr 1987 mit unserer Produktion "TRIAS - Das triadische Ballett".

Das "mechanische Ballett" wurde 1923 vom damaligen Bauhausschüler Kurt Schmidt (zusammen mit seinen Kommilitonen Bogler und Teltscher) für das Theaterrahmenprogramm "Das mechanische Kabarett" für die "Bauhauswochen" entwickelt und uraufgeführt. Im gleichen Rahmenprogramm wurde auch Oskar Schlemmers 1919 und 1922 schon uraufgeführtes "triadisches Ballett" in Weimar gezeigt und galt fortan als das "Bauhausballett" schlechthin. Oskar Schlemmer war zu dieser Zeit Leiter der Bühnenabteilung im Bauhaus und beide Werke wurden vor allem später durch das Bauhausbuch "Die Bühne am Bauhaus" dokumentiert. Im gleichen Buch skizzierte der Bauhausmeister Laszlo Moholy-Nagy auch eine Vision zu einer "mechanischen Exzentrik", die bis 1987 unrealisiert blieb. Das THEATER DER KLÄNGE setzte die Skizze 1987 ebenfalls konkret um und war damit 1987 das Uraufführungsensemble der "mechanischen Exzentrik". Diese ist seit 1992 aber nicht mehr im Repertoire unseres Ensembles.

Nun also die beiden "bauhaus ballette" in einem Programm. Wir hoffen, daß wir damit noch auf zahlreichen Bühnen werden gastieren können!
Infos zum Programm "bauhaus ballette"
 
BAUHAUS BALLETTE (Ausschnitte)
15.02.2016
 
Teatro San Materno Ascona (CH) am 27. und 28. Februar 2016
 
"Kontraste" war eine überraschend erfolgreiche Produktion in Düsseldorf und in Dortmund. Alleine in Düsseldorf bescherte uns dieses Stück vier ausverkaufte Vorstellungen en suite. Damit gelang uns mit den drei jüngsten Produktionen jedes Mal das "Ausverkauft" in Düsseldorf: "CODA" (2014) über "TRIAS" (2015) und nun "Kontraste" (2016).

TRIAS war auch in Dortmund und bei den Folgeaufführungen in Düsseldorf ein großer Publikumserfolg, weswegen wir dieses Stück nun wieder aufnehmen und erneut präsentieren werden. Aber nicht nur "TRIAS" stößt nach wie vor auf großes Interesse, sondern auch immer wieder unser "mechanisches Ballett".

Die neueste Anfrage kommt von einer sehr engagierten Choreografin aus Ascona, der es dort gelang ein kleines "Bauhaus-Theater" als Teatro San Materno zu gründen und zu betreiben. Aus Enthusiasmus für die Bauhausbühne hätte sie gerne unsere zwei Bauhaus-Produktionen eingeladen, was ihr aber finanziell nicht möglich ist.

Von daher zeigen wir ausnahmsweise in Ascona in diesem sehr speziellen Theater Akt 2+3 des "Mechanischen Balletts" und einige Solo- und Duo-Szenen aus "TRIAS" in Form einer Workshop-Darbietung.

Eine Möglichkeit "TRIAS - Das triadische Ballett" wieder komplett zu sehen bietet sich Ende April in großen Rahmen wieder in NRW. Doch dazu mehr in einem unserer kommenden Rundbriefe.
Teatro San Materno Ascona (CH)
 
Kontraste - zum vorläufig letzten Mal am Sonntag, 24.Januar in Dortmund
18.01.2016
 
Theater im Depot Dortmund: Sonntag, 24. Januar 2016 um 18 Uhr
 
4 ausverkaufte Vorstellungen im Forum Freies Theater Düsseldorf und zwei sehr gut besuchte Publikumsdiskussionen zeigen, dass unser neuestes Stück "Kontraste" vom Publikum sehr gut angenommen wurde und für Gesprächsstoff sorgte. Leider blieben einige Kartenwünsche unerfüllt, weswegen wir auf die vorläufig letzte Gelegenheit das Stück sehen zu können verweisen:

Am kommenden Sonntag, 24. Januar 2016 wird das Stück noch einmal um 18 Uhr im Theater im Depot Dortmund gespielt.

Theater im Depot
Immermannstraße 29
44147 Dortmund

WDR-Beitrag:
www.wdr3.de/buehne/theaterproduktion-kontraste-112.html
Programm Theater im Depot Dortmund
 
Kontraste
06.01.2016
 
Premiere und Uraufführungsserie von 13. bis 17. Januar 2016 im FFT-Düsseldorf
 
Jacqueline Fischer, langjährige Tänzerin und Choreografin für das Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE, erarbeitet aktuell ihr zweites abendfüllendes Programm.

Nachdem sie 2008 sehr erfolgreich den Tanzabend "Ich ist ein Anderer" für das THEATER DER KLÄNGE schuf, widmet sich das neue Stück "Kontraste" dem Frei-Sein in Leistungsgesellschaften, wie der deutschen.

Frei im Sinne von kulturell oder ethnisch anderer Herkunft, frei im Sinne von "nicht leistungs- und konkurrenzfähig" durch Krankheit, Alter oder mangelnde Bildung. Das Stück konzentriert sich auf den Menschen, seine
Herkunft, seine Umgebung und fokussiert sich auf die entsprechenden Zusammenhänge und Kontraste, um seine Fähigkeiten aufzudecken und den Blick auf das, was er kann, zu lenken. Die Leichtigkeit des Tanzes ermöglicht eine Poesie der Darstellung bei gleichzeitiger Ernsthaftigkeit sich den genannten Themen zu widmen.

Ein internationales Ensemble mit Interpreten aus Deutschland, Griechenland, den USA, Chile, Japan und der Republik Kongo erarbeitet zu dieser Fragestellung einen Musik- und Tanztheaterabend, welcher neben Schauspiel, Gesang und Tanz auch eine Video szenografie und elektronische Musik einsetzen wird.

Spieltermine:

Mittwoch, 13. Januar 2016 - 20 Uhr FFT-Düsseldorf (Juta)
Freitag, 15. Januar 2016 - 20 Uhr FFT-Düsseldorf (Juta)
Samstag, 16. Januar 2016 - 20 Uhr FFT-Düsseldorf (Juta)
Sonntag, 17. Januar 2016 - 17 Uhr FFT-Düsseldorf (Juta)

Sonntag, 24. Januar 2016 - 18 Uhr Theater im Depot Dortmund
Forum Freies Theater Düsseldorf
 
Kultur-Frühstück am Freitag, 18. Dezember 2015 im FFT-Düsseldorf
12.12.2015
 
Jacqueline Fischer zur neuen Produktion "Kontraste"
 
wir laden herzlich zum Kultur-Frühstück am 18.12. um 11 Uhr in das Forum Freies Theater Düsseldorf (Juta, Kasernenstraße 6) ein und würden uns freuen, wenn wir bei einem Ausblick auf die kommende Premiere im Januar 2016 mit dem Tanztheaterstück "Kontraste" ein vorweihnachtliches Stündchen miteinander verbringen.

Die Choreografin des THEATERs DER KLÄNGE, Jacqueline Fischer, berichtet aus den Proben zur nächsten Premiere.

Jacqueline Fischer, langjährige Tänzerin und Choreografin für das Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE, erarbeitet aktuell ihr zweites abendfüllendes Programm. Nachdem sie 2008 sehr erfolgreich den Tanzabend "Ich ist ein Anderer" für das THEATER DER KLÄNGE schuf, widmet sich das neue Stück "Kontraste" dem Frei-Sein in Leistungsgesellschaften, wie der deutschen. Frei im Sinne von kulturell oder ethnisch anderer Herkunft, frei im Sinne von "nicht leistungs- und konkurrenzfähig" durch Krankheit, Alter oder mangelnde Bildung.

Ein internationales Ensemble mit Interpreten aus Deutschland, Griechenland, Chile, den USA, Japan und der Republik Kongo erarbeitet zu dieser Fragestellung ein Musik- und Tanztheaterprogramm, welches neben Schauspiel, Gesang und Tanz auch eine Videoszenografie und elektronische Livemusik einsetzen wird. Das Team des Düsseldorfer THEATERs DER KLÄNGE produziert diesen Tanzabend, welcher vom 13. bis 17. Januar 2016 im Forum Freies Theater Düsseldorf (Juta) Premiere haben wird.
Kontraste im Forum Freies Theater Düsseldorf
 
Internationalität
29.11.2015
 
Integration durch Kulturarbeit
 
Das THEATER DER KLÄNGE war von Beginn an schon im Jahr 1987 ein international zusammengesetztes Ensemble. Im Gründungsensemble arbeiteten Deutsche mit einer Niederländerin, einer Griechin, einer Italienerin und einer Halb-Indonesierin zur Kreation der "mechanischen Bauhausbühne" zusammen.

Aktuell ist das Ensemble zur kommenden Produktion "Kontraste" so international zusammengesetzt wie noch nie:

7 Interpreten aus Deutschland, Frankreich, Griechenland, Chile, USA, Japan und der Republik Kongo arbeiten unter Leitung des deutschen Regisseurs und Komponisten J.U.Lensing und der griechischen Choreografin Jacqueline Fischer zusammen. Dieses internationale Ensemble hatte am vergangenen Freitag und Samstag Tänzerinnen und Musikerinnen der "Mongolian States University of Arts and Culture" zu Gast und arbeitete in einem Tanz- und Musikworkshop zusammen an einer audio-visuellen Performance, welche kommenden Donnerstag, 3. Dezember um 18 Uhr im Fachbereich Design der FH-Dortmund gezeigt werden soll.

Trotz der offensichtlich zunehmenden Minderheit von Deutschen in dieser Konstellation ist die Arbeitssprache immer Deutsch und die Arbeit finanziert durch deutsches Geld.

Die damit verbundene Integrationsleistung ist enorm. Alle Ensembles und Gäste akzeptieren selbstverständlich die Arbeitsvorgaben und den Rhythmus von jeweils 2 bis 3 Monaten Vollzeit-Arbeit mit 7 Stunden kontinuierlicher Arbeit pro Tag (5-Tagewoche) bei ausgeschalteten Handys, Laptops und Tablets. Fast alle Ensemblemitglieder haben eine abgeschlossene Musik-, Tanz- oder Schauspielausbildung an staatlichen Hochschulen in ihren Heimatländern, zum Teil aber auch an deutschen Musik-, Tanz- oder Theaterhochschulen absolviert. Etliche der jeweils frisch aus dem Ausland verpflichteten Ensemblemitglieder haben sich nach der Projektarbeit mit dem THEATER DER KLÄNGE in NRW niedergelassen und sind selbständig aktiv geworden. Einige dieser durch uns nach Düsseldorf angeworbenen Künstler sind heute Förderpreisträger und eigenständig erfolgreich tätig. Viele haben in unserer Arbeit deutsch gelernt, einige haben die deutsche Staatsangehörigkeit beantragt. Etliche haben hier geheiratet und Familien gegründet.

Diese wirklich gelungene Integrationsarbeit findet selbstverständlich statt, ist unter Künstlern gang und gäbe und bedürfte keiner Erwähnung, wenn sie nicht durch die aktuelle Diskussion vollkommen ins Abseits gedrängt würde. Wo selbstverständlich Milliarden Euros bereit gestellt werden, um Sozialverbänden, kommunalen Ämtern und caritativen Organisationen ihre Integrationsarbeit professionell zu ermöglichen, wird die Kultur und Kunst immer wieder mit der Tatsache konfrontiert, dass Kultur eine freiwillige Leistung der Kommunen und Länder ist und in der öffentlichen, wie politischen Wahrnehmung - ungeachtet dieser Arbeit - nur wenig Geld kosten darf.

Das THEATER DER KLÄNGE kann seine und die damit verbundene Integrationsarbeit zunehmend weniger und weniger ausüben, da seit einigen Jahren die öffentlichen Zuschüsse stagnieren, resp. wieder einmal Kürzungen angekündigt werden. Aus diesem Grund haben wir 2014 einen Förderverein gegründet, der sich über Mitglieder und Spenden freut.

Anfragen zur Mitgliedschaft richten Sie bei Interesse bitte an unser Büro.

Spenden sind (gegen steuerwirksame Spendenquittung) herzlich willkommen auf das Konto:

Klangtheater e.V.
Konto Volksbank Düsseldorf Neuss e.G.
IBAN DE05 3016 0213 2501 6820 15

Wer nicht spenden möchte oder kann, hilft uns auch durch den Kauf einer unserer Medien. Die TRIAS CD ist aktuell neu veröffentlicht und eignet sich bestens als Weihnachtsgeschenk!





CDs, DVDs, Bücher
Workshop mit mongolischen Tänzerinnen und Musikerinnen im Probenstudio
 
J.U.Lensing zu Gast im Literaturbüro NRW
11.10.2015
 
Eine Stunde mit...
 
Das Literaturbüro NRW lädt regelmäßig Kulturschaffende - vor allem Autoren - aus Nordrhein-Westfalen zu einem öffentlichen Gespräch. Der Leiter des Literaturbüros Michael Serrer befragt den jeweiligen Gast stellvertretend für das Publkum zu seinem Motiven des Schaffens, die Absichten und die Einschätzungen zur aktuellen Kulturpolitik.

Der Gründer und langjährige Leiter des THEATERs DER KLÄNGE, der Düsseldorfer Prof. J.U.Lensing ist am Mittwoch, 21. Oktober um 19 Uhr "eine Stunde" Gast des Literaturbüros NRW im Heinrich-Heine-Institut der Stadt Düsseldorf.

Facebook Eintrag des Literaturbüros NRW
 
Der Silberprinz - Walter Gropius und das Bauhaus
29.09.2015
 
Szenische Lesungen eines neuen Theaterstoffs in Dortmund und Düsseldorf
 
Die intensive erneute Recherche zum Bauhaus im Zuge der Vorarbeiten zu unserer letzten Produktion "TRIAS - Das triadische Ballett" zeitigte als Nebeneffekt eine Beschäftigung mit dem Gründer und langjährigen Direktor des Bauhauses, dem Architekten Walter Gropius.

Was trieb ihn nach dem ersten Weltkrieg zur Gründung dieser Gestaltungs-Hochschule?
Warum schwenkte er von der "Kathedrale des Sozialismus" um zum Motto "Kunst und Technik eine neue Einheit"?
Was waren die Gründe des Umzugs von Weimar nach Dessau?
Welche Rolle spielten seine zwei Ehefrauen Alma Mahler und Ilse Frank?
Warum warf er nach nur 9 Jahren das Handtuch?

Mit diesen Fragen und einigen mehr im Kopf generierte J.U.Lensing einen Theatertext, der aus den Recherchen im Bauhausarchiv Berlin, aber auch in den Bibliotheken der Universität Weimar und der Stiftung Bauhaus Dessau gespeist wurde.

Der Text ist Grundlage einer noch zu erarbeitenden Inszenierung für das THEATER DER KLÄNGE im kommenden Jahr, sowie zur Kreation eines neuen Hörspiels/Hörbuchs. Es gibt weitere Pläne zu einer Verfilmung.

Aktuell hat ein kleines Ensemble um J.U.Lensing den Text für eine szenische Erstlesung aufgearbeitet, die als Matinee am kommenden Sonntag, 11. Oktober um 11 Uhr im Theatermuseum Düsseldorf zu sehen und zu hören sein wird.

Darsteller/Hauptrollen:

Joeri Burger (Moholy-Nagy)
Martin Christener (Itten, Meyer)
Stella Goeke (Ise Gropius)
Helge Gutbrod (Gropius)
Claudia Scarpatetti (Alma Mahler)
und
Heiko Seidel (Schlemmer, Hesse)
Programm des Theatermuseums Düsseldorf
 
Das mechanische Ballett
14.09.2015
 
Am 25. September im Vitra-Design-Museum in Weil am Rhein
 
Anläßlich der Eröffnung der Bauhaus-Ausstellung "#alles ist design" im Vitra-Design-Museum ist das THEATER DER KLÄNGE mit seiner ersten Bauhausarbeit "Das mechanische Ballett" am 25. September zur Aufführung in Weil am Rhein eingeladen.

"Das mechanische Ballett" ist in den letzten Jahren selten zu sehen, wiewohl wir es weiter im Repertoire halten. Unsere Version dieses Balletts wurde 1987 auf der Basis von zwei Schwarz-Weiß Fotos aus dem Jahr 1923 und einem farbigen Hinterglasgemälde des ehemaligen Bauhausstudenten Kurt Schmidt von J.U.Lensing neu choreografiert und mit einer eigens dafür komponierten Musik von Hanno Spelsberg uraufgeführt. Die Bauhaus-Figurinen wurden originalgetreu rekonstruiert.

Die Musik und die Choreografie blieben bis heute - bis auf interpretatorische Variationen - unverändert, so das man auch am 25. September 2015 das "Original" des THEATERs DER KLÄNGE in Weil am Rhein sehen und hören kann.
Bauhaus #allesistdesign im Vitra Design Museum
 
18. Bauhausfest - Kollektives Blau
01.09.2015
 
TRIAS Konzert und Clownerien eröffnen das diesjährige Bauhausfest
 
Die THEATER DER KLÄNGE "Bauhaus-Kapelle" eröffnet zusammen mit den beiden Oskar Schlemmer-Clownerien aus TRIAS das diesjährige "Bauhausfest" im Bauhaus Dessau. Das Fest hat das Motto "kollektives blau" und soll von 19 Uhr bis weit nach Mitternacht am Freitag, 4. September 2015 gehen.

Wir spielen 5 Sätze aus unserer jüngsten Produktion "TRIAS - Das triadische Ballett" konzertant in der Besetzung Klavier (Thomas Wansing), Cello (Beate Wolff) und Schlagzeug (Oliver Eltinger). Eingebettet in dieses Konzert spielt unser Schauspieler Kai Bettermann die beiden Schlemmer-Clownerien Cello-Clown und musikalischer Clown, welche wir für TRIAS erstmalig nach über 90 Jahren wieder zum Leben erweckt haben.
Bauhaus Fest "kollektives blau"
 
TRIAS - Das triadische Ballett
12.08.2015
 
Das letzte Mal in Originalbesetzung!
 
"TRIAS - Das triadische Ballett" ist zum vorläufig letzten Mal in Originalbesetzung zu sehen und zu hören. Der Kultursommer Idar-Oberstein lädt die Produktion am Samstag, 29. August um 20 Uhr in das Stadttheater Idar-Oberstein ein.

Da zwei unserer Tänzer ab September in ein Fest-Engagement nach Trier gehen, arbeiten wir zur Zeit an der Umbesetzung der entsprechenden Rollen. Die Musik- und Schauspielbesetzung bleibt original. Wir arbeiten daran, dass wir TRIAS 2016 in gleicher Qualität, aber neuer Besetzung weiter spielen können und hoffen dazu auf Einladungen von Veranstaltern und Festivals!
Stadttheater Idar-Oberstein
 
Wertigkeit und Relevanz
18.06.2015
 
Kulturelles Erbe
 
Das THEATER DER KLÄNGE hat sich mit "TRIAS - Das triadische Ballett" gerade wieder einmal dem kulturellen Erbe der deutschen Moderne gewidmet und dieses in eigener kreativer Arbeit zugänglich gemacht und für unsere Zeit interpretiert. Wir machen das nicht zum ersten Mal, sondern haben das seit Gründung unseres Ensembles immer wieder getan.

"Die mechanische Bauhausbühne" und "Die barocke Maskenbühne" tragen diesen Ansatz im Titel. Mit "November" (Piscator), "Figur und Klang im Raum" (Schlemmer), "LUDUS DANIELIS" (Mysterienspiel) oder "Modulator" (Le Corbusier) wurde dieser immer wieder für uns zum Thema und beschäftigte sich mit unterschiedlichen Epochen. Das Erbe wurde nach diesen "Wiederbelebungen" für uns relevant in Form von eigenen zeitgenössischen Weiterführungen. Die intensive Beschäftigung mit dem Erbe der klassischen Moderne führte bei uns zur langjährigen Entwicklung der intermedialen, interaktiven Werke (HOEReographien, SUITE intermediale, CODA), die Beschäftigung mit dem Mysterienspiel und dem barocken Theater zu zahlreichen Arbeiten des Masken- und Figurentheaters (Reden ist Silber..., Die Vögel, Die Neuberin, Gregorius).

Es ist nun sehr erfreulich, dass unsere Arbeiten zunehmend selber als kulturelles Erbe erkannt werden und eine Beschäftigung damit einsetzt. Noch gibt es keine Wiederaufnahme einer unserer Arbeiten durch ein jüngeres Ensemble. Aber es gibt zwei Archive (Archiv des Theatermuseums Düsseldorf, Digitales Archiv NRW), diverse wissenschaftliche Publikationen, lexikalische Einträge, ein Schulbuch, zahlreiche Bücher, CDs und DVDs, zahllose Presseartikel, Rundfunk- und Fernsehbeiträge, sowie Austellungen über uns oder mit Teilen unserer Arbeiten.

Uns freut das sehr, da es bedeutet, dass unsere Arbeit über den Aufführungstag hinaus, über die Probenarbeit hinaus und über die Pressekritik hinaus von Relevanz zu sein scheint. Die Wertigkeit unserer Arbeit bekommt dadurch - gerade durch die Möglichkeiten der digitalen Verfügbarkeiten - einen gewissen Bestand und ist nachlesbar, erforschbar und auch für die von Nutzen, die das Ein oder Andere von uns nicht sehen und hören konnten oder zum Zeitpunkt der jeweiligen Aufführungen noch gar nicht geboren waren...

In unserer hektischen Zeit in der immer nur das Neue, das Innovative, da noch nie Gesehene und das Jetzige hoch geschätzt wird, ist dies ein hohes Gut!
Theater der Klänge in Wikipedia
 
TRIAS - 1000 Zuschauer alleine in Düsseldorf
28.05.2015
 
Die Pfingstaufführungen waren ein voller Erfolg
 
"TRIAS - Das triadische Ballett" hat uns mit 440 Besuchern in den beiden Pfingst-Vorstellungen im tanzhaus nrw die 1000er Marke für Besucher in Düsseldorf erreichen lassen. Die 560 Besucher im Forum Freies Theater Düsseldorf im Januar machen diese Zahl rund.

Gelungen ist dies mit einer relativ geringen Presseunterstützung für die aktuelle Wiederaufnahme und sehr wenigen Plakaten - vor allem durch Mundpropaganda, unsere Newsletter und die sozialen Medien!

Das heißt, das diese Stück an sich auf großes Interesse stößt. Die wieder einmal durch unser Publikum enthusiastisch gefeierten beiden Aufführungen im tanzhaus nrw bestätigen die Annahme dieser Neu-Interpretation des "triadischen Balletts" genau so, wie die heute erschienene Kritik auf theaterkompass.de.

Ab August stehen Gastspiele für TRIAS an, die sich im Oktober und in 2016 fortsetzen sollen. Für NRW sind aktuell keine weiteren Aufführungen in Eigenregie geplant.
Aktuelle Kritik zu TRIAS
 
TRIAS - letzte Vorstellung in Düsseldorf
25.05.2015
 
Restkarten an der Abendkasse
 
Unsere gestrige Premiere auf großer Bühne von TRIAS hat alles erfüllt, was wir uns davon erhofft haben. Eine szenografisch/inszenatorische Dimension, die der Choreografie Platz bietet sich z.T. auch in für die einzelnen Figurinen eigenen Lichträumen zu bewegen; eine gute Akustik für die quasi auf einer eigenen Seitenbühne spielenden Musiker und ein mit einem gut gestimmten Publikum voll besetzter großer Saal.

Aufgrund der Platzkapazität im tanzhaus nrw gibt es für die heutige letzte Vorstellung noch Restkarten an der Abendkasse.

Also nicht zögern und heute spontan zur Abendkasse kommen. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr und dauert 90 Minuten.
Anfahrt zum tanzhaus nrw in Düsselorf
 
TRIAS - Das triadische Ballett - Pfingsten (24./25. Mai) im tanzhaus nrw
20.05.2015
 
Heute!
 
"Das triadische Ballett" von Oskar Schlemmer wurde in der grafisch überlieferten Urfassung und Originalbesetzung nur wenige Male aufgeführt. Im Verlauf der zwanziger Jahre gab es weitere fragmentarische Aufführungen von Teilen dieses trotzdem berühmt gewordenen Balletts.

Die sechziger Jahre Adaption von Margrete Hasting existiert als Filmfassung, die siebziger Jahre Version von Gerhard Bohner ist auf DVD zu sehen und aktuell in einer Rekonstruktion seiner Arbeit durch die Juniorkompanie des bayerischen Staatsballetts.

Weitere Fassungen hat es bis 2015 nicht gegeben. "TRIAS - Das triadische Ballett" des THEATERs DER KLÄNGE liefert somit - fast 100 Jahre nach den ersten Skizzen zu diesem Ballett - eine aktuelle Interpretation dieser "Ballettidee" in einer neuen Choreografie und mit einer komplett neu dafür komponierten Musik in kleiner Besetzung (Klavier, Cello, Schlagzeug).

So sehr die 2015er Fassung inspiriert ist von zeitgenössischen Tanztechniken, Kostümmaterial-Interpretationen und musikalischen Stilzitaten, so sehr versucht sie auch eine Annäherung an das zwanziger Jahre Original von Oskar Schlemmer. Kleine Besetzung (auch für die Musik), Spielfreude, Humor, Spaß am Tanz und an der Groteske bis hin zur sinnlosen Clownerie.

Oskar Schlemmer war eben nicht nur Künstler und einsamer Grübler, sondern auch leidenschaftlicher Darsteller und Musiker, der öffentlich (vor allem im Bauhaus) auftrat! Diese zwei Seelen in seiner Brust bezeichnete er selber als das apollonische und dionysische. Nach den eher apollonischen Überlieferungen der Vergangenheit zu seinem Werk, widmet sich das THEATER DER KLÄNGE nun auch seiner dionysischen Seite...

Zu sehen und zu hören am kommenden Sonntag und Montag, jeweils um 20 Uhr im tanzhaus nrw in Düsseldorf
TRIAS
 
TRIAS - Das triadische Ballet im tanzhaus nrw in Düsseldorf
09.05.2015
 
Pfingsten: 24. und 25. Mai
 
Als wir im Januar im FFT-Düsseldorf unsere kleine Serie an Studioaufführungen machten und darauf folgend auch für die beiden Aufführungen in Dortmund, mußten zahlreiche Kartenwünsche unbefriedigt bleiben, da die Vorstellungen und auch die Zusatzvorstellungen schnell ausverkauft waren. Selbst an der Abendkasse mußten leider Personen unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen. So sehr uns freut einen vollen Saal zu haben, bedauern wir, dass Einzelne sich die Mühe machten ins Theater zu kommen, ohne dann genießen zu können, was sie gerne sehen und hören wollten.

Aus diesem Grund veranstalten wir in Düsseldorf zwei weitere Aufführungen, zu der die Wiederaufnahme-Proben gestern begonnen haben. Endlich können wir unsere Interpretation des "triadischen Balletts" von Oskar Schlemmer auch auf einer angemessen großen Bühne zeigen - im tanzhaus nrw.

Nutzen Sie also das Pfingstwochenende in den Genuß einer zeitgenössischen Interpretation dieses Tanz- und Design-Klassikers des zwanzigsten Jahrhunderts zu kommen, oder wie im WDR3 gesagt wurde:

Schon in ihrer allerersten Produktion vor 28 Jahren hat sich die Düsseldorfer Gruppe THEATER DER KLÄNGE als Bauhausexperten etabliert. Mit dieser Produktion knüpfen sie daran an und tatsächlich kann man sich kaum ein besseres Remake des triadischen Balletts vorstellen als ihre famose Adaption. Ein zeitgenossisch reflektierter Meta-Schlemmer aber eben auch ein liebevolle historische Hommage.
Tanzhaus NRW Tickets
 
TRIAS - Das triadische Ballett | Weitere Aufführungen
25.04.2015
 
Premiere auf großer Bühne im tanzhaus nrw in Düsseldorf zu Pfingsten
 
Am Pfingstsonntag (24. Mai) und am Pfingstmontag (25. Mai) wird es jeweils um 20 Uhr erneut zwei Aufführungen von "TRIAS - Das triadische Ballett" in Düsseldorf geben. Erstmalig auf großer Bühne, wofür das Stück konzipiert wurde. Insofern handelt es sich um eine zweite Premiere, da das Stück im tanzhaus nrw noch mal audio-visuell eine andere Dimension bekommen wird. Der Kartenvorverkauf ist frei geschaltet (siehe Link). Vor dem Hintergrund der im Januar und Februar schnell ausverkauften Vorstellungen empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung!

Tanzhaus nrw / Tickets
 
Text, Ton, Applaus unter Spannung
25.04.2015
 
8. Mai 2015 - 20:30 Uhr im Caffé Enuma Düsseldorf
 
Unsere Choreografin Jacqueline Fischer und der künstlerische Leiter des THEATERs DER KLÄNGE sind am Freitag, 8. Mai 2015 ab 20:30 Uhr zu Gast im Caffé Enuma in Düsseldorf. Beide sprechen dort über die aktuelle Produktion "TRIAS - Das triadische Ballett" und über das dann fast 28-jährige THEATER DER KLÄNGE.

Musikalischer Gast des Abends ist die Düsseldorfer Band Cattelan, deren Lieder "Granatapfel" oder "Menschen GV" alle Ecken des Raumes erklingen lassen. Dabei stellen sich die insgesamt fünf Bandmitglieder der Herausforderung einer rein akustischen Instrumentierung. Der Journalist Michael Wenzel fällt der Band um Sänger Michael Schröder dabei ins Wort.

"Text, Ton, Applaus" präsentiert Szenen aus den aktuellen Spielplänen der Düsseldorfer Theaterhäuser, Texte aus der Feder heimischer Autoren und Klänge von Vertretern der lokalen Musikszene. Die Veranstaltung entsteht in der Zusammenarbeit von Christine Brinkmann (zakk Wort & Bühne), Sven-André-Dreyer ("Lies, Du Sau!"), Mareike Götzinger ("BRAUSE Poesie"), Verena Meis ("ausReihe3") und Dr. Michael Wenzel ("Sonny Wenzel und Freunde"). Die Akteure und ihre Gäste stehen stellvertretend für unterschiedliche künstlerische Disziplinen und bieten mit "Text, Ton, Applaus" abwechslungsreiche Unterhaltung sowie die vermutlich beste Gelegenheit, in gemütlicher Atmosphäre das kulturelle Angebot der Landeshauptstadt kennenzulernen.
Caffé Enuma Düsseldorf
Prinz Artikel
 
TRIAS - Das triadische Ballett | Musik
25.03.2015
 
Studiotermin für die Produktion einer neuen CD
 
Thomas Wansing, Beate Wolff und Oliver Eltinger - unsere aktuelle "Bauhauskapelle" für TRIAS - waren am 12. und 13. März zu Gast im Tonstudio der Folkwang Universität der Künste, um dort die 12 Titel für TRIAS unter guten Aufnahmebedingungen einzuspielen. Arthur Joggerst vom ICEM der FUdK war der Aufnahme-Tonmeister, der künstlerische Leiter des THEATERs DER KLÄNGE J.U.Lensing ist Musikproduzent. Fenn Musik, das Label, welches 1997 schon unsere CD "Bauhausbühnenmusik" herausbrachte, ist auch interessiert die TRIAS Musik auf CD und zum Download zu veröffentlichen.

Wenn alles gut geht, haben wir also noch in diesem Frühjahr die Veröffentlichung eines neuen THEATER DER KLÄNGE Musikalbums!

A pros pos TRIAS: Wir haben für TRIAS am Pfingst-Sonntag und Pfingst-Montag im tanzhaus nrw in Düsseldorf die PREMIERE auf großer Bühne angesetzt. In unserem nächsten Newsletter bringen wir dazu die konkrete Ankündigung und den Link zum Vorverkauf.
CDs vom THEATER DER KLÄNGE
 
TRIAS: Standing Ovations in Dortmund
09.02.2015
 
Zwei mal komplett ausverkauftes Haus
 
TRIAS in Dortmund übertraf die Reaktionen in Düsseldorf. Das doppelte Sitzplatzkontingent des Theaters im Depot Dortmund im Vergleich zur Kapazität des FFT-Düsseldorf im Juta machte sich schon in der (festlichen) Stimmung im Saal zu Beginn bemerkbar. Jede Szene bekam ihren Applaus. Dieser entlud sich dann frenetisch im Anschluß an die Szene der beiden Spiralen, nach dem ersten kleinen "Konzert" unserer Musiker . Danach zunehmende Spannung, die sich in einem minutenlangen Applaus mit Bravos, Füße trampeln und letztendlich zwei mal Standing Ovations in Dortmund entlud.

Uns macht diese Reaktion sehr glücklich, da wir - als freies Ensemble - sehr hart und gegen viele Widerstände haben arbeiten müssen, um ein Stück zu kreieren, welches vom Publikum mit solcher Dankbarkeit aufgenommen wird!

Für diejenigen, die keine Karten mehr bekommen konnten, hier ein erster Lichtblick:

Freut Euch auf das Pfingstwochenende, oder - plant einen Besuch nach Düsseldorf...
Pressespiegel zu TRIAS
 
TRIAS - Das triadische Ballett (Ausverkauft)
22.01.2015
 
Dank an Oskar Schlemmer, das Ensemble und das Publikum
 
TRIAS beschert uns ausverkaufte Häuser, minutenlangen Applaus und sehr, sehr gute Kritiken in Rundfunk und Presse!

Erfreulicherweise (und leider) sind nun auch die Vorstellungen in Dortmund am 7. und 8. Februar komplett ausgebucht.

Wir haben Anfang Februar ein Gespräch im tanzhaus nrw in Düsseldorf für mögliche Folgeaufführungen dort im großen Saal.

Oskar Schlemmers Vision, ein wirklich gut und kreativ zusammenarbeitendes Ensemble und das überaus große Interesse eines offensichtlich Kunst- und Theaterliebenden Publikums machen diesen Erfolg möglich. Wir haben lange nach 1987 gezögert uns wieder direkt einem Bauhauswerk zu widmen, da wir selber 21 eigene Stücke kreiert haben und Schlemmer "verboten" war. Wir bereuen nun keine Sekunde, daß wir uns im Frühjahr letzten Jahres auf die Reise ins Weimarer Bauhaus gemacht haben um die Ideen von 1922 wieder neu lebendig werden zu lassen!

"TRIAS - Das triadische Ballett" soll weiter aufgeführt werden. Für Dezember steht eventuell ein Gastspiel im Bauhaus Dessau an.
Pressespiegel zu TRIAS
 
TRIAS im FFT Düsseldorf
11.01.2015
 
AUSVERKAUFT!
 
Die 4 Vorstellungen im FFT-Düsseldorf sind seit Mittwoch letzter Woche ausverkauft. Erfahrungsgemäß wird es pro Abend noch ein kleines Kontingent an Karten geben, welche trotz Vorbestellungen nicht in Anspruch genommen werden.

Wir haben eine Zusatzvorstellung für Samstag, den 17. Januar 2015 um 16 Uhr im FFT-Juta angesetzt, für die es zur Zeit noch Karten gibt.

Wir freuen uns sehr über dieses starke Interesse an TRIAS und bedauern kein größeres Theater mit mehr Sitzplätzen zur Verfügung zu haben. Das Schauspielhaus Düsseldorf und das tanzhaus nrw sahen im Vorfeld keine Möglichkeiten diese Produktion in ihren größeren Häusern zu zeigen. Wir sind - durch die Kollegialität des FFT-Teams - dankbar, daß wir das Stück überhaupt in Düsseldorf uraufführen können, haben aber dort nur knapp 110 Sitzplätze pro Vorstellung z ur Verfügung.

Das Sitzplatzkontingent im Theater im Depot Dortmund ist deutlich größer. Für beide Vorstellungen dort am 7. und 8. Februar 2015 sind noch Plätze zu bekommen.
Theater im Depot Dortmund
 
TRIAS - Das triadische Ballett
31.12.2014
 
Erstaufführungsserie in Düsseldorf von 14. bis 17. Januar 2015
 
Die Hauptproben sind abgeschlossen, am 6. Januar starten die Endproben für unsere Version des "triadischen Balletts". Es ist das zweite Mal, daß wir in die Welt der Ideen des Weimarer Bauhauses eingetaucht sind und uns zu einem eigenen Werk durch Fotos, Skizzen und Berichte haben inspirieren lassen.

Oskar Schlemmer ist in den letzten Monaten imaginäres Ensemblemitglied geworden. Ähnlich wie er, haben wir in unserem Atelier Figurinen gebaut, anprobiert, überdacht, repariert und paralell dazu hat unsere Kostümbildnerin Caterina Di Fiore zahlreiche Kostüme geschneidert. Aber vor allem haben wir sie tanzen lassen und sie inszeniert. Anders als Oskar Schlemmer konnten wir von Anfang an mit 4 sehr motivierten und kreativen Darstellern (Kai Bettermann, Darwin Diaz, Elisa Marschall, Phaedra Pisimisi) und dem Komponisten Thomas Wansing direkt zusammen arbeiten und das Duo J.U.Lensing (Regie) und Jacqueline Fischer (Choreografie) arbeiteten Hand in Hand um aus den ersten improvisierten Ideen der Darsteller insgesamt 12 Szenen zu entwickeln, die nun TRIAS ausmachen.

Dabei haben wir uns weitestgehend an den Figurinenplan von Oskar Schlemmer zu seinem "triadischen Ballett" gehalten, interpretieren diese aber sowohl tänzerisch/darstellerisch, wie musikalisch komplett neu und haben sowohl für die Intermezzi zwischen den Akten und vor allem für das abstrakte Finale Überraschungen inszeniert...

Das Resultat unserer zweiten direkten Bauhausbühnenarbeit ist in einer Studiotheaterserie von 14. bis 17. Januar 2015 zunächst im FFT-Düsseldorf (Juta) zu sehen und mit live-Musik zu hören.
TRIAS - Das triadische Ballett
 
Hauptproben zu TRIAS haben begonnen
15.11.2014
 
Das triadische Ballett
 
Förderzusagen der Kunststiftung NRW und des Fonds Darstellende Künste haben ein lang geplantes Projekt ermöglicht. Das THEATER DER KLÄNGE beschäftigt sich endlich direkt mit dem "triadischen Ballett" von Oskar Schlemmer. Nachdem die Stadt Düsseldorf und die Stiftung van Meeteren uns schon im Frühjahr zugesichert hatten das Projekt zu unterstützen, fehlte aber noch eine beträchtliche Summe, um wirklich aktiv werden zu können. Immerhin gilt es 18 Figurinen zu bauen, 12 Choreografien neu zu entwerfen und eine Livemusik für 70 Minuten Tanz zu komponieren.

Erste Vorproben im September erschlossen für uns das Potential mit dieser historischen Vorlage umgehen zu können. Das THEATER DER KLÄNGE ist aktuell DAS Spezialistenensemble um eine solche Arbeit fast 40 Jahre nach der letzten Beschäftigung mit dieser für den deutschen Tanz wichtigen Arbeit zu machen. Immerhin haben wir uns seit der Gründung unseres Ensembles direkt zu Anfang mit der "mechanischen Bauhausbühne" direkt, aber auch später immer wieder indirekt mit dem Bühnenerbe des Bauhaus auseinandergesetzt. "Figur und Klang im Raum" (1993) reflektierte den Ansatz Oskar Schlemmers für seine Arbeit in der Dessauer Bauhausbühne und führte diesen in die aktuellen elektronischen Möglichkeiten weiter. Unsere Produktionen "HOEReografien" (2005), "SUITE intermediale" (2010) und zuletzt "CODA" (2014) führten diesen interdisziplinären Ansatz virtuos weiter fort.

Nun also endlich "Das triadische Ballett"!

Die Rekonstruktionen der sechziger und siebziger Jahre betonten einerseits den Puppen- und Automatencharakter, andererseits den skulpturalen Kunstcharakter von Schlemmers Entwurf. Leider wurde in beiden Arbeiten, die heute noch als Videos sichtbar sind, die humorvolle, clowneske Seite von Oskar Schlemmer kaum thematisiert.

Unsere "rheinische Version" TRIAS gibt dieser, aber auch den akrobatischen, wie ins Licht weiter abstrahierenden Komponenten dieses figuralen Tanzkonzepts Raum. Unsere Version des "triadischen Balletts" wird zunächst sehr vorsichtig in 4 Studioaufführungen im Düsseldorfer FFT-Juta und im Dortmunder Depot gezeigt. Diese wenigen Termine sollte man sich schon heute vormerken...
THEATER DER KLÄNGE: TRIAS - Das triadische Ballett
 
Sensing the Future: Moholy-Nagy, Media and the Arts
19.10.2014
 
Unser Video "Die mechanische Exzentrik" ist im Bauhaus-Archiv Berlin zu sehen
 
Die Ausstellung wird wegen des großen Erfolges beim Publikum bis 2. Februar 2015 verlängert!

Eine Montage von Ausschnitten aus einer Videodokumentation unserer Fassung der "mechanischen Exzentrik" von 1988 ist aktuell seit 7. Oktober im Rahmen der Ausstellung "Sensing the Future: Moholy-Nagy, Media and the Arts" im Bauhaus-Archiv in Berlin zu sehen. Die dortige Ausstellung, die sich vor allem dem medialen Werk des Bauhaus-Meisters Laszlo Moholy-Nagy widmet, läuft dort noch bis zum 12. Januar 2015 und war zuvor im März 2014 im Plug In Institute of Contemporary Art im kanadischen Winnipeg zu sehen.

Die wiederholte und zunehmend verstärkte Nachfrage nach unseren Bauhaus-Arbeiten geht nicht wirkunslos an uns vorbei. Aktuell graben wir uns erneut sehr intensiv in das Wirken und Schaffen der beiden Bauhäusler Walter Gropius und Oskar Schlemmer...
Bauhaus-Archiv Berlin
 
Jacqueline Fischer - Tanz ist Leben
11.09.2014
 
Portrait im Emil Schumacher Museum Hagen (12. September 2014)
 
Unser Gründungsmitglied, langjährige Interpretin (Tänzerin und Schauspielerin) und jetzige Choreographin Jacqueline Fischer ist für Freitag, 12. September um 19:30 Uhr in das Emil Schumacher Museum in Hagen eingeladen. Im Rahmen einer Reihe mit dem Titel "Spurensuche" werden Künstlerinnen eingeladen, die ihren persönlichen künstlerischen Weg in Deutschland portraitieren.

Jacqueline Fischer zeigt Bilder und Videoausschnitte ihrer künstlerischen Stationen und spricht selber über ihren Weg. Das THEATER DER KLÄNGE spielt dabei eine gewichtige Rolle
Osthausmuseum / Emil Schumacher Museum Hagen
 
TRIAS
09.09.2014
 
Probenbeginn
 
Ein neu zusammengesetztes Ensemble probt seit 9. September wieder an einer neuen Kreation für diese Spielzeit. TRIAS ist der momentane Arbeitstitel. Es geht um ein Tanzstück, welches sich nach vielen Jahren wieder mit dem Bauhaus und dieses mal direkt mit Oskar Schlemmers Bühnenarbeit auseinandersetzt. Am Ende der 4-monatigen Kreationsphase soll es am 14. Januar in Düsseldorf die Premiere im FFT-Juta geben. Lassen Sie sich überraschen!

Geleitet wird das Projekt vom Regisseur J.U. Lensing und der Choreographin Jacqueline Fischer. Unser ehemaliges Ensemblemitglied und langjähriger Pianist Thomas Wansing übernimmt die musikalische Kompositionsarbeit und die Probenkorrepetition. Unser ebenfalls mit uns seit den neunziger Jahren verbundener Schauspieler Kai Bettermann ist ebenso wieder im Ensemble, wie der "Tänzer" aus dem "mechanischen Ballett" in den letzten Jahren - Darwin Diaz. Die Tänzerin Phaedra Pisimisi - seit 2010 im Ensemble, sowie die in unserem Ensemble neue Tänzerin Elisa Marschall komplettieren das Ensemble.

Auch in unserem künstlerischen Betriebsbüro gab es einen Wechsel. Seit Juli wurde Ulrike Goldmann in die Administration eingearbeitet und ist nun generell Vormittags in unserem Büro erreichbar.
 
THEATER DER KLÄNGE auf der tanzmesse 2014 in Düsseldorf
21.08.2014
 
blau-rot-gelbe geonische orgametrie in zwei Showcases
 
Das THEATER DER KLÄNGE präsentiert sich auf dem NRW-Stand (R14) im Rahmen der internationalen tanzmesse, welche von 27. bis 30. August kommende Woche im Ehrenhof Düsseldorf stattfindet.

Im Rahmen unserer Präsenz dort gibt es im Showroom des Standes (hinter R14) zwei kleine spontane Präsentationen. Die im Mai für die Meisterhausfeier des bauhaus Dessau entwickelte Choreografie "blau-rot-gelbe geonische orgametrie" von Jacqueline Fischer wird vom aktuellen Ensemble wieder aufgeführt. Zur elektronischen Musik von J.U. Lensing spielt der Musiker Thomas Wansing live auf einem "Klompenschlagzeug".

Die 10-minütige Aktion für 3 Tänzer findet jeweils am Freitag, 29. August und am Samstag, 30. August jeweils um 11:30 Uhr im Showroom des NRW-Standes (R14) im Ehrenhof Düsseldorf statt.

Sie verweist auf unser kommendes Projekt "TRIAS", welches sich wieder mit den Bauhausbühnenarbeiten beschäftigt und im Januar 2015 im FFT-Juta uraufgeführt werden soll!
Tanzmesse 2014
 
Kulturelle Bildung
14.07.2014
 
Fortbildung "Von der künstlerischen Erfahrung zur dialogischen Vermittlung"
 
Neben den an NRW-Hochschulen als Professoren tätigen Ensemblemitgliedern Nina Hänel, J.U. Lensing und Thomas Neuhaus sind auch weitere führende Köpfe unseres Theaters pädagogisch tätig:

Das Gründungsmitglied und die aktuelle Choreografin des THEATERs DER KLÄNGE, Jacqueline Fischer leitete aktuell in Bochum einen großen Fortbildungsworkshop für Kulturvermittler mit dem Titel "Von der künstlerischen Erfahrung zur dialogischen Vermittlung".

Der Workshop wird in der Zukunftsakademie NRW in Bochum mit Unterstützung der Mercator Stiftung durchgeführt und baut auf den Erfahrungen eines ersten Seminars baut, das bereits 2012 in der Jahrhunderthalle in Bochum stattfand und sich mit dem konzeptionellen Ansatz des französischen "Danse à l’École" und dessen Übertragbarkeit auf Nordrhein-Westfalen beschäftigte.

Die aktuelle Fortbildung trägt zur Vernetzung und Verständigung der drei Arbeitsbereiche Kunst, Pädagogik und Kulturverwaltung bei und beruht auf der Überzeugung, dass Akteure, die an innovativen künstlerischen Projekten arbeiten und den komplexen Herausforderungen urbaner Wirklichkeiten offen gegenüber stehen, eine wesentliche Rolle als Verbindungsglied zwischen Ausbildung, Schule, Stadtteilarbeit und kulturellen Einrichtungen spielen.
ZAK NRW
 
blau-rot-gelbe geo-nische orga-metrie
10.05.2014
 
Performance zur Feier zur Wiederherstellung aller Meisterhäuser in Dessau
 
Das THEATER DER KLÄNGE erarbeitete 1993 in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bauhaus Dessau ein abendfüllendes Stück unter dem Titel "Figur und Klang im Raum". Basis dieser Entwicklung war ein Eintauchen in die Bühnenexperimente und grundsätzliche Fragestellung zu einem Alphabet für eine neue Bühnensprache von Oskar Schlemmer aus den zwanziger Jahren am Bauhaus Dessau.

"Figur und Klang im Raum" war für das Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE der Auftakt zu einer ganzen Serie von nachfolgend intermedial-elektronisch interaktiven Stücken von "Modul|a|t|o|r" über "HOEReographien" und die "SUITE intermediale" bis zur jüngsten Uraufführung im Januar 2014 mit "CODA".

Mit den für "Figur und Klang im Raum" nach den Silhouetten der Schlemmer-Grundkostüme für seine Bauhaustänze geschaffenen Figurinen in blau, rot und gelb erarbeitet das THEATER DER KLÄNGE auf aktuelle Anfrage der Stiftung Bauhaus Dessau unter Regie und mit einer Musik von J.U. Lensing und unter der choreografischen Leitung der Tänzerin Jacqueline Fischer eine kleine Miniatur für die Eröffnung der rekonstruierten Meisterhäuser in Dessau.

Eine "blau-rot-gelbe geo-nische orga-metrie" soll die von Oskar Schlemmer vielfach beschworene Geometrie des organischen Körpers stil- aber auch humorvoll umsetzen und ins zeitgenössische fortführen. Eine eigens dafür geschriebene Rhythmuskomposition, welche von Glas, Metall und Holz ausgeht, soll anregen mitmusizierend die Festtafel vor den Meisterhäusern auf der Ebertallee selber mit schlagenden Messern, Löffeln und was sonst denkbar ist - im Geiste der Bauhauskappelle - zum Instrument für manuell erzeugten Klang und zur Plattform für menschliche Bewegung werden zu lassen...

Die Kurzperformance wird zwei mal am Samstag, 17. Mai 2014 (11 und 15 Uhr) auf der Ebertalle in Dessau direkt vor den Meisterhäusern aufgeführt.
Programm zum Meisterhausfest
 
Reale und virtuelle Ausstellungen
07.04.2014
 
Bauhausbühne und Videoarchiv
 
Beginnend mit zahlreichen Ausstellungen 2009 in Weimar und Dessau zu unserer Bauhausbühne, über die Ausstellung "Danser sa vie" im Centre Georges Pompidou 2011 in Paris und unsere eigene Ausstellung im Theatermuseum Düsseldorf 2012/13 setzt sich der Zug unserer Präsenz in Ausstellungen aktuell fort. Das Bauhaus Museum Weimar zeigt nach wie vor einen kleinen Ausschnitt unseres "mechanischen Balletts" in seinem jede halbe Stunde laufenden Museumsvideo "Das Bauhaus kommt aus Weimar".

Aktuell ist unser 2009er HD-Video zum "mechanischen Ballett" täglich in der Ausstellung "Mensch - Raum - Maschine" in der Stiftung Bauhaus Dessau zu sehen. Unsere 1988er Aufzeichnung der "mechanischen Exzentrik" ist Bestandteil der Ausstellung "Sensing the Future: Moholy-Nagy, Media and the Arts" im Plug In Institute of Contemporary Art im kanadischen Winnipeg, bevor es ab Juni 2014 im Bauhaus-Archiv in Berlin zu sehen sein wird.

Dieses zunehmende Interesse vorrangig an unserer Beschäftigung mit der Bauhausbühne geht nicht spurenlos an uns vorbei, so daß wir uns aktuell selber wieder kreativ mit diesem Thema intensiver beschäftigen...

Unser gesamtes digitalisiertes Video-, Audio-, Foto- und Dokumentenarchiv ist auf den Servern des "Digitalen Archivs NRW" gespeichert. Ein Portal macht Ausschnitte eines Großteils dieser Digitalisate noch in diesem Jahr öffentlich online zugänglich.

Unsere bis dato 40 Schuber umfassende DVD-Edition ist als Dauerleihgabe Bestandteil der Bibliothek des Thetermuseums Düsseldorf.
Digitales Archiv NRW
 
Förderverein "Klangtheater e.V." gegründet
07.04.2014
 
Fördernde MItglieder gesucht
 
Noch im November 2013 setzten sich fördernde Mitglieder des "Theater der Klänge e.V." zusammen, um einen eigenen Förderverein für das THEATER DER KLÄNGE zu gründen. Zum Vorsitzenden des neuen Vereins wurde der ehemalige Bänker und langjährige Förderer unseres Vereins Günther Goldmann gewählt. Inzwischen ist der Förderverein in das Düsseldorfer Vereinsregister eingetragen und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt worden.

Nötig wurde dieser neue Verein aus drei Gründen:

Zum einen brauchen unsere Theateraktivitäten die Unterstützung privater Förderer, da die Unterstützung der öffentlichen Hand zunehmend fraglich wird.

Zum anderen braucht es eigene Rahmenbedingungen für eine kontinuierliche Förderung, will diese nicht sporadisch einfach nur mit Spendenquittungen auf unaufgeforderte Zahlungen reagieren.

Der dritte Grund ist der ausschlaggebende Grund: Während die öffentlichen Zuschußgeber etwaig erwirtschaftete Gewinne sofort für sich verlangen und uns keinerlei Rücklagen erlauben, lassen sie es unser Problem sein, wenn wir Verluste machen und fordern Rechenschaft darüber, wie wir diese Verluste im Folgejahr zu kompensieren gedenken.

Durch die Existenz eines Fördervereins haben wir zum Jahreswechsel die Chance auf einen ausgeglichenen Abschluss unseres Haushaltsjahres, sofern dieser Förderverein liquide genug ist, uns mit der jeweils notwendigen Summe zu helfen.

Damit diese Liquidität hergestellt wird, bitten wir jeden, der unsere Arbeit schätzt und dazu finanziell in der Lage ist, Mitglied des Fördervereins zu werden oder wenigstens an diesen zu spenden. Mitgliedschaftsanträge können formlos an unser Büro adressiert werden. Wir leiten das gerne weiter an den Vorstand des Fördervereins. Ebenso kann über unser Büro die Kontoverbindung des Fördervereins erfragt werden. Als gemeinnütziger Verein ist der Förderverein berechtigt Steuer wirksame Spendenquittungen für Spenden oder Mitgliedsbeiträge auszustellen.
Kontaktadresse
 
Rameaus Neffe
19.02.2014
 
Szenische Lesung am 7. März 2014 im Neuberin Museum in Reichenbach
 
Diderot und Goethe waren Gäste im Haus Jacobi in Düsseldorf-Pempelfort. Heute beherbergt das ehemalige Gartenhaus des Hauses Jacobi das Düsseldorfer Theatermuseum.

Im quasi "historischen Raum" kam es daher im Zusammenhang mit der Ausstellung zu 25 Jahren THEATER DER KLÄNGE in 2012/13 zur szenischen Aufführung von Teilen des denkwürdigen Diskurses aus "Rameaus Neffe", wie er von Diderot in der Übersetzung von Goethe zwischen dem Neffen des berühmten Komponisten Rameau und Diderot geführt wurde?

1999 widmete sich das THEATER DER KLÄNGE einer namhaften Vorgängerin des "freien Theaters": Friederike Caroline Neuber.

Mit dem durch und für das Ensemble des THEATERs DER KLÄNGE geschriebenen Stück "Die Neuberin – Die Passion einer deutschen Prinzipalin" gelang dem THEATER DER KLÄNGE 1999 eine fulminante und vielbeachtete Premiere, die nach Düsseldorf im DNT Weimar, im Schlosstheater Gotha und im Theater Zwickau jeweils mit großem Erfolg und großer Publikumsresonanz aufgeführt wurde. Die Wertigkeit des Theatertextes ist bis heute in verkürzter Form im nach wie vor gleichnamig erhältlichen Hörbuch im HörZeichen Verlag nachvollziehbar.

Beide Darsteller des Diderot Dialogs Kai Bettermann und J.U. Lensing waren 1999 u.a. an der Entwicklung des Stoffes "Die Neuberin" beteiligt.

Am Freitag, 7. März 2014 - 19:30 Uhr wird es - gespielt von Kai Bettermann (Diderot) und J.U. lensing (Rameaus Neffe) die Lesung von Auszügen aus "Rameaus Neffe" erneut im Neuberin-Museum in Reichenbach (Vogtland) zu sehen und zu hören geben.
Wikipediaeintrag zu Rameaus Neffe
 
Die mechanische Exzentrik
19.02.2014
 
Videodokumentation Teil einer Moholy-Nagy Ausstellung in Kanada
 
Eine Montage von Ausschnitten aus einer Videodokumentation unserer Fassung der "mechanischen Exzentrik" von 1988 wird im Rahmen der Ausstellung "Sensing the Future: Moholy-Nagy, Media and the Arts" im Plug In Institute of Contemporary Art im kanadischen Winnipeg ab 8. März zu sehen sein. Die dortige Ausstellung, die sich vor allem dem medialen Werk des Bauhaus-Meisters Laszlo Moholy-Nagy widmet, läuft bis zum 1. Juni 2014, um anschließend im Bauhaus-Archiv in Berlin gezeigt zu werden.

Nach der jüngst bei absolut-medien veröffentlichten Montage von Ausschnitten aus unserer Fassung des "mechanischen Balletts" ist dies nun die zweite öffentliche Sichtbarmachung von Videodokumentationen aus unserer Arbeit zu Bauhausbühnenwerken.
Sensing the Future: Moholy-Nagy, Media and the Arts
 
CODA - ein voller Erfolg in Düsseldorf, Dortmund und Schwerte
04.02.2014
 
 
Unsere neueste Kreation "CODA" ist mit großem Erfolg im FFT-Juta Düsseldorf uraufgeführt worden. Vier mal ausverkauftes Haus, sehr gute Publikumsresonanz und gute Presse und Rundfunkkritiken bestätigen den Erfolg dieser Arbeit. Weitere Aufführungen in Dortmund Schwerte bestätigten den Erfolg dieses Stücks beim Publikum und in der Presse.

Zur Zeit bemühen wir uns um Gastspiele mit CODA. Wir hoffen, dass es Veranstalter gibt, die sich für diese Produktion interessieren...
Pressespiegel zu CODA
 
CODA - Erstaufführungsserie von Mittwoch, 8. Januar bis Samstag, 11. Januar 2014
06.01.2014
 
Johann Sebastian Bach - Cello Suite in c-moll
 
Von kommenden Mittwoch, 8. Januar bis Samstag, 11. Januar 2014 ist um jeweils 20 Uhr unsere neue Kreation CODA im FFT-Juta Düsseldorf zu sehen und zu hören. Der Abend interpretiert in zwei Teilen mit Musik, Tanz, Licht und interaktivem Video die Umsetzungsmöglichkeiten der barocken Bach-Suite in eine zeitgenössische Interpretation.

Im ersten Teil wird die Cello-Suite in c-moll von Johann Sebastian Bach live durch die Cellistin Beate Wolff interpretiert. Das Licht strukturiert den Raum und die beleuchteten Tänzerinnen so, dass es zu einen Raum bildend, zum anderen segmentierend mit den beleuchteten Tänzerkörpern umgeht.

Im zweiten Teil wird sowohl die Musik von Bach vom Komponisten Thomas Neuhaus elektronisch live weiter komponiert, als auch der Video- und Lichtraum auf der Bühne "entgrenzt". Dies ermöglicht den beiden Tänzerinnen Nina Hänel und Phaedra Pisimisi in Echtzeit tänzerisch kompositorisch mit dem im ersten Teil exponierten Tanzmaterial umzugehen. Diese choreografische Improvisation, erarbeitet von Jacqueline Fischer in Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen moduliert direkt auch die elektronische Musik und das interaktive Video (Tobias Rosenberger) über Bewegungsdynamik.

Die künstlerische Gesamtleitung hat J.U. Lensing
Videoausschnitt aus CODA (Courante I)
 
CODA
13.12.2013
 
Kulturfrühstück Im FFT
 
das Forum Freies Theater bietet in Zusammenarbeit mkt dem THEATER DER KLÄNGE am Freitag, 20. Dezember 2013 um 11 Uhr ein Kultur-Frühstück im FFT-Juta Düsseldorf an.

Die Gäste haben die Möglichkeit, mit den Künstlern und dem FFT-Team ins Gespräch zu kommen. Dieses Angebot richtet sich an alle, die mehr vom Theater haben wollen!

Das Düsseldorfer Theater der Klänge gibt beim Kultur-Frühstück im Dezember einen Einblick in das Stück "CODA – Johann Sebastian Bach – Cello Suite in c-moll". Es handelt sich um eine multimediale Komposition auf der Grundlage von Bachs Tanz- Kompositionen. Das Theater der Klänge interpretiert diese in verschiedenen medialen Interaktionen: Zwei Tänzerinnen und eine Cellistin agieren auf der Bühne mit Videoprojektionen und elektronischer Musik. Ein spannungsvolles Spiel zwischen Barock und Moderne.
FFT - Kulturfrühstück
 
CODA - Johann Sebastian Bach: Cello Suite in c-moll
08.12.2013
 
"Wer seine Kultur verliert, verliert sich selbst." - Mario Vargas Llosa
 
Das THEATER DER KLÄNGE beschäftigt sich seit etlichen Jahren mit intermedialen Formen von Tanz, elektronischer Musik und interaktivem Live-Video als konsequente Weiterentwicklung des Bauhaus-Ansatzes der zwanziger Jahre.

Als Fortsetzung der eigenen Arbeiten "HOEReographien" und "SUITE intermediale" ist für die Spielzeit 2013/14 die Premiere eine neuen Arbeit mit dem Titel "CODA - Bachs Cello Suite in c-moll" entwickelt worden, die die intermedialen Durchdringungen konzentrieren, präzisieren und durch Erweiterungen auf ein neues Level bringen.

Der Fokus der Arbeit in "CODA" liegt bei den tänzerischen Interaktionsmöglichkeiten mit Licht und Video. Konsequenterweise ist diese Musik klassisch zunächst zeitlicher Strukturgeber zu dem getanzt wird.

Im zweiten Teil des Programms werden die 6 Tanzsätze der Cello-Suite wiederholt. In der Wiederholung sind aber die Tänzerinnen durch ihre Bewegungen gleichzeitig auch Musikerinnen einen elektronischen Musik, die die Bach´sche Musik zum musikalischen Material nimmt, welches durch Bewegungsdynamik elektronisch erspielt wird. Die daraus resultierende mediale Musik steuert direkt auch die interaktiven Videobespielungen der Theater-Szenografie, welche wiederum barocke szenische Ansätze zitiert.

Die Premiere dieser 21. Theaterproduktion des Düsseldorfer THEATERs DER KLÄNGE ist für Mittwoch, 8. Januar 2014 im Düsseldorfer FFT-Juta angesetzt.

Bis 11. Januar 2014 wird es mit drei weiteren Aufführungen insgesamt 4 erste Aufführungsdaten in Düsseldorf geben.

Finanziell ermöglicht wurde diese Arbeit mit Unterstützungen durch die Stadt Düsseldorf, das Land NRW, dem Fonds Darstellende Künste und der Stiftung van Meeteren.
CODA im Forum Freies Theater - Juta - Düsseldorf
 
Das mechanische Ballett und die Bauhausbühne
06.12.2013
 
Doppel DVD bei absolut medien veröffentlicht
 
"Das mechanische Ballett" des THEATERs DER KLÄNGE ist erstmals mit repräsentativen Ausschnitten seiner 5 Akte auf DVD veröffentlicht worden. Anläßlich der aktuellen Ausstellung "Mensch Raum Maschine" im Bauhaus Dessau veröffentlicht die Stiftung Bauhaus Dessau bei "absolut medien" eine Doppel-DVD mit dem Titel "Bauhaus - Bühne und Tanz".

Eine DVD ist dem Werk Oskar Schlemmers und da vor allem den Rekonstruktionen seines "triadischen Balletts" gewidmet. Auf der zweiten DVD finden sich Arbeiten, welche sich auf die Bauhausbühnenarbeiten von Kandinsky, Hirschfeld-Mack und bei uns auf Entwürfe von Kurt Schmidt stützen.

"Das mechanische Ballett" wurde 1987 vom THEATER DER KLÄNGE choreografisch und musikalisch neu kreiert und zusammen mit einer ersten Umsetzung der "mechanischen Exzentrik" - basierend auf Entwürfen von Laszlo Moholy-Nagy - 1987 als "Die mechanische Bauhausbühne" in Düsseldorf zur Uraufführung gebracht. Dieses Doppelprogramm tourte bis 1992 mit großem Erfolg international. 1993 kreierte das THEATER DER KLÄNGE in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus Dessau das Stück "Figur und klang im Raum", welches sich mit den "Bühnengesetzen" von Oskar Schlemmer in einer neuen und elektronisch interaktiven Weise beschäftigte. "Das mechanische Ballett" blieb im Repertoire des THEATERs DER KLÄNGE und wurde fortan zum Teil alleine, zum Teil mit den intermedialen Arbeiten des THEATERs DER KLÄNGE im Rahmen von Festivals und Gastspielen gezeigt.

Aktuell wurde das "mechanische Ballett" zusammen mit unserer letzten intermedialen Produktion "SUITE intermediale" im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten zu 25 Jahre THEATER DER KLÄNGE im Oktober 2012 im tanzhaus nrw zur Aufführung gebracht.

Die auf der DVD von absolut medien veröffentlichten Ausschnitte unseres "mechanischen Balletts" stammen aus einer Aufzeichnung des "mechanischen Balletts" auf der Bühne im Bauhaus Dessau von 2009.
Bauhaus - Bühne und Tanz - II
 
VANITAS Dance Clips im TV auf NRW Vision
21.09.2013
 
 
Die von Filmstudenten der FH-Dortmund erstellten DanceClips aus der THEATER DER KLÄNGE Produktion VANITAS laufen diese Woche auf Kabel-Digital und im Web als Stream im Sender nrwision.

Diese Clips wurden in der Choreografie von Jacqueline Fischer und unter Regie von J.U. Lensing nach der Theater-Aufführungsserie von VANITAS im Frühjahr 2012 an Locations in Dortmund und Wuppertal in Zusammenarbeit mit Filmstudenten der FH-Dortmund auf Video gefilmt, anschließend montiert und im Tonstudio der FH mit Musik von Thomas Neuhaus und dem Original-Ton vertont.

Die Clips wurden im Januar 2013 auf der Reflektor IV DVD der FH-Dortmund veröffentlicht und werden nun erstmals öffentlich ausgestrahlt.

Die Tanzperformance "VANITAS – Schall und Rauch" vom Theater der Klänge in Düsseldorf - in Szene gesetzt von Studenten der FH Dortmund: Im Clip "Bitter Moon" begegnen sich ein Mann und eine Frau in einem prunkvollen Saal. Sie kommen sich näher - sie berühren und umschlingen sich. Die Leidenschaft ist nur von kurzer Dauer. In "Prinzessin & Eitelkeit" flirtet ein Pärchen in trauter Zweisamkeit in einem Park, doch am Ende ist das Mädchen allein. Zum Finale folgt in "Eitelkeit" der ausgetanzte Geschlechterkampf.
NRW Vision
 
CODA - Arbeitspräsentation im Rahmen des tanzkongresses 2013
04.06.2013
 
CODA - Bachs Cello Suite in c-moll
 
Von Donnerstag, 6. Juni bis Sonntag, 9. Juni findet in Düsseldorf der tanzkongress 2013 statt. Im Rahmen dieses Kongresses gibt es ein Rahmenprogramm der Düsseldorfer Bühnen. Das THEATER DER KLÄNGE ist am Sonntag, 9. Juni 2013 um 19:30 Uhr im Düsseldorfer FFT-Juta mit einer Arbeitspräsentation von einzelnen Teilen des neuesten Stücks "CODA - Bachs Cello Suite in c-moll" mit in diesem Rahmenprogramm vertreten.

In Vorproben im März und April diesen Jahres haben wir insgesamt 5 Tanzsätze zur C-Moll Cello Suite von Johann Sebastian Bach erarbeitet. Weitere 5 Skizzen zu elektronisch erweiterten Formen dieser Suite existieren. Die Premiere im Januar 2014 wird insgesamt 12 Sätze zeigen, die als Reflexion über Bach, Barock, Feuillet und eine zeitgenössische, intermediale Fortführung dieser Grundlagen gedacht ist.

Das zeitgenössische Dilemma des "Anything goes" führte uns nach langen Arbeiten über improvisierte Formen des Umgangs mit Tanz und Intermedialität nun zurück an die Wurzeln unserer Kultur. Im Barock war gerade bei Bach und Feuillet die Suche nach konstruierter Form zur Bildung von Schönheit in Musik und Tanz oberstes Ziel. Diese Rückbesinnung auf diesen Form vollendeten Ansatz liefert genügend Material für einen anderen zeitgenössischen Umgang von Tanz mit interaktiver elektronischer Musik und Video.

Teile dieser suchenden Arbeit präsentieren wir am Sonntag, 9. Juni um 19:30 Uhr im Forum Freies Theater - Juta in Düsseldorf in Form von 3 Tanzsätzen zu Cello, Tanz und Video und einem interaktiv, elektronischem Satz mit elektronisch verarbeitetem Cello, Tanz und interaktivem Video. Im Anschluss an diese Präsentation besteht die Möglichkeit zu einem Publikumsgespräch.
tanzkongress 2013
 
Abschluss des Jubiläumsjahrs
01.05.2013
 
Digitale Archivierung
 
Unser Jubiläumsjahr anläßlich der Existenz unseres Ensembles seit nunmehr 25 Jahren findet am 10. Mai 2013 mit dem 26. Jahrestag seinen Abschluss.

Nach zahlreichen Aktivitäten im vergangenen Jahr bis in den Februar 2013 hinein, wird das Jubiläum mit der Übergabe der kompletten erschlossenen digitalen Daten zu unseren Ordnerbeständen, Fotos, Videos und Audio-Files an das "Digitale Archiv NRW" abgeschlossen.

Dank einer großzügigen Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen arbeiteten wir parallel zu den vielen Aufführungen, der Ausstellung und den Publikationen in 2012 - zum Teil zusammen mit auf Digitalisierung spezialisierten Firmen und Institutionen - am Scan und der Erfassung von insgesamt 367 Videos, 19683 Fotos, 136 Papierordnern und über 100 Tonträgern aus 25 Jahren Arbeit. Der Gesamtbestand im Umfang von 3TB an PDFs, TIFFs, AVIs und WAVs wird am 10. Mai der Uni Köln übergeben, die aktuell für das Land NRW ein digitales Archiv entwickelt, welches mindestens 50 Jahre Erhalt und Lesbarkeit der Daten garantiert.
Digitales Archiv NRW
 
THEATER DER KLÄNGE Soundtracks
01.05.2013
 
Filmmusik-Konzert in der FH-Dortmund
 
Zurückblickend und nach vorne schauend gibt es am Montag, 27. Mai 2013 ein Filmmusikkonzert im Fachbereich Design der Fachhochschule Dortmund in dem 4 Filme gezeigt werden, die in Zusammenarbeit mit dem THEATER DER KLÄNGE und unter Mitwirkung von TdK-Komponisten entstanden sind.

Zum Wintersemester 2013/14 startet in Dortmund ein neuer Bachelor-Studiengang "Film & Sound". Im Vorfeld dazu, hat es schon Filmvertonungsaktivitäten zu Filmen der FH-Dortmund gegeben.
So wurden im Herbst 2012 zum studentischen Dokumentarfilmprojekt "... and I still see their faces..." insgesamt 5 Kompositionen des ehemaligen Ensemblemitglieds Thomas Wansing (Schauspieler und Musiker) durch die Sinfonia Dortmund (Johannes Marks) mit dem Alinde Streich-Quartett eingespielt. Der Film wurde im Januar 2013 auf der "Reflektor IV" DVD des FB-Design der FH-Dortmund veröffentlicht.
Aktuell schreiben die TdK-Komponisten Thomas Neuhaus und J.U. Lensing Kompositionen zu zwei der "VANITAS-Danceclips", welche ebenfalls von Film-Studierenden der FH-Dortmund in 2012 realisiert wurden.

Im Filmmusik-Konzert, welches am Montag, 27. Mai 2013 um 20 Uhr im Hörsaal des FB-Design der FH-Dortmund stattfindet, wird sowohl der Film "... and I still see their faces..." in der fertigen Mischung, als auch die drei "VANITAS Dance Clips" vorgestellt. Zwei dieser Dance Clips werden live durch das Alinde Quartett mit den Kompositionen von Neuhaus und Lensing uraufgeführt.

Der Tanzfilm "Soundness" von Harald Opel - welcher auf Aufnahmen der THEATER DER KLÄNGE Produktion HOEReographien aus dem Jahr 2005 basiert - rundet das Programm mit insgesamt 5 Tonfilmen an diesem Abend mit einer elektronischen Vertonung von J.U. Lensing ab.
FB Design der FH Dortmund
 
Edition - Die intermedialen Arbeiten des THEATERs DER KLÄNGE
08.02.2013
 
Veröffentlichung zum Abschluß der Ausstellung im Theatermuseum Düsseldorf
 
Samstag, 9. Februar 2013 schloss die Sonderausstellung "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE" mit einer Finissage und Abschlußprogramm.

An diesem Samstag veröffentlichten wir anlässlich unseres silbernen Jubiläums auch erstmalig eine Doppel-DVD in einer limitierten Edition von zunächst 25 Exemplaren in einer silbernen Metallbox.

Inhalt der DVDs sind Mehrkameraufzeichnugen unserer intermedialen Produktionen von 1993 bis 2011 in jeweils voller Länge: Figur und Klang im Raum, Modulator, HOEReographien und die SUITE intermediale, sowie einiges interessantes Video-Bonusmaterial wie z.B. szenische Kurzfilme aus Modulator verfilmt in Dreh-Locations und eine Langzeit-Videodokumentation zur Entstehung von HOEReographien in 2004/05.

Die nummerierten und signierten Boxen sind zum goldenen Preis von 50.- € pro Exemplar in unserem Onlineshop bestellbar.

Der Verkaufserlös dient anteilig der Finanzierung unserer kommenden intermedialen Arbeit 2013 mit dem Arbeitstitel "Coda"!
TdK-Shop
 
Das THEATER DER KLÄNGE ist nominiert für den george tabori preis 2013
08.02.2013
 
 
Der Fonds Darstellende Künste nominierte sechs erfolgreiche professionelle Ensembles freier Theater- und Tanzschaffender für die beiden Kategorien des george tabori preises 2013.

Für den Hauptpreis, der mit 20.000 Euro dotiert ist, das Kinder- und Jugendtheater Theater Marabu (Bonn), das intermediale Musik- und Tanztheater THEATER DER KLÄNGE (Düsseldorf) und das Figurentheater Wilde&Vogel (Leipzig).

Für den Förderpreis in Höhe von 10.000 Euro, der zusätzlich mit einer Residenz des Vereins «Mecklenburg inspiriert» im Wert von 10.000 Euro verbunden ist, sind das Comictheater half past selber schuld (Düsseldorf) die Tanzcompagnie Anna Konjetzky (München) und das Maskentheater im öffentlichen Raum TheatreFragile (Berlin) nominiert.

Aus diesen Ensembles wählt die Jury mit Jürgen Flügge (Regisseur, Autor und Vorstandsvorsitzender des Fonds), Gerti Köhn (Kuratorin für Theater und Tanz der Tafelhalle Nürnberg und stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende des Fonds), Ilka Schmalbauch (Rechtsanwältin des Deutschen Bühnenvereins und stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Fonds), Manuel Schöbel (Intendant der Landesbühnen Sachsen, Regisseur, Autor und Vorsitzender des Kuratoriums des Fonds) und Werner Schretzmeier (Leiter des Theaterhauses Stuttgart, Regisseur, Autor und Filmemacher) die beiden Preisträger aus.

Mit der Preisverleihung in der Berliner freien Produktions- und Spielstätte Sophiensaele, anlässlich des Geburtstags von George Tabori am 24. Mai 2013, erinnert der Fonds Darstellende Künste zugleich an das Lebenswerk des außergewöhnlichen und vielseitigen Regisseurs und Autors, der bis zu seinem Tod 2007 am Berliner Ensemble inszenierte.

Der Fonds Darstellende Künste erhält seine Fördermittel in Höhe von einer Million Euro von der Kulturstiftung des Bundes.
Fonds Darstellende Künste
 
Die letzten 10 Tage unserer Ausstellung
26.01.2013
 
Theatermuseum Düsseldorf - 25 Jahre THEATER DER KLÄNGE
 
In 10 Tagen - am Karnevalssamstag, 9. Februar 2013 - schließt unsere Ausstellung "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE" im Theatermuseum Düsseldorf. Anläßlich der Finissage werden wir eine Doppel-DVD "Die intermedialen Arbeiten des THEATERs DER KLÄNGE" in limitierter Edition veröffentlichen. Erstmals in der Geschichte unseres Theaters werden wir dazu die ungekürzten Videomitschnitte unserer Produktionen "Figur und Klang im Raum", "Modul|a|t|o|r", "PCI", "HOEReographien" und "SUITE intermediale" auf zwei DVDs pressen und diese in einer eigens dafür gestalteten Metallbox in einer Auflage von zunächst nur 25 nummerierten Exemplaren veröffentlichen.

Zum Datum der Veröffentlichung dieser Edition gibt es ein kleines karnevalistisches Programm im Theatermuseum Düsseldorf in Form von drei Kurzauftritten dreier Kinder aus dem Düsseldorfer Programm "Pänz en de Bütt". Unter dem Programmtitel "Die nächste Generation - Pänz en de Bütt (unplugged)" präsentieren Paula, ROGI und Lukas ohne Tamtam, ohne Mikrophon und ohne Tuschs ihre Büttenreden und eigens für sie komponierten Lieder. Die Kinder sind zwischen 12 und 14 Jahre alt und echte Bühnentalente!
Pänz en de Bütt
Foto: Philipp Haas
 
Vortrag: Freitag, 11. Januar 2013 im Düsseldorfer Theatermuseum um 18 Uhr
04.01.2013
 
Die fixierten Zeitkunstwerke des THEATERs DER KLÄNGE
 
Der französische Medientheoretiker und Komponist Michel Chion, der unlängst mit seinem Standardwerk Audio-Vision von Prof. J.U.Lensing übersetzt und in deutsch herausgegeben wurde, spricht von einer durch Medienträger ermöglichten Kunstform, die exakte Chronografie und bleibende Fixierung von Bildkomposition und Klangverläufen in einer bestimmten Zeit auf eben jenen Trägern (Film, Tonband, digitale Medien) ermöglicht.

Das THEATER DER KLÄNGE hat sich in den ersten zehn Jahren eines Wirkens kaum mit dieser Form von Werkkreation beschäftigt, sondern flüchtige Werke geschaffen, die im Moment der Aufführung auch schon vergangen waren. Seit 1997 und verstärkt seit 2000 sind Bücher, CDs und DVDs entstanden, die die Bühnenwerke des THEATERs DER KLÄNGE in fixierte Medien überführen und damit zu bleibenden Werken werden läßt. Dabei geht es nicht um die bloße Aufzeichnung einer Theateraufführung auf Video, sondern vielmehr um eine Transformation des Bühnenmaterials in akustisch und audio-visuell eigenständige Formen.
Der Leiter des THEATERs DER KLÄNGE und Autor aller Bücher, Hörstücke und Filme des THEATERs DER KLÄNGE – J.U.Lensing –referiert über diesen Transformationsprozeß von flüchtiger Bühnenkunst zu bleibenden fixierten Zeitkunstwerken.
Theatermuseum Düsseldorf
 
Rameaus Neffe
21.11.2012
 
Szenische Lesung im Theatermuseum Düsseldorf am Nikolausabend (18 Uhr)
 
Szenische Lesung von Ausschnitten aus Diderots RAMEAUS NEFFE in der Übersetzung von Goethe: Darsteller: Kai Bettermann & J.U.Lensing

Diderot und Goethe waren Gäste im Haus Jacobi in Düsseldorf-Pempelfort.

Im quasi "historischen Raum" kommt es am Donnerstag, den 6. Dezember 2012 um 18 Uhr im Zusammenhang mit der aktuellen Ausstellung zum THEATER DER KLÄNGE zu Teilen des denkwürdigen Diskurses, wie er von Diderot in der Übersetzung von Goethe zwischen dem Neffen des berühmten Komponisten Rameau und Diderot geführt wurde...

Rameaus Neffe ist ein Pulcinella der reichen Gesellschaft, hält sich aber für ein verkanntes Genie. Mit Rameaus Neffen legt Diderot die Seele eines gescheiterten Künstlers offen: überheblich und maßlos in seiner Leidenschaft, zugleich abhängig von der Gunst seiner Gönner. Dem verzweifelten Verächter steht mit dem feinsinnigen Ich-Erzähler ein Philosoph gegenüber. Der illusionslosen Weltbetrachtung des Zynikers begegnet die aufklärerische Menschenliebe des Philosophen. In beiden Figuren können Gedanken Diderots gesehen werden. Diderot wählte gleichsam den Dialog als Gestaltungsform, um auf ungebundene Weise mit kulturkritischen und philosophischen Gedanken spielerisch umzugehen.

Ein Kammerspiel in des Wortes reinster Bedeutung – ein Zwei-Personen-Stück-, der von Goethe 1805 übersetzte Dialog-Roman "Rameaus Neffe" von Denis Diderot. Übrigens keineswegs ein Nebenwerk, es zählt zu den berühmtesten Übersetzungen der Weltliteratur und ist das letzte Gemeinschaftsprojekt mit Schiller.

"Ich" ist ein Mann der besseren Gesellschaft, "Er", der Neffe des berühmten Musikers, ein heruntergekommener Penner und Stadtstreicher, ein Schnorrer an den Tischen der Reichen, die er mit seinem Witz, seinen geistreichen Apercus, seinen philosophischen Absurditäten unterhält und im Gespräch mit dem "Ich" davon Kostproben liefert. Denn womit dieser Neffe des großen Rameau die dekadente Adelsgesellschaft amüsierte, war der blanke aber geistreiche Zynismus, mit dem er seinen Gönnern den Spiegel vorhielt. Er lügt, wenn er ehrlich ist und ist ehrlich, wenn er lügt. Wenn sein intellektuell unterlegener Gesprächspartner bisweilen schockiert reagiert, beeilt sich der Neffe ihm mit seiner mutterwitzigen Pennerphilosophie nachzuweisen, daß sie doch alle im Grunde so zynisch denken wie er:

Alles ist Eitelkeit, dekliniert er uns vor. Er sprüht nur so von Beispielen der Verkommenheit der öffentlichen Moral, die Themen jagen sich, sie sind aneinandergereiht wie Perlen an einer Schnur. Ein vergnüglicher Abend auf hohem intellektuellen Niveau ist es allemal, ein Dialog wie "eine Bombe", urteilte Schiller und hat recht damit:

In einer Zeit, in der die Schmarotzer nicht geringer, sondern nur dreister und dümmer geworden sind, dazu in Legionen auftreten, hat der zynische Kommentar seine Aktualität behalten.
Theatermuseum Düsseldorf
Programm klicken
 
25 Jahre THEATER DER KLÄNGE
06.11.2012
 
Ausstellung im Düsseldorfer Theatermuseum / Katalog / DVD
 
Am 11. Oktober wurde im Düsseldorfer Theatermuseum die Ausstellung "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE" eröffnet. Am gleichen Tag wurde auch ein 100-seitiger Ausstellungskatalog und die DVD "Gregorius" veröffentlicht. Seit 1. November 2012 gibt es die DVD auch separat in einer DVD-Hülle mit kleinem Booklet.

Katalog und DVD sind über unseren Web-Shop erhältlich (link siehe unten).

Begleitend zu der noch bis 9. Februar 2013 in Düsseldorf zu sehenden und hörenden Ausstellung ist pro Monat eine Veranstaltung im Theatermuseum geplant.

Den Auftakt macht der Leiter des Theaters der Klänge - J.U.Lensing - am Freitag, 9. November 2012 ab 18 Uhr im Düsseldorfer Theatermuseum.

Dieser Abend beginnt um 18 Uhr mit einer kommentierten Führung durch die Ausstellung, um um 19:30 Uhr in einem medial unterstützten Vortrag auf folgende Fragen Antworten zu geben:

• Was ist freies Theater?

• Wie organisiert sich ein unabhängig arbeitendes und finanziertes Theaterkollektiv?

• Wie entstehen neue Stücke in Autorenschaft eines ganzen Ensembles?

• Wie durchdringen sich Sparten und Medien im neuen Musiktheater?

• Warum sind historisch/formale Ansätze genauso wichtig, wie die Entwicklung eine zeitgenössischen intermedialen Theaters?
THEATER DER KLÄNGE Shop
 
GREGORIUS auf dem Stein
18.10.2012
 
Filmpremiere in Düsseldorf zu Allerheiligen (1. November 2012)
 
Im Zuge unserer Jubiläumsfeierlichkeiten "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE" wurde auch das gesamte Bild-, Dokumenten-, Ton- und Videoarchiv des Theaters der Klänge digitalisiert.

Bei dieser Gelegenheit wurde unter anderen auch ein Karton mit 20 Videocassetten geöffnet, die 2004 gedreht wurden.

Inhalt: Der an Dreh-Locations in Burgen, Schlössern, Wäldern und am Meer mit dem damaligen Ensemble des Theaters verfilmte Theaterstoff von "Gregorius auf dem Stein".

Nach Sichtung dieser Cassetten stand der Entschluß sofort fest, dieses Material zu montieren und in 5.1 Surround zu vertonen. Den sehr aufwändigen Schnittarbeiten widmeten sich der Editor Gunar Meinhold zusammen mit dem Regisseur J.U.Lensing von Dezember 2011 bis Juni 2012. Im Juni konnten die damaligen Darsteller und Sprecher Clemente Fernandez und Matthias Weiland für ein Nachsynchron gewonnen werden... Ein anschließender aufwändiger Tongestaltungsprozeß mit den Gewerken Sound-Design, Music-Editing, Geräuschsynchron und 5.1 Mischung führte zur Erstellung einer DVD, welche ab sofort sowohl im Katalog zur Ausstellung "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE" enthalten ist, als auch einzeln als DVD bestellt werden kann.

Aktuell wird gerade an einer digitalen Kino-Vorführkopie gearbeitet, welche am Donnerstag, 1. November 2012 um 17 Uhr im Atelier-Kino im Savoy Düsseldorf Premiere haben wird. Dieses Kino ist sowohl für eine digitale Bildprojektion, wie für eine gute 5.1 Surround-Ton Wiedergabe bestens ausgerüstet und gewährleistet eine optimale Sicht- und Hörgegebenheit für 190 mögliche Gäste.

Der resultierende Film erzählt die Geschichte von Gregorius angelehnt an die damalige Musiktheateraufführung zur Musik von ESTAMPIE und Thomas Neuhaus. Dieses Märchen für Erwachsene basiert auf der mittelalterlichen Erzählung "Gregorius der arme Sünder" von Hartmann von Aue und vor allem auf dem Roman "Der Erwählte" von Thomas Mann. Der Film ist sowohl auf der Bildebene wie im Soundtrack polyphon geschichtet, was zu einem Art-House-Kino Genuß führt, wie man ihn vergleichsweise nur von Peter Greenaway kennt.

Zur Zeit ist keine weitere Kinoauswertung geplant, so daß diese Vorführung am 1. November 2012 zunächst die einzige Gelegenheit sein wird, den Film optimal zu sehen und vor allem zu hören!
GREGORIUS Film-Trailer
 
25 Jahre THEATER DER KLÄNGE
23.09.2012
 
Veranstaltungen und Ausstellung
 
Es ist soweit: Im Oktober starten die Feierlichkeiten zu "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE" mit einer Wiederaufnahme unseres Programms "Die mecano-elektronische Bauhausbühne" und der Ausstellungseröffnung "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE".

Am Dienstag, 9. Oktober und Mittwoch, 10. Oktober 2012 kann man an beiden Abenden um jeweils 19:30 Uhr das Doppelprogramm von "Das mechanische Ballett" (1987) mit der "SUITE intermediale" (2010) im tanzhaus nrw in Düsseldorf sehen und hören. Dieses Programm stellt zum einen eine Rekonstruktion eines Bühnenwerks der klasssischen Bauhaus-Moderne einer elektronischen Weiterentwicklung der zweiten Moderne gegenüber, wie es auch die Anfänge des Theaters der Klänge aus dem Jahr 1987 mit dem heutigen Schaffen aus dem Jahr 2010 verbindet. Beide Stücke waren sehr erfolgreich in der Geschichte des Theaters der Klänge und präsentieren einen repräsentativen Ausschnitt aus dem Schaffen dieses Musiktheater-Ensembles.

Direkt folgend, wird am Donnerstag-Abend 19 Uhr, des 11. Oktober 2012 eine Einzelausstellung mit dem Titel "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE" im Düsseldorfer Theatermuseum eröffnet.
Die sehr mediale Ausstellung in 7 Räumen und der Bibliothek des Theatermuseums Düsseldorf wurde vom Leiter des Theaters der Klänge Prof. J.U.Lensing kuratiert und von Studierenden des "Objekt- und Raumdesigns" der FH-Dortmund szenografisch gestaltet. Sie verschafft anhand von Masken, Kostümen, Figurinen, Fotos, Presseauszügen und vor allem klingenden Videosequenzen auf Leinwände, Vorhänge und in die Räume projiziert einen audio-visuellen Gesamteindruck des kreativen Schaffens aus 25 Jahren THEATER DER KLÄNGE.

Die Ausstellung läuft von 12. Oktober 2012 bis 9. Februar 2013 im Düsseldorfer Theatermuseum und beinhaltet ein Begleitprogramm mit einer Live-Veranstaltung pro Monat im Theatermuseum.

www.duesseldorf.de/theatermuseum
tanzhaus nrw
 
Internationale Tanzmesse 2012
27.08.2012
 
25 Jahre THEATER DER KLÄNGE aus und in Düsseldorf
 
Wir feiern im Herbst/Winter unser 25-jähriges Bestehen und Überleben in der Stadt Düsseldorf, die unsere Heimat, unser Förderer, unser Produktionsstandort und unser Premierenort ist.

Zeitweise von dieser Stadt als Vorzeige- und zeitweise als Stiefkind behandelt, ist das Verhältnis zu ihr und den sonst in dieser Stadt arbeitenden Entscheidern naturgemäß ambivalent. Aber so ist das, wenn man durch Kindheit und Adoleszenz bis hin zum jungen Erwachsenen von 25 Jahren gereift ist...

Wir haben unsere Feierlichkeiten zum 25. Geburtstag mit einer sehr erfolgreichen Premiere und einer en Suite Aufführungsserie von "VANITAS - Schall und Rauch" im Mai/Juni begonnen.

Zunächst setzen wir dies sehr bescheiden im Rahmen der diesjährigen "Internationalen Tanzmesse nrw" im Düsseldorfer Ehrenhof fort, wo wir von 29. August bis 1. September am NRW-Stand ausstellen. Unsere Choreografin Jacqueline Fischer wird alle Tage auf der Tanzmesse präsent sein und ist dort ansprechbar und spricht an.

Parallel dazu und noch den ganzen September bis zum 7. Oktober arbeiten wir mit Hochdruck an den Aktivitäten für Herbst/Winter:

25 Jahre THEATER DER KLÄNGE

Aufführungen "Die mecano-elektronische Bauhausbühne" im tanzhaus nrw am 9. und 10. Oktober 2012 – jeweils 19:30 Uhr

Ausstellung im Theatermuseum Düsseldorf von 12.10.2012 bis 9.2.2013 inkl. Veröffentlichung eines 100-seitigen Katalogs

"Gregorius" - der Film / Veröffentlichung im Oktober/November 2012

Digitales Archiv NRW: 455 Videos - 17642 Fotos - 36739 Dokumente
Internationale Tanzmesse NRW
 
VANITAS
11.06.2012
 
vorläufig letzte Aufführung in Dortmund
 
nachdem wir in der vergangenen Woche drei Szenen aus VANITAS verfilmt haben (siehe Studiobild), wird es am Samstag, 16. Juni vorläufig zum letzten Mal eine komplette Aufführung unserer Jubiläumsproduktion geben.

Samstag, 16. Juni 2012
20 Uhr
Theater im Depot Dortmund
Theater im Depot Dortmund
 
SUITE intermediale
22.05.2012
 
Gastspiel im Niedersächsischen Staatstheater Hannover
 
Vanitas ist nun auch schon wieder fast zu verklungenem Schall und verwehtem Rauch geworden...

Diese Woche gibt es ein Wiedersehen mit unserer "SUITE intermediale"! Die Produktion ist zum Festival "Visionen" in das Niedersächsische Staatstheater Hannover in die Spielstätte Ballhof Eins eingeladen.

Parallel zu unseren Aufführungen von Vanitas in der letzten Woche haben wir an den Nachmittagen die Wiederaufnahme der SUITE geprobt.

Wer diese intermediale Komposition in 7 Sätzen (noch mal) hören und sehen möchte sollte den Weg nach Hannover machen!

Freitag, 25. Mai 2012 - 20 Uhr
Niedersächsisches Staatstheater Hannover
Ballhof Eins
Ballhofplatz 5
Festival "Visionen"
Ballhof eins
 
VANITAS - Gelungene Premiere
15.05.2012
 
noch 4 Aufführungen in Düsseldorf und eine in Dortmund
 
Trotz Fußball und drückender Schwüle am vergangenen Donnerstag hat unser Jubiläumsstück "VANITAS - Schall und Rauch" eine gelungene Premiere vor vollem Haus im FFT-Juta Düsseldorf erlebt.

Die Kritiken sind positiv und das Publikum, welches noch mit uns nach den Aufführungen sprechen wollte, ist begeistert.

Wir spielen das 100-minütige Stück noch die kommenden 4 Tage im FFT-Juta jeweils um 20 Uhr:

Mittwoch, 16. Mai
Donnerstag, 17. Mai
Freitag, 18. Mai
Samstag, 19. Mai

Samstag, 16. Juni im Theater im Depot Dortmund

Wir freuen uns auf Sie dort!
Falls Sie es schon gesehen haben, empfehlen Sie es bitte weiter, oder kommen noch mal mit Freunden...

www.centertv.de/mediathek/_jahre_theater_der_klnge/



Facebook Seite des Theaters der Klänge
 
Vanitas - Schall und Rauch
09.05.2012
 
Noch eine Generalprobe und dann...
 
Morgen, am Donnerstag, den 10. Mai 2012 um 20 Uhr feiern wir den "Geburtstag" des Theaters der Klänge mit unserem neuen Stück "VANITAS - Schall und Rauch".

Aber nicht nur am 10. Mai um 20 Uhr, sondern auch

Freitag, 11. Mai - 20 Uhr
Samstag, 12. Mai - 20 Uhr
Sonntag, 13. Mai - 18 Uhr

Mittwoch, 16. Mai - 20 Uhr
Donnerstag, 17. Mai - 20 Uhr
Freitag, 18. Mai - 20 Uhr
Samstag, 19. Mai - 20 Uhr

Alle Vorstellungen finden in dem Düsseldorfer Theater statt, in dem wir 1987 auch unsere erste Produktion uraufgeführt haben.

Forum Freies Theater - Juta
im Wilhelm-Marx-Haus Anbau
Kasernenstraße 6
Düsseldorf-Altstadt

Wir freuen uns auf Sie / Euch!
Vanitas
 
Vanitas - Schall und Rauch
27.04.2012
 
Premiere am 10. Mai 2012 im FFT Düsseldorf - Folgeaufführungen bis 19. Mai
 
wir haben die letzten Monate hart gearbeitet, geschwitzt, uns Sorgen gemacht, entschieden, verworfen, neu kreiert - eben all das, was zur Komposition eines neuen Stücks gehört.

Wir befinden uns nun auf der Zielgeraden und sehen nervös, aber auch freudig aufgeregt unserer Premiere am Donnerstag, 10. Mai 2012 im FFT-Juta Düsseldorf entgegen.

Obwohl wir häufig im "Jungen Theater in der Altstadt Düsseldorf (Juta)" gespielt haben, ist dieses Datum ein besonderes. Vor 25 Jahren, im Jahr 1987 probten wir in eben jenem Juta unser "mechanisches Ballett", welches dort zusammen mit der "mechanischen Exzentrik" im November 1987 zur Uraufführung gelangte.

Diese Verbundenheit mit diesem Ort war sowohl für die heutigen Betreiber des FFT, als auch für uns Anlaß genug, unsere aktuelle Produktion

VANITAS - Schall und Rauch

im Juta zur Uraufführung zu bringen.

Die drei federführenden Macher des Theaters der Klänge waren schon 1987 dabei und sind als Trio auch heute für Choreografie - Jacqueline Fischer, Regie - J.U. Lensing und Musik - Thomas Neuhaus von VANITAS verantwortlich!

Die 20. Produktion des THEATERs DER KLÄNGE wird durchgehend von 10. Mai bis 19. Mai im FFT-Juta gespielt (nicht am Montag und Dienstag) und gastiert am 16. Juni im Theater im Depot in Dortmund.
Forum Freies Theater Düsseldorf
 
Historie und Gegenwart
19.03.2012
 
25 Jahre THEATER DER KLÄNGE
 
- Aktuell arbeiten wir seit Ende Februar wieder täglich an unserer neuen Kreation "Vanitas - Schall und Rauch". Das Musik- und Tanztheaterstück wird am 10. Mai zum 25. Jubiläumstag der Gründung des Theaters der Klänge im FFT-Juta Düsseldorf uraufgeführt. Ein neues Ensemblemitglied ist Jahrgang 87 und damit so alt, wie unser Theater!

- Der Forschungsbericht zu IIP (Interaktive, intermediale Performance) ist von der FH-Dortmund im Forschungsbericht 2011 veröffentlicht worden. IIP war die vorbereitende Forschungsarbeit zu unserer Produktion "SUITE intermediale". Die ausführliche Version diese Berichts steht auf der Homepage der FH-Dortmund zum Download bereit. Link siehe unten.

- Ebenfalls anläßlich unserer 25-jährigen Existenz wird zur Zeit der komplette Video-, Foto- und Papierdokumentenbestand digitalisiert und soll ab Juni dem "Digitalen Archiv NRW" komplett zur Verfügung gestellt werden! Gleichzeitig behält das "Deutsche Tanzfilminstitut" eine Kopie aller digitalisierten Videos für sein Archiv. Das Tanzfilminstitut in Bremen erstellt zur Zeit digitale Kopien von insgesamt 576 Videocassetten... Die 40 "wichtigsten" Videos werden im Rahmen unserer für Herbst im Düsseldorfer Theatermuseum geplanten Ausstellung in kompletter Länge abrufbar sein.

- Im Zuge dieser vom Land NRW dankenswerter Weise unterstützten Maßnahmen werden aktuell auch einige Videos fertig gestellt, die bis dato im halbfertigen Zustand im Schrank lagerten. Darunter der erste Spielfilm des Theater der Klänge:

"Gregorius auf dem Stein"

Dieser 100-minütige Spielfilm soll zur Eröffnung der Ausstellung im Theatermuseum als DVD dem Ausstellungskatalog beigelegt werden. Eine "Kinopremiere" (ohne weiteren Verleih) ist in einem Düsseldorfer Kino für September 2012 geplant.


Forschungsbericht von Prof. J.U.Lensing
 
Composed Theatre
15.02.2012
 
 
Dieses neu erschienene Buch schließt eine Lücke mit einem einzigartigen Beitrag zum Thema Neues Musiktheater. Es verbindet Aspekte von Theorie und Praxis, Arbeitsprozessen und Werk.

Es bietet dabei direkt einen Schlüssel aus der Hand der künstlerischen Vertreter dieses Genres. Dieses Buch versammelt Mitwirkende aus vier Ländern (Großbritannien, Deutschland, die Schweiz, Griechenland) von denen mehrere kreativ oder akademisch international in diesem Feld arbeiten.

'Komponiertes Theater' hat zum Ziel, das Feld einer Form des 'komponierten Theaters' kartografisch darzustellen, welches Musikstrategien der Organisation in der Zusammensetzung aller Theatermittel verwendet. Dieses Buch beinhaltet Interviews und Diskussionen mit herausragenden Machern, sowie wissenschaftlichen Artikeln zu historischen und theoretischen Aspekten des komponierten Theaters.

Ein umfangreicher Artikel von J.U.Lensing beschreibt dazu den kreativen Arbeitsprozess im Theater der Klänge.

Composed Theatre: Aesthetics, Practices, Processes [Gebundene Ausgabe] - Intellect (UK) - 57,99 € - auch als Kindle-e.book zum Preis von 16,99 € zum Download

Amazon
 
Erhältliche Veröffentlichungen
08.12.2011
 
DVD + Buch
 
Zu unserer aktuellsten Produktion "SUITE intermediale" ist ein lesenswerter Artikel unseres künstlerischen Leiters Prof. Lensing im Buch

"Inszenierung und Vertrauen"
Grenzgänge der Szenografie

im transcript Verlag erschienen
ISBN 978-3-8376-1702-3


Aktuell wird dazu von der

Folkwang Universität der Künste

die DVD "Novembermusic 2010" veröffentlicht, auf der insgesamt 16 Minuten an Video-Ausschnitten aus der Premiere der "SUITE intermediale" zu finden sind. Die Doppel-DVD beinhaltet neben dem THEATER DER KLÄNGE Video auch Mitschnitte aus Konzerten und Musikktheateraufführungen weiterer Ensembles des Festivals "Novembermusic 2010"

Die Doppel-DVD ist beziehbar über die:

Folkwang AGENTUR GmbH
SANAA-Gebäude
Postfach 164428
45224 Essen
transcript Verlag
 
DANSER SA VIE
18.11.2011
 
Centre Pompidou Paris
 
Am Mittwoch, 23. November 2011 wurde im Centre Pompidou in Paris die Ausstellung "DANSER SA VIE" eröffnet, welche bis 2. April 2012 zu sehen sein wird. Am gleichen Tag eröffnete auch die Ausstellung "Videodanse, une histoire des la danse en 250 films", welche bis 2. Januar 2012 im Centre Pompidou Paris zu sehen sein wird.

In beiden Ausstellungen ist das THEATER DER KLÄNGE mit seinem "mechanischen Ballett" aus dem Jahr 1987 vertreten, welches auf Skizzen und Fotografien aus dem Jahr 1923 im Weimarer Bauhaus zurückgeht.

Eigens für das Centre Pompidou wurde ein 5-minütiger Videoausschnitt in HD geschnitten, welcher aus den Aufnahmen der Aufführung unseres "mechanischen Balletts" im Dessauer Bauhaus vom 28. November 2009 erstellt wurde. Dieses Video läuft ebenso im Rahmen der beiden Ausstellungen, wie ein Foto unseres mechanischen Balletts (Fotograf: Oliver Eltinger) im Ausstellungskatalog veröffentlicht wird.
Danser sa vie
 
SOLO aus der SUITE intermediale
02.11.2011
 
Festival NOW - 10. November 2011
 
Im Rahmen des "Festivals NOW", welches in Essen zusammen von der Philharmonie Essen und der Folkwang Universität der Künste veranstaltet wird, ist im Rahmen eines Konzertabends in der neuen Aula der Folkwang Universität in Essen Werden das "Solo" aus unserer "SUITE intermediale" zu sehen und zu hören.

Ort: Neue Aula der Folkwang Universität der Künste in Essen-Werden
Zeit: Donnerstag, 10. November 2011 um 20 Uhr
Mitwirkende: Jacqueline Fischer, Fabian Kollakowski, J.U.Lensing, Thomas Neuhaus, Arthur Schopa

Die komplette SUITE intermediale wird es erneut im Mai 2012 in Hannover zu sehen geben. Für Herbst 2012 sind mit dieser Produktion Gastspiele in Erfurt und Düsseldorf in Planung.

Festival NOW
 
25 Jahre
13.10.2011
 
Wir haben viel vor für unser kommendes Jubiläumsjahr 2012
 
Tatsächlich ist es am 10. Mai 2012 schon 25 Jahre her, daß wir uns mit 12 Gleichgesinnten im damaligen NEUE TÖNE Büro in der Ackerstraße in Düsseldorf trafen, um den THEATER DER KLÄNGE e.V. zu gründen.

Drei der damals Anwesenden sind immer noch führend am Weg des THEATERs DER KLÄNGE beteiligt:

Jacqueline Fischer, Jörg Lensing und Ernst Merheim.

Kurz nach der Gründung kam 1987 Thomas Neuhaus zu uns, der auch heute noch als Komponist für uns arbeitet und im Vorstand unseres e.V. (neben den anderen drei genannten) unsere Geschicke lenkt! Wir glauben, daß eine solche 25 Jahre dauernde Arbeitsfreundschaft ihresgleichen suchen kann!

Wir wollen diese Freundschaft, aber auch die 20 Produktionen, die 25 Jahre Arbeit die über 200 Mitwirkenden, die über 600 Aufführungen, die 25 Länder in denen wir gespielt haben, unsere Zusammenarbeit mit Künstlern, Gruppen, Theatern, Spielstätten, Museen, Labels, Verlagen, Druckern usf. feiern! Und wir wollen unsere Gönner, Fans, Kritiker, Mitstreiter, Nutznießer und Gegner einladen zu drei Ereignissen:

1. Die Premiere am 10. Mai 2012 vorauss. im FFT-Juta unserer Jubiläumsproduktion mit dem Titel:
"VANITAS – Schall und Rauch"

2. Die Eröffnung am 11. Oktober 2012 einer Ausstellung zum Thema "25 Jahre THEATER DER KLÄNGE – 25 Jahre freie Theaterarbeit in NRW" im Theatermuseum Düsseldorf.

3. Die Herausgabe eines 100-seitigen Ausstellungskatalogs, zusammen mit dem ersten Theater-Spielfilm des THEATERs DER KLÄNGE: "Gregorius" – auf DVD.

Und wenn alles gut geht (und diesbezüglich sieht es gut aus), wird unser gesamtes Foto- und Videoarchiv 2012 komplett digitalisiert - und teilweise öffentlich zugänglich - archiviert sein!

Ein noch größeres Geschenk zum runden Datum wäre eine eigene Spielstätte... (aber darauf hatten wir auch 1997 schon zum unserem 10-jährigen gehofft)

Leider waren wir immer und sind immer noch vom Votum einzelner Personen in den Kulturverwaltungen und politischen Gremien abhängig, wenn es um die Finanzierung unserer Projekte geht. Kultur kann sich in Deutschland schlecht selber tragen, wenn es nicht um die großen Namen oder die über TV-gepushten Events geht...

Also sind wir abhängig von der Vergabe von Steuergeldern, staatlichen Lottogewinnen, Gastspielgagen oder Spenden. Der normale Rahmen unserer Tätigkeiten hat sich die letzten 20 Jahre leidlich von diesen Quellen finanzieren lassen, wiewohl wir noch nie jemanden fest beschäftigen konnten und unsere in der Regel diplomierten Profi-Mitwirkenden für einen Bruttostundenlohn von aktuell 11.- € freiberuflich arbeiten müssen!

Unsere ehrgeizige Planung für 2012 sprengt diesen Normalrahmen nun beträchtlich, da sowohl unsere Premiere, als auch die Ausstellung und der mediale Katalog finanziert werden müssen. Drei (mit Film vier) Projekte kosten halt das dreifache eines Projekts.

Die "öffentliche Hand" betet auch oder gerade wieder das Mantra der Krise, des Sparens, der Kürzungen und ignoriert dabei gerne ihre eigene Geschichte, die Mitte der achtziger Jahre zur Gründerzeit etlicher freier Ensembles und Spielstätten mündete, die zum größten Teil immer noch erfolgreich arbeiten. Wir sind eines dieser Ensembles aus den "goldenen 80er Jahren" und – wir leben immer noch!

Die Möglichkeiten des Web 2.0 bieten mit ihrer "One-Click-Payment" Option auch für uns die Option des Crowd-Funding –sprich der Finanzierung von Projekten durch viele kleine Einzelbeträge. Oder mit den Worten der Achtziger:

"Viel Kleinvieh macht auch viel Mist".

Geld ist leider nicht so leicht zu bekommen wie Mist. Viel Kleingeld summiert sich aber ggf. zu einem Betrag mit dem unsere Projekte realisiert werden können, ohne daß wir von Neros Daumen in den Stiftungen, Theaterreferaten oder Kulturausschüssen abhängig sind.

Von daher geht heute unsere Bitte an Sie/Euch uns mit einer Spende in Form einer PayPal Überweisung in beliebiger Höhe bei unseren geplanten Projekten zu unterstützen.

Wir können keine großen Gegenwerte oder gar Gewinnbeteiligungen versprechen. Aber: Wer uns hilft, ist herzlich eingeladen unsere Premiere von "Vanitas" am 10. Mai 2012 oder in einer der Folgeaufführungen zu besuchen, zur Eröffnung der Ausstellung am 11. Oktober 12 oder danach bis März 2013 in das Theatermuseum Düsseldorf zu kommen, resp. einen Katalog inklusive der Spielfilm-DVD von uns zu bekommen, sobald dieser gedruckt und mit der Scheibe konfektioniert vorliegt.

Wir hoffen, daß wir Ihnen/Euch so viel Wert sind, daß Sie etwas in die virtuelle Sammelbüchse werfen.

Spende
 
Vor der Sommerpause
08.07.2011
 
"Blinky Palermo" Projekt der Gruppe 3xD
 
Kurz bevor es in die Sommerferien geht, gibt es noch mal etwas zu sehen. In den letzten 6 Wochen hat die Gruppe 3 x D in unserem Probenstudio an einem Tanztheaterprojekt über den verstorbenen Düsseldorfer Künstler "Blinky Palermo" gearbeitet.

Die Düsseldorfer Choreografin Jacqueline Fischer (!), der in Düsseldorf arbeitende Choreograf Markus Grolle und der Düsseldorfer Regisseur Michael Schmidt haben jeweils für sich, aber mit denselben Interpreten und über das gleiche Thema eine jeweils ca. 30-minütige Arbeit erstellt.

Die drei Macher kennen sich aus gemeinsamer Beratungstätigkeit für den Theaterbeirat der Stadt Düsseldorf und beschlossen im Herbst vergangenen Jahres spontan diese Zusammenarbeit als Beweis, daß freie darstellende Künstler in dieser Stadt gut zusammenarbeiten können, wenn sie es möchten...

Nun kann man sich von 14. bis 17. Juli jeweils um 20:30 Uhr im Kunstraum Düsseldorf-Bilk in der Himmelgeisterstraße 107 von dieser Zusammenarbeit überzeugen. Die Musik für den Teil von Jacqueline Fischer kommt übrigens von J.U.Lensing.
Kunstraum Düsseldorf
 
Schriftliches
26.06.2011
 
Die Resonanz auf die SUITE intermediale
 
Unser Projekt "SUITE intemediale" hat seine bisher letzte Aufführung am 19. Februar im Dock11 in Berlin erlebt.

Seitdem hat dieses Stück einiges an Resonanz in der Fachwelt erzeugt.

Noch vor den Aufführungen in Berlin erschien ein interessanter, die Dimension der Arbeit verstehender Artikel in der "Tanz":

http://www.kultiversum.de/Tanz-tanz/dortmund-theater-der-klaenge-suite.html

Den Anfang der Nachlese machte zunächst ein Bericht von Prof. J.U.Lensing im Tagungsbericht der 26. Tonmeistertagung in Leipzig:

26. TONMEISTERTAGUNG
VDT INTERNATIONAL CONVENTION
25. - 28.11.2010 · Congress Center Leipzig
TAGUNGSBERICHT / CONFERENCE PROCEEDINGS
ISBN 978-3-9812830-1-3

Im März erschien dann ein umfangreicher Artikel zur in der SUITE eingesetzten interaktiven Technik in der Märzausgabe der Zeitschrift pma:

http://www.p-m-a.de/7912.0.html

Im Mai erschien als Resultat unserer Arbeits-Präsentation in Dortmund das Buch "Inszenierung & Vertrauen", ebenfalls mit einem Artikel von Prof. J.U.Lensing, inklusive einer Analyse zur Komposition "Schwarz-Weiß" aus der SUITE:

http://www.transcript-verlag.de/ts1702/ts1702.php

Den vorläufigen Schlußpunkt setzt ein Leitartikel in der Ausgabe der aktuellen "Bühnentechnischen Rundschau" mit ausführlichen Interviews von J.U.Lensing und Thomas Neuhaus. Dieser Artikel geht, wie schon das o.g. Buch, weit über den rein technischen Aspekt der Arbeit hinaus und erläutert klar die Philosophie, das künstlerische Potential und die neue Arbeitsweise eines solch intermedial kreierten Stücks.

http://www.btr-friedrich.de/de_DE/article/detail/special/45432/146628


Sehr schön und ungewöhnlich ist auch der

Choreografischer Baukasten
von Gabriele Klein, Gitta Barthel und Esther Wagner

Juni 2011, 564 S., Kasten mit Modulheften, Praxiskarten und einem Buch, zahlr. Abb., 44,80 € - ISBN 978-3-8376-1788-7

Unsere Arbeitsweise zur "SUITE intermediale" floss in die Gestaltung des Teils "Komposition" mit ein.

Weitere Veröffentlichungen sollen folgen. Ein umfangreicher Forschungsbericht zu diesem Projekt ist aktuell in Arbeit.

Ansonsten tun sich hinter den Kulissen etliche vielversprechende Dinge, die unsere Weiterarbeit nach 2012 betreffen. Da zur Zeit aber noch viel miteinander gesprochen werden muß, werden wir erst etwas öffentlich dazu sagen, wenn sich abzeichnet, daß daraus auch real etwas werden kann...

In diesem Sinne wünschen wir eine schöne Sommerpause und wir versprechen uns wieder zu melden, wenn es in die neue Spielzeit geht.

KBG
 
Pause - SUITE - Zukunft
16.03.2011
 
2011/2012
 
MIt Aufführungen in Düsseldorf, Dortmund und Berlin wurde unsere Erstaufführungsserie der "SUITE intermediale" am 19. Februar 2011 vor übervollem Saal im Dock11 in Berlin abgeschlossen.

Sowohl beim Publikum, als auch bei der Presse kam das Stück überaus positiv an und zählt damit zu den Erfolgsstücken des Theaters der Klänge.

Von diesen hat es in der bisherigen fast 24-jährigen Geschichte nicht wenig gegeben und für den künstlerischen Kern - der von Anfang an dabei ist - sind viele Stücke bis heute Zitatenschatz, voll von guten oder auch kuriosen Erinnerungen und Quelle für weitere Projekte.

Zum 25-jährigen Jubiläum im Mai 2012 soll es ein neues Stück geben, welches aus diesem Erfahrungsschatz schöpfen wird. Ebenso soll - wenn wir dafür eine Finanzierung bekommen - eine Werkausgabe ALLER bisherigen Stücke in Video und Text veröffentlicht werden!

Für Herbst/Winter 12/13 ist eine große Ausstellung zu 25 Jahren Theater der Klänge im Theatermuseum Düsseldorf in Planung.

Aber: Zur Zeit gönnen sich das Ensemble eine wohlverdiente Pause, bis es im Mai/Juni die ersten konkreten Proben zur neuen Produktion geben wird. Das Büro ist natürlich weiterhin aktiv und erarbeitet aktuell die Grundlagen für unser weiteres Schaffen...

Das Foto zeigt übrigens das erste Ensemble zur "mechanischen Bauhausbühne" aus dem Jahr 1987/88
Theater der Klänge
 
SUITE intermediale
08.02.2011
 
Dortmund und Berlin
 
Die Fachzeitschrift "Tanz" hat in ihrer Februarausgabe eine Kritik zur Premiere der SUITE intermediale veröffentlicht. Hier einige Auszüge aus dieser Kritik:

Das Theater der Klänge macht seinem Namen wieder alle Ehre. (...) Das Düsseldorfer Ensemble, das sich 1987 gründete aus Musikern, Tänzern, Schauspielern und sich oft auch auf die Bauhaus-Bühnenkunst bezog, entwickelte 2005 die "HOEReografien". Sie bieten ein Szenario, das Tanz mit Film und Klängen verknüpft, indem Kameras oder sonstige technische Sensoren ihn "abnehmen" und Computerprogramme den Informationshaufen umwandeln in bewegte Bilder und Geräusche.

Die "SUITE intermediale" (...) punktet mit Abwechslung. Unter der Leitung von Regisseur Jörg U. Lensing, Choreografin Jacqueline Fischer und Komponist Thomas Neuhaus sowie den Videospezialisten Fabian Kollakowski und Falk Grieffenhagen präsentieren sechs Tänzer und eine rückwärtige Großleinwand etwa zwanzig Möglichkeiten, Tanz in Filmbild zu verwandeln. Und in elektronische Klänge, die weniger vielfältig wirken, mit moderaten oder vibrierend schnellen Schlägen, mal einem Marimbaphon, mal einem Cello ähnlich. Die Tänzer improvisieren im fixen Rahmen der Suite, allein oder zu mehreren, variieren Ausschlag, Menge und Dynamik der Gliederschwünge, kombinieren sich in Kontaktimprovisation. (...) Doch ist ihr Ablauf klug dramaturgisiert, besticht gerade in den ruhigen Momenten, die auch den Witz des interaktiven Spiels erkennen lassen: Wenn Tänzer nur normale Schatten werfen, ein ausgestreckter Arm in der Filmwiedergabe als schwarze Form allmählich die ganze Rückwand frisst, wenn ein Farbgewaber plötzlich stillsteht und sich als abstraktes Gemälde ausgibt, wenn das Quietschen nackter Zehen auf dem Boden verfremdet aus den Lautsprechern knarzt. In der schönsten, letzten Szene singt eine Tänzerin. Sie ist allein und tanzt ganz einfach wie das Mädchen in dem Volkslied "Es führt über den Main eine Brücke von Stein, wer darüber will gehen, muss im Tanze sich drehen". Kleine Echos ihrer Stimme hüpfen durch den Raum.

Melanie Suchy in "Tanz – Februar 2011"

Die SUITE ist noch am Freitag, 11. Februar im Dortmunder Theater im Depot und von 17. bis 19. Februar im Dock11 in Berlin zu sehen und zu hören.
Termine
 
SUITE intermediale
21.01.2011
 
Düsseldorf, Dortmund, Berlin
 
Ein fast ausverkauftes "Tanzhaus nrw" und ein begeistert applaudierendes Publikum waren vergangenen Dienstag der gelungene Auftakt der Aufführungsserie für die "SUITE intermediale" im Rahmen des Festivals "Temps d´images".

Pressezeilen dazu:

...die direkt auf Oskar Schlemmers Klang- und Figurenkonzept zurückgreift und dabei die technischen Möglichkeiten der Gegenwart auf die Klassische Moderne anwendet.
Mitteldeutsche Zeitung 2010

Traumwandlerische Klangbildhauerei... Experimentelles Tanztheater im wahrsten Sinne des Wortes. Die innovative Körpersprache macht Lust auf mehr...
Rheinische Post 2010

Das "Theater der Klänge" ist eben ein einzigartiges Ensemble, das Töne, Bilder und Menschen miteinander agieren läßt.
Neue Rhein Zeitung 2010

Die mediale Verwandlung von Choreografie in eine weite Spanne von Klängen und Bilder boten weit mehr als neue Sichtweisen. Sie verblüfften, ließen den Atem stocken …
Ostseezeitung 2010

Mit der "Suite intermediale" liefert das Theater der Klänge ein funkelndes Meisterstück.
WAZ/NRZ 2010

Weit weg von bloßer Live-Kamera-Wiedergabe, die auf Bühnen oft nervt, beschert das Theater der Klänge hier stets unvorhersehbare Trans-Formationen.
RP 2011

Bei der Premiere im Tanzhaus NRW in Düsseldorf wurden die zwei Herren, die am Laptop Bilder und Sounds steuern, genauso lautstark gefeiert wie die sechs Tänzer. Es ist ein Wunder digitaler Bildtechnik!
NRZ 2011

Weitere Aufführungen:

27. bis 29. Januar 2011 jeweils 20 Uhr im
Theater der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf

11. Februar 2011um 20 Uhr im
Theater im Depot Dortmund

17. bis 19. Februar 2011 jeweils um 20:30 Uhr im
Dock11 Berlin
SUITE intermediale
 
Zeit der Bilder / Zeit der Klänge
05.01.2011
 
18. Januar 2011 im tanzhaus nrw / Düsseldorf
 
Implizieren Experiment / elektronische Medien und digitalisierte Moderne zwangsläufig Überforderung, darstellerischen Autismus und Häßlichkeit?

Wir haben uns zwei Jahre jede erdenkliche Mühe gegeben dieser fast schon zum Dogma erhobenen Verbindung das Gegenteil zu beweisen.

Es ist durchaus möglich die klassische Formensprache der Musik mit einer sowohl klassisch, wie modern generierten Formensprache für Tanz in einen ästhetischen Einklang mit Videokunst zu bringen!

Die "SUITE intermediale" ist ein Beispiel für Intermedialität, welche auf eine Harmonisierung der unterschiedlichen Medien mit einem eindeutigen Fokus auf den körperlich performenden Interpreten setzt.

Dieses Beispiel für einen unprovokativen* und der Suche nach Schönheit verpflichteten Umgang mit den traditionellen Künsten Tanz und Musik in Instrumentalisierung von Elektronik, Sensorik und Video ist am 18. Januar 2011 im Rahmen des Festivals "Temps d´images" im tanzhaus nrw in Düsseldorf und anschließend weiter in Düsseldorf (Theater der Rudolf-Steiner-Schule), in Dortmund (Theater im Depot) und in Berlin (Dock11) zu sehen und zu hören.

Zeit für Bilder / Zeit für Klänge / Zeit für Ästhetik

Wir hoffen, daß Sie sich die Zeit nehmen!

__________________________________________________
* Heutzutage gilt es leider als Provokation - zumindest weitverbreitet in Deutschland - überhaupt über Ästhetik und Schönheit in der Kunst zu sprechen, geschweige denn diese in seiner künstlerischen Arbeit anzustreben...
SUITE intermediale Termine
 
SUITE intermediale - geglückte Premiere
22.11.2010
 
"Funkelndes Meisterstück" (WAZ/NRZ)
 
Am 12. November 2010 fand endlich die lang erarbeitete Premiere der kompletten "SUITE intermediale" in insgesamt 7 Sätzen statt. Die neue Aula der Folkwang Universität der Künste in Essen/Werden bot den idealen Ort für diese Premiere. Vor allem die Bühnengröße und das optimale Doppel-quadrophonische Tonequipment in diesem Saal gaben dem Stück akustisch wie visuell eine Größe, die diesem Projekt angemessen ist.

Die WAZ/NRZ schrieb:
"Mit der Suite intermediale liefert das Theater der Klänge ein funkelndes Meisterstück."

Zur Zeit befinden wir uns in einer wohlverdienten Pause.

Am 18. Januar 2011 präsentieren wir das Stück im Rahmen des Festivals "Temps d´images" im tanzhaus nrw in Düsseldorf.

Da eine Aufführung für Düsseldorf viel zu wenig ist, haben wir drei weitere Aufführungen von 27. bis 29. Januar 2011 im Theater der Rudolf-Steiner-Schule angesetzt, die wir selber veranstalten.

Es wird weitere Aufführungen in Dortmund und Berlin im Februar 2011 geben.
Tournee
 
SUITE intermediale - PREMIERE
29.10.2010
 
12. November 2010 im Rahmen des Festivals "Novembermusic" in Essen
 
auch als Macher von Kunstwerken merkt man sehr genau, wenn einem etwas Außergewöhnliches gelingt! Wir sind sehr, sehr stolz mit der "SUITE intermediale" einen Tanzkonzertabend präsentieren zu können, der Tanz, live-elektronische Musik und interaktive Medienkunst auf einem Niveau präsentiert, welches den Anspruch einlösen kann ein zeitgenössisches Gesamtkunstwerk zu sein.

Die Voraufführung von drei Kompositionen aus der SUITE intermediale im Rahmen des Festivals "Tanztendenzen" am 23. Oktober bestätigt diese Einschätzung.

"Die mediale Verwandlung von Choreografie in eine weite Spanne von Klängen und Bilder boten weit mehr als neue Sichtweisen. Sie verblüfften, ließen den Atem stocken oder reizten sogar zu einem spontanen und herzlichen Zwischenapplaus." (Ostsee Zeitung)

In fünf Kompositionen, welche durch eine Introduktion und eine Coda eingerahmt werden, präsentieren Ihnen die 6 Tänzer/Musiker des THEATER DER KLÄNGE, zusammen mit dem Videokünstler Fabian Kollakowski und dem Komponisten Thomas Neuhaus eine Realtime-Composition, welche inszenatorisch von J.U.Lensing und choreografisch von Jacqueline Fischer gesetzt wurde.

Die Premiere findet am Freitag, 12. November 2010 um 20 Uhr im Rahmen des Festivals "Novembermusic" statt, welches in der Folkwang-Universität der Künste in Essen-Werden veranstaltet wird.

Weitere Aufführungen wird es ab Januar 2011 in Düsseldorf und Berlin geben. Aufführungen in Dortmund und Dessau sind in Planung.

Wir freuen uns sehr auf diese Premiere, auf unser Publikum und auf das gemeinsame Erleben dieses Abends und in weiteren Aufführungen.

Karten für die Premiere bitte vorbestellen unter
+49 (0) 201_4903-231 oder karten(at)folkwang-uni.de
Festival "novembermusic" in der Folkwang Universität der Künste
 
SUITE intermediale im Rahmen der "Tanztendenzen 2010"
08.10.2010
 
23. Oktober im Theater Vorpommern in Greifswald
 
Wir arbeiten mit Hochdruck an den neuen Kompositionen zu unserer SUITE intermediale. Drei dieser mittlerweile fast fertig gestellten Kompositionen werden wir am 23. Oktober um 20 Uhr im Rahmen des Festivals "Tanztendenzen" im Theater Vorpommern in Greifswald spielen. Dieses sehr renommierte und internationale Festival läuft 2010 im 18. Jahr. Am gleichen Abend gastiert nach uns "Black Blanc Beur" im Theater Vorpommern.

Unsere Kompositionen tragen die Titel:

Spuren

Schwarz-Weiß

Syn-A-Syn Texturen

Zwei dieser Kompositionen wurden aus dem letzten Jahr weiterentwickelt, "Spuren" ist eine Uraufführung.

Für Freitag, den 12. November planen wir insgesamt 6 Kompositionen und zwei Soli, welche das endgültige ca. 90-minütige Programm für die SUITE intermediale ausmachen werden.
tanztendenzen
 
SUITE - Part II
03.09.2010
 
Probenstart zur Vollendung
 
Seit 31. August arbeiten wir wieder regelmäßig in unserem Studio an der Vollendung der "SUITE intermediale". Drei Interpreten aus der ersten Phase (Bernardo Fallas, Catalina Gomez, Nina Hänel) treffen auf drei neu verpflichtete Interpreten (Sarah Biernat, Alex Carrillo, Arthur Schopa). Unser Videokünstler Falk Grieffenhagen arbeitet nun mit dem Assistenten Fabian Kollakowski an der Weiterentwicklung der interaktiven Videopatches für die "SUITE".

Aus dem Mutterschaftsjahr zurück ist Miriam (nun Pankarz) wieder zurück im künstlerischen Betriebsbüro zusammen mit der Produktionsassistentin Rosa Rühling erreichbar.

Unverändert geblieben ist das Führungstrio für das THEATER DER KLÄNGE und die SUITE, bestehend aus Jacqueline Fischer - Choreografie, J.U.Lensing - Regie und Thomas Neuhaus - interaktive Musik.

Das Stück in der kompletten Fassung soll am 12. November 2010 im Rahmen des Festivals "Novembermusic" in der Folkwang Universität der Künste in Essen-Werden uraufgeführt werden. Die Düsseldorfer Premiere ist im Januar 2011 im Rahmen des Festivals "Temps d´images" im tanzhaus nrw in Düsseldorf geplant. Folgeaufführungen wird es ab Januar 2011 voraussichtlich in Düsseldorf, Dortmund, Berlin, Dessau und Bielefeld geben.
SUITE Intermediale
 
Kultur und Schule
26.05.2010
 
"Young Dogs" in der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf
 
Die Choreografin Jacqueline Fischer engagiert sich seit einigen Jahren im Rahmen verschiedener Programme für tänzerische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ihr Fokus liegt auf dem in Frankreich sehr erfolgreich praktizierten Modell "Danse au coeur", welches sie in kleinem Rahmen an Düsseldorfer Schulen ausprobiert.

Der Regisseur J.U.Lensing gibt sein in der Theaterarbeit mit dem THEATER DER KLÄNGE erworbenes Wissen um Improvisation mit bestehenden Stoffen seit letztem Jahr an die jeweils 12. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf weiter. Nach einer Bearbeitung des Lysistrata-Stoffes im letzten Jahr (Lysistratas Fest), ist dieses Jahr Inspiration des "künstlerischen Abschlusses" eine Bearbeitung von Urs Widmers "Top Togs" zu einem Stück für die 18-jährigen mit dem Titel "Young Dogs".

Junge gut ausgebildete Topkräfte aus der Finanzwirtschaft, TV-Redaktionen und aus der Industrie landen in einem Outplacement-Center, nachdem sie gekündigt wurden.

Verkörpern hier vielversprechende Achtzehnjährige ihre eigene Zukunft?

Die öffentliche Aufführung im Rahmen des "künstlerischen Abschlusses" der 12. Klasse findet am Samstag, 29. Mai ab 20 Uhr im Theatersaal der Rudolf-Steiner-Schule in Düsseldorf-Gerresheim statt.
Young Dogs
 
Suite intermediale - Part II
26.05.2010
 
Erste Vorproben für den 2. Teil haben begonnen
 
Seit Mittwoch, 19. Mai wird wieder geprobt. Zur Zeit finden jeweils Mittwochs und Donnerstags Vorproben zum 2. Teil der "Suite intermediale" in unserem Probenstudio statt. Zum einen dienen diese Proben dem Entwickeln von choreographischem Material für die kommende Hauptprobenphase, zum anderen dem Finden von weiteren Tänzern für unser Ensemble.

Mit Abschluß dieser Vorproben am 24. Juni sollte das Ensemble für die endgültige Fassung der "Suite intermediale" feststehen. Am 31. August startet dann die Hauptprobenphase, welche zum einen die bestehenden drei Kompositionen aus Part I überarbeiten und zum anderen drei bis vier weitere Kompositionen entwickeln wird. Die Premiere des gesamten Programms mit voraussichtlich 6-7 in sich geschlossenen Kompositionen wird am 12. November 2010 im Rahmen des Festivals "Novembermusic" im großen Theatersaal der Folkwang Universität Essen stattfinden.
Suite intermediale
 
THEATER DER KLÄNGE im Web 2.0
22.04.2010
 
Kommunikation
 
Passend zu unserer aktuellen künstlerischen Arbeit in unserer "Suite intermediale" mit Computern und Medien, die auf agierende Körper reagieren, haben wir uns in den letzten Monaten von der Webpräsenz in das sogenannte Web 2.0 vorgewagt.

Den Start machte unser schon seit einigen Jahren auf unserer Internetseite existierendes Tagebuch, welches kein echtes TAGE-Buch ist, aber alle künstlerischen Aktivitäten unseres Theaters seit unserem Gründungsdatum terminiert nachvollziehen läßt.

www.theater-der-klaenge.de/haus/ensemble.php?pa=5〈=1

Im vergangenen Jahr haben wir Videos zu fast allen unserer Produktionen bei YouTube online gestellt. Diese können nicht nur gesehen, sondern von den Betrachtern auch kommentiert und abonniert werden.

www.youtube.com/user/theaterderklaenge

Unser Eintrag bei Wikipedia kann ebenfalls weiter bearbeitet, ergänzt und kommentiert werden:

http://de.wikipedia.org/wiki/Theater_der_Klänge

Seit einigen Wochen bieten wir darüber hinaus eine Facebook-Seite an, zu der man sich als "Fan" bekennen, sie mit "gefällt mir" kurz bewerten, oder kommentieren kann. Dieses Angebot bietet über die reinen Textkommentare hinaus die Möglichkeit selber Bilder, Videos oder Hinweise auf eigene Aktivitäten an die "Fangemeinde" zu hinterlassen.

http://www.facebook.com/pages/THEATER-DER-KLANGE/330268501148?ref=ts

Natürlich haben wir auch die Web1 Möglichkeiten der Kommunikation erhalten, wie das Gästebuch auf unserer Website, unsere e-mail-Adresse und natürlich unsere weiterhin gepflegte Website und eben diesen Newsletter.

Und natürlich gibt es uns auch weiterhin physisch, also postalisch oder telefonisch oder eben durch einen Besuch persönlich erreichbar.

Da wir aber eben nur zu bestimmten Zeiträumen tatsächlich mit unseren künstlerischen Arbeiten irgendwo auftreten, wird der Wunsch nach Kommunikation außerhalb der Aufführungen selber immer stärker.

Also nutzen Sie bitte die Angebote uns zu besuchen, mit uns zu sprechen, uns eine Nachricht zu schicken, oder unsere Medien online zu betrachten, zu lesen, zu kommentieren oder zu ergänzen.

Und bitte natürlich!
Planen Sie schon jetzt ihren Besuch zu einer unserer nächsten Veranstaltungen.

Wir lieben das Raunen eines vollen Theatersaals, den vollen Applaus, die Gespräche nach der Vorstellung im Foyer...
(ab 12. November 2010 ist es wieder so weit)


Kontaktseite
Links zu all unseren Kontaktmöglichkeiten
 
Suite intermediale - Part I
21.01.2010
 
Die letzten 3 Arbeitspräsentationen des ersten Teils in Düsseldorf
 
Der erste fertig gestellte Teil der interaktiven intermedialen Performance mit dem Titel "Suite intermediale" wurde mit großem Zuspruch vor zahlreichem Publikum im Rahmen des "2nd international Scenographers Symposium"
am 13. Dezember 2009 im großen Hörsaal des FB-Design
in einer moderierten Live-Performance vorgestellt. Vorher war diese Präsentation auch schon mit guter Resonanz und guten Kritiken im Anhaltischen Theater Dessau gezeigt worden

Die Premiere des gesamten abendfüllenden Programms ist für
Mitte November 2010 in der Folkwang Hochschule Essen im Rahmen des Festival "Novembermusic" (Ruhr 2010) geplant. .

Aktuell ist die Arbeitspräsentation des ersten Teils letztmalig an drei Tagen im Düsseldorfer "Forum Freies Theater - Juta" zu sehen:

Donnerstag und Samstag, 4. + 6. Februar jeweils um 20 Uhr und
Sonntag, 7. Februar um 18 Uhr.

In "Suite Intermediale - Part I" bespielen Tänzer den Raum als audio-visuelles Instrument. In kollektiver Autorschaft von Choreografin, Regisseur, Videokünstler, Tänzern und Musikern entsteht ein Tanzkonzert, das aus drei in sich geschlossenen audio-visuellen Kompositionen besteht. Die visuelle Ebene bildet die tänzerische Performance in einer dreidimensionalen Video- und Lichtumgebung. Die auditive Ebene ist die elektronische Transformation von live oder elektronisch generierten Klängen, interpretiert und gesteuert durch die Bewegungen der agierenden Tänzer. Stellt die klassische Suite eine komponierte Musikabfolge für (Bühnen-)Tänze dar, ist die "Suite Intermediale - Part I" eine Abfolge audio-visueller Kompositionen, gespielt von Tänzern. So treffen sich Ansätze der "Musique Concrète" mit elektronisch-interaktiver Musik wie auch Theorien des "absoluten Films" mit moderner Echtzeittransformation durch Computer.
Forum Freies Theater Düsseldorf
 
Das mechanische Ballett beendet die Feierlichkeiten zu 90 Jahre Bauhaus
02.12.2009
 
Gastspiele in Jena und Dessau
 
Am 13. November gastierte unser "mechanisches Ballett" nach 86 Jahren auf der Bühne auf der es 1923 uraufgeführt wurde. In zwei Vorstellungen im Rahmen des Festivals "Theater in Bewegung" vor jeweils ausverkauftem Haus im Theaterhaus Jena spielten wir unsere unveränderte Fassung von 1987 zwar auf den Brettern auf denen sich auch schon die Bauhäusler 1923 bewegten, aber in eine andere Richtung! Da der Zuschauerraum des Theaters Jena in den achtziger Jahren abgerissen wurde, existiert zwar noch das originale Bühnenhaus, der eiserne Vorhang zum ehemaligen Zuschauerraum ist aber nun eine Seitenwand, da das Publikum nun in der Seitenbühne sitzt...

Nicht desto trotz würdigten wir in unserer Moderation die Ideengeber Kurt Schmidt und Georg Teltscher und das 2009er Publikum folgte begeistert der Wiederauferstehung dieser Idee von 1923 am gleichen Ort.

Das Festival "Figurenräume - Raumfiguren" des Bauhaus Dessau beschließt das Jubiläumsjahr zu "90 Jahre Bauhaus". Am Samstag, 28. November zeigten wir auf der Bauhausbühne zum mittlerweile dritten Mal nach 1988 und 1996 unser "mechanisches Ballett" vor ebenfalls vollem Haus. Diese Aufführung wurde von uns in HD-DV als Video mitgeschnitten und soll 2012 auf DVD veröffentlicht werden.
Festival Raumfiguren - Figurenräume
 
Suite intermediale
02.12.2009
 
ein erster Teil wird seit 21. November gezeigt
 
Von unserer neuesten Produktion "Suite intermediale" existiert ein erster Teil, welcher aus drei Kompositionen besteht. Dieses ca. 40-minütige Programm ist mit Erfolg am 21. November 09 erstmalig im "Anhaltischen Theater Dessau" im Rahmen des Festivals "Raumfiguren - Figurenräume" des Bauhaus Dessau vorgestellt worden.

Die Mitteldeutsche Zeitung schrieb dazu: ...Der überraschendste Teil des Triptychons aber ... war eine Arbeitsprobe: Erstmals wurden Teile der "Suite intermediale" gezeigt, die direkt auf Oskar Schlemmers Klang- und Figurenkonzept zurückgreift und dabei die technischen Möglichkeiten der Gegenwart auf die Klassische Moderne anwendet. Wie spannend es sein kann, wenn man den Körper des Tänzers als ton- und bildgebendes Medium verwendet, wenn man die Schatten und die Bewegungsunschärfe auf einer Leinwand einfängt und die kinetischen in akustische Impulse umsetzt, wurde hier ausführlich demonstriert...

Eine weitere Gelegenheit diesen ersten Teil in Form einer Arbeitspräsentation nun auch in NRW zu sehen, bietet sich am Freitag, 11. Dezember 2009 um 20:30 Uhr im Hörsaal des FB-Design der FH-Dortmund - Max-Ophüls-Platz 2. Im Rahmen des 2. internationalen Szenographie Symposiums werden die Kompositionen

Schwarz-Weiß

Dancing Sprites Solo

Syn-Asyn Quintett

gezeigt und zu Gehör gebracht!
Szenographie Symposium der FH-Dortmund
 
Gastspiele im November und Dezember
07.11.2009
 
"Suite intermediale - Part I" und "Das mechanische Ballett"
 
von 1. September bis 7. November arbeiteten wir an der Entwicklung neuer Möglichkeiten zur interaktiven, intermedialen Tanzperformance. Resultat ist ein erster 35-minütiger Teil zu unserer geplanten "Suite intermediale". Diesen ersten Teil präsentieren wir als Arbeitspräsentationen im November und Dezember 2009, sowie abschießend im Februar 2010.

Ebenfalls ist im Rahmen von "90 Jahre Bauhaus" unser "mechanisches Ballett" nochmal im November in Jena und Dessau zu sehen.

Die Daten:

13. November - "Das mechanische Ballett" im Theaterhaus Jena

21. November - "Das mechanische Ballett" (Akte 1 + 5) sowie "Suite intermediale I" im Anhaltischen Theater Dessau

28. November - "Das mechanische Ballett" im Bauhaus Dessau

11. Dezember - "Suite intermediale I" in der FH-Dortmund

vorraussichtlich von 4.-6. Februar - "Suite intermediale I" im FFT-Juta Düsseldorf

alle Termine
 
Die Neuberin wird Schulstoff
30.09.2009
 
THEATER DER KLÄNGE - 10 years later
 
Unser Theaterstück "Die Neuberin - Die Passion einer deutschen Prinzipalin" aus dem Jahr 1999 wurde 2001 in gekürzter Fassung vom Autor J.U.Lensing als Hörbuch im HörZeichen Verlag veröffentlicht. 10 Jahre nach der Premiere wird dieser Stoff Schulstoff im Fach Deutsch für die Oberstufen in NRW und Baden-Würtemberg.

Vier Szenen aus der Hörbuchfassung sind auf einer DVD-ROM als Text- und Hörbeispiele veröffentlicht, die dem "Deutsch-Lehrbuch für die Sekundarstufe II", erschienen bei keinem Geringeren als dem Duden-Verlag beiligt.
Duden Verlag
Ankündigung: "Deutsch-Lehrbuch für die Sekundarstufe II"
 
IIP bei "Now/Next" im tanzhaus nrw
15.09.2009
 
Sonntag, 11. Oktober gibt es einen ersten Einblick in die aktuelle Arbeit!
 
Die Tanzplattform "Now/Next" wird am 11. Oktober im "tanzhaus nrw" veranstaltet. Teil der dort ausgewählten Präsentationen ist eine erste kompositorische Studie aus der aktuellen Arbeit des THEATERs DER KLÄNGE.

Tanz erzeugt interaktiven, absoluten Film & Bewegung ergibt Klangmaterial + steuert über Sensoren elektronische Musik = IIP.

Leitung: J.U.Lensing / Choreografie: Jacqueline Fischer / Musik: Thomas Neuhaus / Video: Falk Grieffenhagen / Tanz: Bernardo Fallas, Fatima Gomes, Catalina Gomez, Nina Hänel, Hyun-Jin Kim
Now/Next im tanzhaus nrw
 
Tanzfilme und Videos
15.09.2009
 
YouTube und mehr
 
Durch die Umstellung unserer Website ist das Videoangebot des THEATERs DER KLÄNGE seit 1. September auch bei YouTube.com zu finden. Der Kanal lautet:

theaterderklaenge

Über die jeweilige Auswahl zur Produktion auf unserer Website, kommt man auch über den Menuepunkt Video zum jeweiligen Flashvideo der jeweiligen Produktion.

www.theater-der-klaenge.de

Aber auch der Filmemacher Harald Opel hat seine beiden Tanzfilme, die er in Zusammenarbeit mit dem THEATER DER KLÄNGE geschaffen hat, auf seine Homepage gestellt. Sowohl "Soundness", als auch der jüngste Film "Ich ist eine andere" sind auf seiner Seite als Flashmovies zu sehen und zu hören.

www.haraldopel.de/filme.html

Last but not least: Schon im letzten Jahr hat der künstlerische Leiter des THEATERs DER KLÄNGE für den Fotografen Gerd Weigelt das Video "Metamorphosen" gemacht, welches ebenfalls im Netz zu sehen ist:

www.tanznetz.de/alben/album_weigelt1/expose.html
Theater der Klänge auf YouTube
 
Forschungsprojekt IIP bewilligt
03.09.2009
 
 
Das THEATER DER KLÄNGE ist Partner eines Forschungsprojektes mit dem Titel IIP der FH-Dortmund in Zusammenarbeit mit dem ICEM der Folkwang Hochschule. IIP steht für "Interaktive intermediale Performance" und hat zum Thema die Weiterentwicklung des Performance-Ansatzes aus PCI / HOEReographien. Neben der schon eingesetzten interaktiven Technlogie bestehend aus sensorischer Kamera und Max/MsP als Entwicklungsumgebung für durch Bewegung steuerbare elektronische Musik, soll IIP diesen Ansatz auch visuell auf ein Videoaufnahme- und Beleuchtungsenvironment ausdehen, welches Videobeamer in dreidimensionaler Anordnung genauso durch Bewegung steuerbar macht, wie Moving-Lights. IIP dient dabei als Vorbereitung für die Produktion "Suite intermediale", welche in 2010 als abendfüllendes Programm Premiere haben soll. Das Forschungsprojekt ermöglicht dem THEATER DER KLÄNGE einen erfahrenen Videokünstler-Programmierer genauso in das Projekt einzubinden, wie einen Masterstudierenden für "Scenographic Design", dessen Masterarbeit interaktive Lichtgestaltung sein wird.
PCI-Forschungsbericht
 
90 Jahre Bauhaus
03.09.2009
 
 
Das THEATER DER KLÄNGE gastiert im November erneut mit seinem "mechanischen Ballett" in Dessau und Jena. Aktuell ist das "mechanische Ballett", wie zum Teil auch "die mechanische Exzentrik" als Video in mehreren Ausstellungen zu sehen.

Dessau: Dauerausstellung in der Stiftung Bauhaus Dessau

Weimar: Ausstellung "Das Bauhaus kommt aus Weimar" - Stiftung Klassik Weimar im Bauhaus-Museum und im Neuen Museum Weimar

Jena: "Das Bauhaus in Jena" in der Kunstsammlung im Stadtmuseum Jena

Berlin: "Modell Bauhaus" im Bauhaus Archiv

Zusätzlich gibt es zahlreiche Publikationen in denen insbesondere unser "mechanisches Ballett" mittlerweile schon als Klassiker Bestandteil der Reflexionen über die Bauhausbühne geworden ist.

J.U.Lensing hat überdies einen Artikel "Unser Spiel. Unser Fest. Unsere Arbeit" im Katalog zur Ausstellung "Modell Bauhaus" veröffentlicht -> Bauhaus-Archiv Berlin.
Bauhaus 2009
 
Suite intermediale
03.09.2009
 
Interaktive intermediale Performance
 
Seit Dienstag, 1. September 09 probt das THEATER DER KLÄNGE wieder an einer neuen Produktion. Diese trägt den Arbeitstitel "Suite intermediale" und beschäftigt sich inhaltlich mit der weiteren Erforschung der Möglichkeiten live-intermedialer Performance. Aus diesem Grund ist das Projekt gleichzeitig auch ein szenografisches Forschungsprojekt der FH-Dortmund mit dem Titel IIP (Interaktive intermediale Performance). Wissenschaftlich begleitet wird dieses Forschungsprojekt durch einen Doktoranten der Musenius Kunsthochschule Kiel. Weiterer Partner dieser Zusammenarbeit ist das ICEM der Folkwang Hochschule Essen.

Inhaltlich knüpft das Projekt nach 5 Jahren an die Arbeitsergebnisse aus "PCI/HOEReographien" an. Ziel ist zum einen die mediale Erweiterung des damaligen Ansatzes aber vor allem die Entwicklung gößerer Kompositionsformen für halb-improvisatorische Strukturen in denen Performer/Tänzer gleichzeitig zu Musikern in einem interaktiven Videobühnenbild werden.

"Suite intermediale" setzt damit eine Haupt-Enwtwicklungslinie in der Arbeit des THEATERs DER KLÄNGE fort, die 1993 mit "Figur und Klang im Raum" begann und über die Produktionen "Megalopolis" (2001) und "Modulator" (2002), aber eben vor allem nach dem Forschungsprojekt "PCI" (2004) in "HOEReographien" (2005) weitergeführt wurde.

Das Projekt wird vor allem aus finanziellen Gründen in zwei Teilen entwickelt. Die Arbeitsergebnisse der ersten Phase werden im Dezember an der FH-Dortmund präsentiert. Eine weitere Präsentation soll es im Februar 2010 im FFT-Juta in Düsseldorf geben. Die zweite Entwicklungsphase findet dann im Herbst 2010 statt, so dass das gesamte Resultat in Form eines abendfüllenden Programms voraussichtlich ab November 2010 zu sehen sein wird.
Suite intermediale
 
Neugestaltung unserer Website
17.06.2009
 
 
ab Juli erscheint unsere Website in überarbeitetem Design. Die vom Designer vorgesehenen 18 Bildfelder sind seit unserer 18. Produktion "Johnnys Jihad" ausgeschöpft. Von daher wird das neue Bildfeld zunächst 20 Felder bereitstellen...

Die seinerzeit auch für kleine Bildschirme konzipierte Seite kann nun auch größer erscheinen, da kaum noch jemand mit einem PAL-Bildschrim im Internet unterwegs ist. Die in den Jahren nach und nach ergänzten Untermenues wurden logisch zusammengefasst und in Zukunft wird es auf der deutschen und auf der englischen Seite unterschiedliche Fotos für jede Produktion zu sehen geben, so dass pro Produktion 12 Fotos im Netz zu finden sind. Die im letzten Jahr auf Flash umgestellte Möglichkeit Videoausschnitte von uns zu sehen, wird zukünftig durch einen eigenen Kanal bei YouTube ersetzt, so daß man sich diese Videoausschnitte auch vergrößert ansehen kann.
 
Sommerpause
17.06.2009
 
 
Von Mitte Juli bis Ende August machen wir Sommerpause. In dieser Zeit wird es keinen Newsletter geben. Ab September beginnt unsere Arbeit an IIP gekoppelt mit der ersten Probenphase zur "Suite intermediale". Wir melden uns wieder im September und wünschen bis dahin schöne Ferien.
 
Suite intermediale
18.05.2009
 
 
Von 28. Mai bis 26. Juni finden an insgesamt 10 Donnerstagen und Freitagen Vorproben zu unserer nächsten Produktion "Suite intermediale" statt. Diese Vorproben dienen auch als Vortanzen für fast 60 ausgewählte Bewerber, aus denen das neue Ensemble für dieses Projekt gewonnen werden soll. Inhaltlich knüpft das Projekt an unsere Produktion "HOEReographien" aus dem Jahr 2005 an. Noch in diesem Jahr sollen zwei in sich geschlossene kürzere Werke fertig gestellt werden, welche in 2010 um weitere 2-3 Kompositionen zu einem abendfüllenden Programm zusammengestellt werden. Erste Resultate sollen im November/Dezember 2009 in Düsseldorf vorgestellt werden.
 
Lysistratas Fest
18.05.2009
 
 
J.U.Lensing vom THEATER DER KLÄNGE hat von Februar bis Mai 09 an insgesamt 20 Probennachmittagen mit Schülern der 12. Klasse der Düsseldorfer Rudolf-Steiner-Schule an einer eigenen Fassung des Lysistrata-Stoffes gearbeitet. Aus Improvisationsvorschlägen, welche in den ersten 5 Wochen gewonnen wurden, resultierte die Textfassung zu "Lysistratas Fest", welche in weiteren 5 Probenwochen mit 27 darstellenden und zwei musizierenden Schülerinnen und Schülern im Alter von 17-19 Jahren umgesetzt wurde. Das knapp einstündige Stück wurde von 14. bis 16. Mai mit großem Erfolg im Theater der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf vier mal aufgeführt
 
"Tanz in Schulen" ist nach Frankreich eingeladen
18.05.2009
 
 
Frankreich lädt ein: Internationale Begegnungen in Chartres zu "Tanz in Schulen" 22-24. Mai 2009

Als deutsche Tanz –Botschafter präsentieren 15 Kinder der Adam-Riese-Schule Meerbusch auf der Bühne des Theatre de Chartres ihre Choreographie "Eines Morgens". Diese Präsentation geschieht im Rahmen der 23. Ausgabe von "Rencontres nationales & européennes de danse à l’école" (nationale & europäische Begegnungen für Tanz in Schulen).

Neben 100 französischen Amateuren, Schulklassen und 25 professionellen Tanzcompanien, sind Vertreter aus Deutschland, Schweden und Spanien eingeladen. Diese Einladung dient als Grundstein im Hinblick auf den Aufbau eines europäischen Netzwerks.

Unser Gründungsmitglied und langjährige Choreographin des Theaters der Klänge Jacqueline Fischer hat mit der Klasse der Adam-Riese-Schule die Choreographie erarbeitet. Durch die Unterstützung der Schule, des Förderkreises der Schule, sowie insbesondere durch die Hilfe der Yehudi Menuhin Stiftung (MUS-e) ist diese Gastspielreise ermöglicht worden.
 
Gregorius auf dem Stein - wissenschaftlich analysiert
18.05.2009
 
 
Andrea Schindler M.A. der Universität Bamberg erhielt den Promotionspreis der Universität für Ihre Dissertation:

"Meine Lieder wird´s noch geben..." Mittelalterrezeption im zeitgenössischen Musiktheater. Neben Werkanalysen von "Wolkenstein. Eine Lebensballade" (W. Hiller/F. Mitterer), "König Rother" (D. Rother) und "Der Parzival" (S. Werle/Wang Fei u.a.), enthält das Buch auch eine umfangreiche und sehr detaillierte Analyse unserer Produktion "Gregorius auf dem Stein" im Vergleich zu Thomas Manns "Der Erwählte" und Hartmann von Aues "Gregorius, der arme Sünder".

"Mittelalterrezeption im zeitgenössischem Musiktheater" - Andrea Schindler - Band 23 Reichert Verlag Wiesbaden 2009
 
Intermedialität im komponierten Theater am Beispiel des THEATERs DER KLÄNGE
18.05.2009
 
 
Eine weitere Dissertation zum Thema "Intermedialität des komponierten Musiktheaters am Beispiel des Theaters der Klänge" beginnt derzeit. Autor ist der ehemalige Student und jetzige Mitarbeiter Sven Lütgen der Muthesius Kunsthochschule Kiel.

Sven Lütgen wird insbesondere die Proben- und Entwicklungsphase zu "Suite intermediale" begleiten, um zusammen mit der Recherche der Stücke, die sich diesem Thema innerhalb unserer Arbeiten gewidmet haben bis 2011 zu einer umfangreichen Dissertation zu gelangen. Zum 25. Jubiläumsjahr 2012 soll diese Dissertation ggf. zusammen mit einer medialen Gesamtausgabe der Werke des THEATERs DER KLÄNGE veröffentlicht werden.
 
Imogen Nabel ist neue Mitarbeiterin im KBB des THEATERs DER KLÄNGE
18.05.2009
 
 
Seit 1. Mai 2009 hat das THEATER DER KLÄNGE mit Imogen Nabel eine neue Mitarbeiterin für das künstlerische Betriebsbüro des Theaters. Frau Nabel tritt damit die Nachfolge unserer Mitarbeiterin Miriam Raether an, die sich derzeit ihrer ersten Mutterschaft widmet.
 
Bauhaus - Die mecano-elektronische Bauhausbühne
16.03.2009
 
 
Das Bauhaus wurde 1919 durch Walter Gropius in Weimar gegründet. Aktueller Anlaß für die Bauhausstädte Weimar und Dessau einiges in diesem Jahr an Jubiläumsfeierlichkeiten zu organisieren.

Da das THEATER DER KLÄNGE derzeit wohl das einzige Ensemble weltweit ist, welches mit dem "mechanischen Ballett" noch eine Rekonstruktion nach Originalen einer Bauhaus-Bühnenproduktion im Repertoire hält, ist das THEATER DER KLÄNGE zum Festakt am 1. April 09 in das Deutsche Nationaltheater nach Weimar eingeladen.

Da auch wir längst über das Stadium der Rekonstruktionen hinaus sind, kombinieren wir aktuell das "mechanische Ballett" mit unserer intermedialen Tanz- und Musiktheaterarbeit "HOEReographien Suite" zu einem abendfüllenden Programm unter dem Titel "Die mecano-elektronische Bauhausbühne". Dieses Doppelprogramm wird am 3. April im e-werk Weimar aufgeführt.

Das THEATER DER KLÄNGE ist im Herbst noch mit dem "mechanischen Ballett" nach Dessau und Jena eingeladen.
Aktuelles / Termine
 
Suite intermediale
16.03.2009
 
 
Ende Mai 2009 starten die Vorproben zu unserer nächsten Produktion "Suite intermediale". 4 Jahre nach der Premiere von "HOEReographien" und insbesondere nach der Erfarhung der Neukomposition dieses Materials zu einer "HOEReographien Suite" im letzten Jahr, möchten wir uns wieder intensiv mit den Möglichkeiten der Komposition von Tanz, Klang und Bewegbild beschäftigen. Das geplante Programm wird - ähnlich einem Konzertabend - aus mehreren in sich geschlossenen audio-visuellen Kompositionen bestehen und soll 2010 uraufgeführt werden. das Autorenteam sind die langjährigen Leiter des THEATERs DER KLÄNGE - Jacqueline Fischer (Choreographie); J.U.Lensing (Produktionsleitung, Bewegtbild); Thomas Neuhaus (Klangkomposition).
 
Klangfilme DVD
16.03.2009
 
 
Die FH-Dortmund hat als Beilage zum Design-Magazin "Reflektor" eine DVD unter dem Titel "Klangfilme" herausgebracht. Auf dieser DVD ist auch "Herr Toluh geht in die Stadt", sowie der unlängst uraufgeführte Tanzfilm "Soundness" von Harald Opel & J.U.Lensing veröffentlicht, welcher aus szenischem Material von "HOEReographien" gemacht wurde.
Reflektor
Der Klangfilm
 
Johnnys Jihad - American Taliban
17.11.2008
 
 
Seit Ende Oktober proben wir an einem neuen Theaterstück. Dieses mal haben wir uns für einen festen Text des jungen Autors Marc Pommerening mit dem Titel "Johnnys Jihad" entschieden.

1999: John Lindh, ein junger US-Amerikaner, der den Glauben an die westlichen Werte verloren und neue Werte im Islam gefunden hat. John sucht das Abenteuer und den wahren Zugang zum Koran im Jemen, in Pakistan und ist plötzlich Konvertit im Ausbildungslager der afghanischen Taliban.

2001: Zu Beginn der Kampfhandlungen zwischen afghanischer Nordallianz und Taliban schon gefangen genommen, überlebt er den blutigen Gefängnisaufstand von Masar i Sharif und sieht sich unversehens einem Landsmann gegenüber. Der Special-Forces-Agent Dave Tyson ist fassungslos einen "american Taliban" als Feind vor sich zu haben und skrupelt noch, ob er ihn vom Nordallianz-General Dostum foltern läßt...

Ein Politkrimi, ein an Shakespeare erinnernder Text in einem packenden Kammerspiel, in dem Sprache unterstützt von indischer Percussion zur Musik wird und die Grundthemen, wie "westliche Werte" gegen Folter, muslimischer Fanatismus gegen Stammesmachtinteressen verhandelt werden.

Erstmalig werden wir in den Düsseldorfer FFT-Kammerspielen aufführen. Die Premiere ist für den 7. Januar 2009 geplant. Es wird im Januar 11 Aufführungen in Düsseldorf, Köln, Essen und in der Schweiz geben.

Nur noch eine öffentliche Aufführung in Düsseldorf!

25. Januar 09 - 20 Uhr im Theatersaal der Rudolf-Steiner-Schule in Düsseldorf-Gerresheim.
 
Herr Toluh geht in die Stadt
17.11.2008
 
 
Noch einmal kann man unseren Kurzfilm "Herr Toluh geht in die Stadt" öffentlich sehen. Am 26. Oktober läuft dieser Kurzfilm im Rahmen des Filmfests der Uni Düsseldorf. Er wird zwischen 17 und 18 Uhr im im Konrad-Henkel-Saal der Uni Düsseldorf zusammen mit weiteren Kurzfilmen des Festivals zu sehen und zu hören sein.


Filmfest Düsseldorf
 
Klangfilme DVD
17.11.2008
 
 
Die FH-Dortmund hat als Beilage zum Design-Magazin "Reflektor" eine DVD unter dem Titel "Klangfilme" herausgebracht. Auf dieser DVD ist auch "Herr Toluh geht in die Stadt", sowie der unlängst uraufgeführte Tanzfilm "Soundness" von Harald Opel & J.U.Lensing veröffentlicht, welcher aus szenischem Material von "HOEReographien" gemacht wurde.
 
Konzert vom Studio 209
17.10.2008
 
 
Ist der Name des elektronischen Studios, welches von Christian Banasik, J.U.Lensing und Thomas Neuhaus im Rahmen der Stadt-Klang-Netz Aktivitäten des THEATERs DER KLÄNGE konzipiert und ausgestattet wurde und im Februar 08 in der Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf eröffnet wurde. Am 17. Oktober 08 gibt es ab 19 Uhr das erste Konzert mit Resultaten aus diesem Studio in der Clara-Schumann-Musikschule zu hören. Bis dato ist das THEATER DER KLÄNGE Pate und Sponsor dieses von der Stadt Düsseldorf finanzierten Studios, welches sich der Ausbildung von Jugendlichen im kompositorischen, wie Klang-gestalterischen Umgang mit Computern widmet. Neben den ersten Resultaten der jungen Schüler sind auch elektronische Kompositionen von J.U.Lensing und Thomas Neuhaus zu hören.
Clara Schumann Musikschule Düsseldorf
 
Herr Toluh geht in die Stadt
17.10.2008
 
 
der letztjährig produzierte Kurzfilm der FH-Dortmund in Zusammenarbeit mit dem THEATER DER KLÄNGE - wird am 19. und 26. Oktober 08 jeweils um 17 Uhr in der UCI-Kinowelt im Düsseldorfer Hafen als Vorfilm im Rahmen des Programms Lesen Live gezeigt. Gleichzeitig erscheint dieser Kurzfilm, zusammen mit dem THEATER DER KLÄNGE Tanzfilm Soundness (J.U.Lensing & Harald Opel) auf der DVD Klangfilme. Diese DVD ist die Beilage zum Design-Magazin Reflektor, welches im November 08 erscheint und in allen Buchhandlungen erhältlich sein wird.

"Herr Toluh geht in die Stadt" wird nochmal zusammen mit unserem Tanzfilm "Soundness" am 28. Oktober 2008 um 20:15 Uhr im Hörsaal des FB-Design der FH-Dortmund zu sehen und zu hören sein.
UCI Düsseldorf
 
Das mechanische Ballett
17.10.2008
 
 
wird 2009 - anläßlich der Feierlichkeiten zu 90 Jahre Bauhaus - wieder in den Bauhaus-Städten Weimar und Dessau zu sehen sein. Hinzu kommt für November 09 eine Einladung an den Ort der Uraufführung 1923, nach Jena.
Festveranstaltung 90 Jahre Bauhaus
 
Johnnys Jihad
17.10.2008
 
 
Am 29. Oktober 08 beginnen endlich die Proben zu unserem neuesten Theaterabenteuer Johnnys Jihad auf der Grundlage des Textes von Marc von Pommerening (Regie: J.U.Lensing). Dieses spannende und hochaktuelle Stück soll in der Besetzung für 3 Schauspieler und einen Trommler am 7. Januar 09 Premiere in den FFT-Kammerspielen Düsseldorf haben. Bitte schon jetzt im Kalender vormerken!
Forum Freies Theater Düsseldorf
 
THEATER DER KLÄNGE - OPEN STUDIO - TANZMESSE 2008
20.08.2008
 
 
Das THEATER DER KLÄNGE öffnet zur Tanzmesse nrw die Türen seines Probenstudios um seine intermediale Tanzarbeit, sowie die von ähnlich arbeitenden befreundeten Künstlern und neueste Tanzfilme zu zeigen.
Termine
 
HOEReographien Suite
20.08.2008
 
 
aus dem interaktiven, intermedialen Tanzkonzert HOEReographien aus dem Jahr 2005 wurde eigens für die Tanzmesse eine komprimierte, verkürzte und durchkomponierte HOEReographien Suite für 3Tänzerinnen, welche im Rahmen der Tanzmesse täglich im Studio aufgeführt wird.
 
Harald Opel / J.U.Lensing ? Soundness (Dance for camera)
20.08.2008
 
 
Aus Tanzmaterial und interaktivem Videoscreening aus der Produktion HOEReographien destillierte der Filmemacher Harald Opel eine 7-minütigen eigenständigen Tanzfilm, welcher von J.U.Lensing neu vertont wurde. Dieser Tanzfilm wird Ende August 08 bei uns uraufgeführt.
 
Ich ist eine andere
20.08.2008
 
Tanzfilm von Harald Opel und Jacqueline Fischer
 
Aus einer Quartett-Choreografie von Jacqueline Fischer aus der gleichnamigen Tanztheater-Produktion "Ich ist ein anderer" von 2007 wurde ein 15-minütiger Tanzfilm entwickelt, welcher sowohl auf der Bild- wie auf der Tonebene das Originalmaterial der Bühnenproduktion dekonstruiert und zu einem Kurzfilm neumontiert. Auch dieser Tanzfilm wird Ende August 08 bei uns uraufgeführt.
 
Internationale Tanzmesse nrw in Düsseldorf
10.06.2008
 
HOEReographien Suite
 
Das THEATER DER KLÄNGE ist Partner der internationalen Tanzmesse in nrw im August 08 mit einem Open Studio.

Im Rahmen dieses open Studios werden wir drei PREMIEREN haben!

Wir zeigen an allen 4 Tagen der Messe eine Weiterentwicklung unserer HOEReographien aus dem Jahr 2005 in Form einer HOEReographien Suite. Die30-minütige intermediale Komposition ist visuell, wie akustisch eineechte Erweiterung des Originalansatzes von HOEReographien, während dieChoreographie die verschiedenen Sätze für ein Trio auf das Essentielleverdichtet.

Zeitgleich präsentieren wir an allen 4 Tagen jeweils um 18 Uhr 2 Tanzfilme aus Material von Theater der Klänge Stücken:

Soundness - ein 7-minütiger Tanzfilm des Filmemachers Harald Opel in Zusammenarbeit mit J.U.Lensing aus Material von HOEReographien

Ich ist ein anderer ? -ein voraussichtlich 10-minütiger Tanzfilm von Harald Opel in Zusammenarbeit mit Jacqueline Fischer aus Material des Tanzstücks ich ist ein anderer

Zusätzlich haben wir Gäste in unserem Studio, die uns insbesondere in der Entwicklungsphase zu HOEReographien mit ihrer Arbeit und mit ihren Entwicklungen inspiriert und weitergeholfen haben:

Frieder Weiß und Emily Fernandez werden aktuelle intermediale Tanzkompositionen aus ihrer Zusammenarbeit "hypecycle" zeigen.

Chris Ziegler ist ein weiterer Gast, der ein aktuelles Video "Forest 2" aus seiner intermedialen Arbeit präsentieren wird.



Open Studio

THEATER DER KLÄNGE – Winkelsfelder Sr. 21 - 40477 Düsseldorf-Pempelfort

Tägliches Programm von MIttwoch, 27. August bis Samstag, 30. August 2008:

HOEReographien Suite

Tanzfilme – Sundness & Ich ist ein anderer ?, sowie Forest 2

Gäste mit intermedialen Arbeiten (Frieder Weiß, Emily Fernandez, Chris Ziegler)
 
ich ist ein anderer
10.06.2008
 
 
Das Tanztheaterprojekt von Jacqueline Fischer ist ein großer Erfolg

Die Musik von Michael Sapp zu diesem Tanztheaterprojekt ist über uns auf CD erhältlich

Unsere jüngste Kreation hatte bisher 7 erfolgreiche Aufführungen im FFT-Jutaund im Theater der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf.

Sowohl die Presse, als insbesondere das Publikum reagierten positiv bis begeistert auf das Stück.

Eine 98% Platzausnutzung im FFT-Juta spricht eine eigene Sprache. Aber auch die Besprechungen in den 3 lokalen Tageszeitungen sprechen durchweg positiv von der Umsetzung unseres Stücks "Ich ist ein anderer". Mit Wehmut denken wir daran, dass es von diesem wirklich schönen und stimmungsvollen Stück zunächst keine weiteren Aufführungen geben wird. Wir sind aber optimistisch, dass das Stück weiterlebt. Zum einen sorgen wir selber dafür in dem Teile des Stücks für einen Tanzfilm verfilmt wurden, zum anderen indem wir uns um Gastspiele bemühen.

CD-Info und Bestellmöglichkeit seit 31.1.2008 in unserem Online-Shop
 
Johnnys Jihad
10.06.2008
 
 
Unser nächstes Stück mit Premiere im Januar 2009 ist wieder ein Theaterstück. Dieses mal in Form eines absolut zeitgenössischen Themas über den US-Konvertiten, der im Afghanistan Feldzug von US-Truppen aufgegriffenund verhört wurde. Der junge Berliner Autor Marc von Pommerening hat das Verhör in gebundener Sprache zu einem spannenden Theatertext gemacht. Dieser dient als Libretto zur Erarbeitung eines Oratoriums, welches durch 3 Schauspieler und einen Musiker in kammermusikalischer Form inszeniert werden soll. Regie führt wieder J.U.Lensing. Für dieses Stück ist Kai Bettermann, Schauspieler unseres Ensembles von 1992 bis 1998 wieder in das Ensemble zurückgekehrt!

Premiere voraussichtlich am 7. Januar 2009 in den FFT-Kammerspielen Düsseldorf
 
Bauhaus
10.06.2008
 
 
Die Gründung des Bauhaus jährt sich 2009 zum 90. mal. Dies ist in Weimar,Jena, Dessau und Berlin Anlass für Feierlichkeiten und Retrospektiven. Das THEATER DER KLÄNGE ist weltweit mittlerweile das einzige professionelle Theaterensemble, welches mit dem "mechanischen Ballett" noch eine Rekonstruktion einer Bauhausbühnenarbeit im Repertoire hat. Von daher sind wir der Bauhaus-Bühnenpart innerhalb einiger dieser Veranstaltungen. Das "mechanische Ballett" wird am 1. April 09 inWeimar und am 13. November 09 in Jena zu sehen sein. Unsere "mecano-elektronische Bauhausbühne" wird am 3. April 09 in Weimarkomplett im Weimarer E-Werk gezeigt.
 
Stadt-Klang-Netz Düsseldorf
08.02.2008
 
Eröffnung des elektronischen Studios
 
2006 startete das städteübergreifende Projekt STADT-KLANG-NETZ der Rheinland AG. Resultat war eine Konzertserie mit elektronischer Musik von Bonner Grundschulen, Kölner Sekundarstufenschülern und einem Düsseldorfer Leistungskurs Musik (Humboldt-Gymnasium). www.stadtklangnetz.de

Diebesonders erfolgreiche Düsseldorfer Initiative - unter Leitung desTheaters der Klänge - diente 2007 als Modell für eineLehrerfortbildung, welche speziell für Düsseldorfer Musiklehrer derSekundarstufen I + II, wie für Musiklehrer an weiterführenden Schulen(Fachoberschulen + Berufschulen) angeboten wurde. Darüber hinaus plante das Theater der Klänge die Einrichtung eines Computermusikstudios in der städtischen Clara-Schumann-Musikschule, welches am 16. Februar 2008 für interessierte Schüler eröffnet wurde. Zur Eröffnung des Studioswurde 1 Schülerwerk, sowie Werke der 3 Komponisten in einem Konzert mitlive-elektronischer Musik öffentlich vorgestellt.

Im Anschluss an diese Studioeröffnung gab es die Gelegenheit Ausschnitteaus dem elektronisch-interaktiven Tanz-Video-Musikprojekt HOEReographien im Studio des Theaters der Klänge zu sehen und zu hören. Stadt-Klang-Netz Düsseldorf und somit auch die Studiokonzeption für die Clara-Schumann-Musikschule wurde ermöglicht aus Mitteln des Kulturetats der Stadt Düsseldorf.

Studioeröffnung

Clara Schumann Musikschule – Prinz-Georg-Straße 80 – Düsseldorf

Programm: Samstag, 16. Februar 2008:

16 Uhr Konzert – Clara-Schumann-Musikschule

17 Uhr Studiodemonstration – Clara-Schumann-Musikschule

18 Uhr Ausschnitte aus HOEReographien

im THEATER DER KLÄNGE Probenstudio - Winkelsfelder Str. 21 – Düsseldorf
www.stadtklangnetz.de
 
Ich ist ein anderer
08.02.2008
 
 
Das Tanztheaterprojekt von Jacqueline Fischer ist ein großer Erfolg
Die Musik von Michael Sapp zu diesem Tanztheaterprojekt ist ab sofort über uns auf CD erhältlich
Unsere jüngste Kreation hatte 7 erfolgreiche Aufführungen im FFT-Juta und im Theater der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf.
Sowohl die Presse, als insbesondere das Publikum reagieren positiv bis begeistert auf das Stück.

Eine98% Platzausnutzung im FFT-Juta spricht eine eigene Sprache. Aber auchdie Besprechungen in den 3 lokalen Tageszeitungen sprechen durchwegpositiv von der Umsetzung unseres Stücks "Ich ist ein anderer". MitWehmut denken wir daran, dass es von diesem wirklich schönen undstimmungsvollen Stück zunächst keine weiteren Aufführungen geben wird.Wir sind aber optimistisch, dass das Stück weiterlebt. Zum einen sorgenwir selber dafür indem Teile des Stück für einen Tanzfilm verfilmtwurden, zum anderen in dem wir uns um Gastspiele bemühen.

Choreografie:Jacqueline Fischer, Sound/Video: J.U.Lensing, Musik: Michael Sapp,Bühne: Simona Lotti, Kostüme: Margit Koch, Licht: Jeannot Bessière,

Darsteller: Jose Andrade-Lopez, Catalina Gomez, J.U.Lensing, Francesco Pedone, Hana Zanin

Gefördert durch die Stadt Düsseldorf und die Kunststiftung NRW
CD-Info und Bestellmöglichkeit seit 31.1.2008 in unserem Online-Shop
 
Ich ist eine Anderer
10.12.2007
 
Tanztheaterprojekt – Premiere, Mittwoch 9. Januar 2008 im FFT-Juta Duesseldorf
 
Ausgehendvon dem Zitat des Dichters Arthur Rimbaud werden die Darsteller darüberreflektieren, in immer neuen Charakteren weiter kommentieren undversuchen Rollen-Persönlichkeiten auf der Bühne zu entwickeln.

DieZeile "Ich ist ein Anderer" wurde früh als Kennzeichen der Moderneverstanden, als Kennzeichen der Schwierigkeit, ja Unmöglichkeit, dieEinheit der Person, das so genannte "Ich", weiterhin zur Grundlage desErzählens zu machen, unabhängig davon, ob es sich um das Autoren-Ichoder das Ich der dargestellten Figuren handelt.

DieDarsteller – als Persönlichkeits-Prototypen – kommen immer wieder aufdieses Thema zurück, umkreisen es spielend und tanzend in immer neuenAnläufen.

Dabeigeht es bei diesem "Schau-Spiel" nicht nur um die Kunst der Veränderungdes Körpers, des Habitus, der Stimme, der sozialen Gesten durchprofessionelle Darsteller. Vielmehr geht es um das Werden, Wahrnehmen,Modellieren und Deformieren einer Person, eines Körpers zu neuen Typenin Spieglung der Typenvielfalt, die die Gesellschaft uns bietet.

Istsoziale Einordnung, Status, Reichtum, Armut, Macht, Hilflosigkeit"genetisch" bestimmt – oder unterliegt das der Modellierung des eigenenIchs? Was definiert den Einzelnen und wodurch ? Was verändert ein bisdato regelhaft geführtes Leben ? Was meint Charakter, Ethos, Standpunktin einer Welt des inszenierten Ichs ?

Geradeheute, wo in "Soft-Skills" oder "Schlüsselkompetenz"-Seminaren anDarstellungs-formen von Berufsbewerbern, Karrieristen oder Personen derPolitik gearbeitet wird, stellt sich frühzeitig und immer wieder dieFrage nach dem Auftreten, der Wirkung, der Ausstrahlung des eigenenIchs. Welche Ichs werden da geformt ? Berufs-Ich ? Sozial-Ich ?Inwiefern verformt das Amt, die Stelle, das "nichts tun können" das Ich? Wer bin ich ? Was macht mich aus ? Äußerlichkeiten, der Blick, dieSeele, der Charakter, die Bildung, Statussymbole, die Lebensphilosophie?

Schauspielmeint, spielerisch zur Schau stellen, Figuren verkörpern, Haltungenglaubhaft einzunehmen. Bedarf es dazu des großen Aufwands an Maske undKostüm, oder reichen wenige ikonografische Kostümteile, das Gesicht,die Stimme, der verformbare Körper um glaubwürdige undwieder-erkennbare Figuren und Haltungen einzunehmen ?Texte, medialeEinspielungen, aber vor allem die körpersprachliche Choreografie desStücks wurden im Verlauf des Improvisations- und Probenprozeß ingemeinsamer Arbeit von Darsteller/Autoren und Choreografin genausoentwickelt, wie die eigentliche audio-visuelle Komposition desTanztheaterabends. Der formale Rahmen ist als Fünf-Personen-Stück infließend wechselnden Besetzungen festlegt, da gerade daran exemplarischgezeigt werden kann, welche Wandlungen durch Interaktionen dievermeintlich dort stehenden Personen zu "Anderen" macht.

"Ichist ein Anderer" ist auf der darstellerischen, wie auf der medialenEbene der Spiegel dessen, was sich heute überall an Selbstinszenierungund gesellschaftlichen Rollenspielen, Trainingsformen und Zuweisungenabspielt! Dabei zeichnet sichdie Inszenierung durch das Theater der Klänge, wie immer durch eineMischung aus tänzerisch professioneller Ästhetik, komödiantischenSzenen, einer für dieses Stück komponierten Livemusik und interessantenVideoeinspielungen aus.

Premiere Mittwoch, 9. Januar 2008 – um 20 Uhr im FFT-Juta Düsseldorf

Choreografie: Jacqueline Fischer, Sound/Video: J.U.Lensing, Musik: Michael Sapp, Bühne: Simona Lotti, Kostüme: Margit Koch, Licht: Jeannot Bessière,

Darsteller: Jose Andrade-Lopez, Catalina Gomez, J.U.Lensing, Francesco Pedone, Hana Zanin

Weitere Düsseldorfer Termine: 10.01. - 12.01.2008 jeweils 20 Uhr im FFT-Juta Düsseldorf – Kasernenstraße 6 – Düsseldorf-Altstadt

und 31. Januar bis 2. Februar 2008 – jeweils 20 Uhr im Theatersaal der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf – Diepenstraße 15 – Düsseldorf-Gerresheim

Gefördert durch die Stadt Düsseldorf und die Kunststiftung NRW
 
Stadt-Klang-Netz Düsseldorf Fortsetzung
10.12.2007
 
Computermusikstudio für Februar 2008 geplant
 
2006 startete das Projekt "Stadt-Klang-Netz" aus der Initiative der Kulturämter der Städte Bonn, Düsseldorf und Köln im Rahmen der "Rheinland AG". Erstes Resultat dieser Städtepartnerschaft zum Thema "elektronische Musik für Kinder und Jugendliche" waren Lehrveranstaltungen in Bonner Grundschulen, der Kölner Jazzhausschuleund im Humboldt-Gymnasium Düsseldorf.

Die besonders gelungenen Konzert-Resultate der Düsseldorfer Schüler führen nun zu einer Fortsetzung dieses Projektes auf kommunaler Ebene. Die Stadt Düsseldorf befürwortete die Einrichtung eines Computermusikstudios in Düsseldorf. An dieser Einrichtung arbeitet der zeit die Clara-Schumann-Musikschule in Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer THEATER DER KLÄNGE.



DerStandort in der Clara-Schumann-Musikschule dient vor allem dazu, einübergreifendes Netzwerk zwischen den jungen Komponisten elektronischerMusik und den einzelnen Musikschulklassen, Instrumentalisten undDozenten herzustellen, um auch die unterschiedlichen Spielweisen undKlänge der jeweiligen Instrumente kennen zu lernen und inEigenproduktionen einbauen zu können. Es ist besonders für Schüler derMittel- und Oberstufe, aber auch für Studierende derRobert-Schumann-Musikhochschule gedacht.



Die musikalischen Wege und Möglichkeiten und der Informationsaustausch sollen einen möglichst breiten Raum einnehmen.

DieFörderung Jugendlicher im kreativen Bereich der Computermusik steht imVordergrund. Schüler dieser Altersklassen haben erfahrungsgemäß eineschnelle Auffassungsgabe und einen direkten Zugang zu allen Formen derComputerkunst und Mediengestaltung.

Esist geplant jeweils zum Halbjahresende die Arbeiten der Teilnehmervorzuführen und Konzerte mit elektronischer Musik im Udo-van-MeeterenSaal der Clara-Schumann- Musikschule zu veranstalten.
 
Konzert NEUE ELEKTRONISCHE TÖNE
10.08.2007
 
am Samstag, 1. 9.07 - 18 Uhr im Theatersaal der Rudolf-Steiner-Schule Düsseldorf
 
2006 startete das städteübergreifende Projekt STADT-KLANG-NETZ der Rheinland AG. Resultat war eine Konzertserie mit elektronischer Musik von Bonner Grundschulen, Kölner Sekundarstufenschülern und einem Düsseldorfer Leistungskurs Musik (Humboldt-Gymnasium). Zur Zeit wird eine CD mit den Kompilationen dieser Konzertmusik vom Kölner Koordinations-Büro Televisor produziert. -> www.stadtklangnetz.de

Die besonders erfolgreiche Düsseldorfer Initiative - unter Leitung des Theaters der Klänge - dient 2007 als Modell für eine Lehrerfortbildung, welche speziell für Düsseldorfer Musiklehrer der Sekundarstufen I + II, wie für Musiklehrer an weiterführenden Schulen (Fachoberschulen + Berufschulen) am Samstag, 1. September angeboten wird. Diese Weiterbildung geschieht im Verbund mit einem anschließenden Mentorenprogramm, zu dem die Komponisten Christian Banasik, J.U.Lensing und Thomas Neuhaus in den Musikunterricht interessierter Schulen gehen werden. Darüber hinaus plant das Theater der Klänge derzeit die Einrichtung eines Computermusikstudios in der städtischen Clara-Schumann-Musikschule, welches im Februar 2008 für interessierte Schüler eröffnet wird. Im Anschluss an die Lehrerfortbildung am 1.9.2007 werden 2 Schülerwerke, sowie Werke der 3 Komponisten in einem Konzert mit live-elektronischer Musik öffentlich vorgestellt. -> Stadt-Klang-Netz

Geplantes Konzertprogramm:

Jan-Wellem-Platz - Yesie Kim

Rails - Pablo Brandecker & Nicola Hein

Glass Cutter - Christian Banasik

Dkrkrrkrrrrr - Thomas Neuhaus

Metamusic - J.U.Lensing

Ausgewählte Sätze aus HOEReographien - Jacqueline Fischer & J.U.Lensing & Thomas Neuhaus

Interpreten:

Yesie Kim: Violine

Catalina Gomez, Jelena Ivanovic: Tanz

Christian Banasik, Thomas Neuhaus: Klangregie

J.U.Lensing: Video
 
Herr Toluh geht in die Stadt
10.08.2007
 
Klangfilm
 
Das Theater der Klänge – Klangfilm ist Ko-Produzent des Kurzfilms "Herr Toluh geht in die Stadt".

Ein Studententeam des Studiengangs "Film-Fernsehen" im FB-Design der FH-Dortmund gewann im letzten Jahr den europäischen Filmmusikpreis in der Kathegorie "Sounddesign". Die Einlösung dieses Preises ist die professionelle Dolby-Digital Vertonung eines Kurzfilms im Dortmunder Studio Ruhrsound.

Diese Chance ergreifend, wurde eigens ein Kurzfilm für diese Umsetzung entwickelt und zwischen 12. und 15. Juli in Düsseldorf und Umgebung gedreht. Prof. J.U.Lensing übernahm in seiner Eigenschaft als betreuender Seminarleiter dabei die Positionen Drehbuch, Regie und Soundsupervising.
Neben Kai Bettermann in der Hauptrolle übernahmen etliche ehemalige und aktuelle Ensemblemitglieder kleinere Rollen in diesem Film: Catalina Gomez, Sascha Hardt, Carlos Martinez-Pas und Matthias Weiland. Der Film soll Ende November im Rahmen der "Soundtrack Cologne" uraufgeführt werden und anschließend auf DVD erhältlich sein. -> Bilder vom Dreh
 
ich ist ein anderer
10.08.2007
 
Erstes eigenständiges Tanztheaterstück von Jacqueline Fischer in Planung
 
Die Theater der Klänge Mitgründerin und aktuell Choreografin Jacqueline Fischer leitet die Neuproduktion 2007. Probenbeginn ist der 16. Oktober 2007. Premiere soll die Tanztheaterproduktion am 10. Januar 2008 im FFT-Juta haben. Das Ensemble besteht aus den Tänzerinnen Catalina Gomez und Hana Zanin, sowie Francesco Pedone, welche alle auch schon in der vergangenen Produktion "teufels kreise" mitwirkten.

Ein weiterer männlicher Tänzer wird in einer internen Audition am 17./18. August ermittelt. J.U.Lensing übernimmt die Produktionsleitung und die Komposition der Bühnenmusik. Im KBB ist ab 1. September für diese Produktion die neue Mitarbeiterin Miriam Raether als Produktionsassistentin Ansprechpartnerin. (Bürozeiten Mo – Fr jeweils 10 bis 14 Uhr).
 
Das Theater der Klänge ist 20 Jahre alt
11.05.2007
 
 
Am 10. Mai 1987 trafen sich in der Ackerstraße 22 in einem Düsseldorfer Hinterhofatelier - welches das erste Büro des Theaters wurde - insgesamt 10 Künstler, um damals ein Theater aus der Taufe zu heben, welches seitdem in 20 Jahren 17 abendfüllende Produktionen, über 500 Aufführungen mit 220 Mitstreitenden auf die Beine stellte. Für uns ist es fast, als wäre gestern erst dieses Treffen gewesen...

Damit die Öffentlichkeit etwas davon hat, gab es eine Schenkung von uns:

Wir übergaben dem Theatermuseum Düsseldorf am 10. Mai 2007 die kompleten Aktenbestände und alle Drucksachen aus den Jahren 1987 bis 2002. Darunter sind alle Verträge, Pressekritiken, Korrespondenzen, Anträge, Bescheide, Abrechnungen und alle Drucksachen unseres Theaters. Der bestand ist der Öffentlichkeit zugänglich.
Theatermuseum Düsseldorf
 
Das Theater der Klänge ist nach Moskau eingeladen
15.03.2007
 
Leider finanziert niemand eine vorliegende Einladung nach Boston...
 
Im Rahmen der Biennale of Contemporary Performing Arts ist das Theater der Klänge in die Theatre Hall of Moscow International Performing Arts Centre eingeladen.

Dort zeigen wir am 28. März 2007

Die mecano-elektronische Bauhausbühne

bestehend aus den beiden Produktionen

Das mechanische Ballett & HOEReographien.

Die Einladung konnte trotz mangelnder Unterstützung von deutscher Seite (Stadt Düsseldorf, Goethe Institut) angenommen werden, da von russischer Seite alle Kosten übernommen werden. Eine weitere vorliegende Einladung für
HOEReographien zum Cyberarts Festival nach Boston (USA) konnte aufgrund der fehlenden Unterstützung von deutscher Seite (s.o.) nicht angenommen
werden...
 
teufels kreise
01.12.2006
 
 
Aktuelles - 1. Dezember 2006

Das Stück "teufels kreise" hat heute im FFT-Juta Düsseldorf seine Uraufführung. An insgesamt 12 Spieltagen ist das 2-stündige Stück nun bis 17. Dezember fast täglich außer an den Montagen und Dienstagen immer ab 20 Uhr zu sehen. (siehe Termine)

Gleichzeitig erscheint am 1. Dezember das gleichnamige Hörbuch im HörZeichen Verlag zum VK von 9,95 €. Das Hörbuch ist im Theater erhältlich. Es enthält alle im Theaterstück vorkommenden Interviewausschnitte in wesentlich umfangreicher Form.


Am 8. Dezember gibt es eine Publikumsdiskussion im FFT-Juta zum Thema "Armut in Düsseldorf. Gäste sind Hubert Ostendorf von Fifty-Fifty, Herr Rademacher vom Friedrich-Naumann-Haus (Diakonie) und Frau Pantel aus der Kommunalpolitik Düsseldorf. Die Diskussion wird moderiert von Prof. J.U.Lensing, dem Leiter des Theaters der Klänge. Eingeleitet wird diese Diskussionveranstaltung durch den inszenierten multimedialen Vortrag "Zukunftsmärkte" den Studierende der FH-Düsseldorf, der Kunstakadcemie Düsseldorf, der FH-Dortmund und der Folkwanghochschule Essen unter Leitung von Prof. J.U.Lensing und Prof. Thomas Neuhaus im Rahmen der AV-Akademie der NRW-Hochschulen entwickelt haben. Vortragender ist Dr. Reiner G. Schefftler, dargestellt durch unseren Schauspieler Thomas Heidenreich.

Am 18. Dezember geht unser Theater in eine wohlverdiente Pause. Wir hoffen, dass Sie uns bis dahin im FFT-Juta besuchen kommen!
 
Performance "Zukunftsmärkte"
26.09.2006
 
 
Zukunftsmärkte: Entwicklungen – Szenarien – Performances

Eine außergewöhnliche Endpräsentation ...

... mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten ... Nach mehreren Planungstreffen der "Arbeitsgemeinschaft für Audiovisuelle Medien NRW" arbeitet derzeit die fünfte AV- Akademie vom 25.-29. September 2006 im Institut für Medien, Kommunikation und Informationstechnologie (MKI) der Fachhochschule Düsseldorf. In dieser Zeit wird das Projekt "Zukunftsmärkte – Entwicklungen, Performances, Szenarien" unter Leitung von Prof. Lensing (FH-Dortmund) und Prof. Neuhaus (Folkwang Hochschule Essen) als Performance- und Medienprodukt gestalterisch und technisch von Studierenden der FH-Dortmund, Kunstakademie Düsseldorf, Folkwang-Hochschule und der FH-Düsseldorf im MKI umgesetzt und am 29. September um 18:30 Uhr als multimediale Präsentation aufgeführt.

Die mediale Präsentationsform dieser Akademie mündet dieses mal in einen performativen Vortrag unter Einbeziehung der multimedialen Medien Video, elektronische Folien, Grafiken, Flipcharts, Sounds, Radioclips welche durch die live vorgetragene Präsentation einen Rahmen bekommen. Die Gesamtpräsentation enthält passende Film- und Fotosequenzen zu den sieben Unterthemen der "Zukunftsmärkte": Geld, Börse, Autos, Computer, Pharma, Gen-Food und Krieg. Hierzu werden Layout-, Webseiten- und Plakatentwürfe erarbeitet. Wichtige Rollen spielen dabei die künstlerische Darstellung und Entwicklung der Sounds für die Bildwechsel und die dazu zu komponierende Musik. Der Vortragende ist Dr. Rainer G. Schefftler.

Zu der Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Freitag, 29. September 2006, 18.30 Uhr
Fachhochschule Düsseldorf
Josef-Gockeln-Straße 9, Raum H1.1
40474 Düsseldorf

Seit 1998 gibt es einen Hochschulverbund an Musikhochschulen, Universitäten und Fachhochschulen, der sich insbesondere zum Thema "Audio-Vision (AV)" in den neuen Medien verschrieben hat. Ergebnisse sind die so genannte Sommer-und Winterakademien, zu denen Studierende der verschiedenen Hochschulen mit unterschiedlichen Studienfächern für einen gewissen Zeitraum zusammenkommen, um gemeinsam mediale Produkte zu verschiedenen Themen zu erstellen.
 
Proben zu "teufels kreise" haben begonnen
07.09.2006
 
Rückblick auf die HOEReographien Gastspiele und weitere Aktivitäten
 
Seit Dienstag, 5. September 2006 sind wir wieder in einer neuen Probenphase. Dieses mal liegt der Schwerpunkt wieder beim Theater. Unser Thema sind "Teufels Kreise", was heißt, dass wir uns mit den gar nicht mehr marginalen Ausgegrenzten unserer Gesellschaft beschäftigen. Der französische Philosoph Michel Onfray spricht in diesem Zusammenhang von den Ausgebeuteten, den Ausgestoßenen und den Verdammten in assoziativer Anlehnung an die Danteschen Höllenkreise.

In zwei Auditions im Frühjahr haben wir ein neues Ensemble für diese Produktion verpflichten können. Insofern erwartet Sie ab 1. Dezember im FFT-Juta ein "neues" Theater der Klänge mit einer Neukreation als Uraufführung. Wir werden dieses Stück bis 17. Dezember außer an Montagen und Dienstagen täglich um 20 Uhr im FFT-Juta Düsseldorf spielen und laden dazu schon jetzt herzlich ein!

Parallel zur Erarbeitung dieses Theaterstücks entsteht ein gleichnamiges Hörbuch mit Auszügen aus Interviews mit Leuten, die sich derzeit tatsächlich in Teufelskreisen als Lebensumstände befinden. Teile dieser Interviews werden auch während des Theaterabends zu hören sein. Die Veröffentlichung dieses Hörbuchs ist im HörZeichen Verlag geplant.

Unsere letzte Produktion "HOEReographien" hatte im Sommer noch zwei Kurzpräsentationen. Die eine führte das Stück an den Ort seiner forschenden Entwicklung zurück. Im Rahmen des Kongresses "Szene 1" wurden am 7. Juli vor einem zahlreich erschienenen Fachpublikum Ausschnitte aus diesem Stück in der FH-Dortmund präsentiert. Am 1. und 3. August gab es dann unser erstes USA-Gastspiel im Rahmen der "Siggraph 2006" in Boston. Dort wurden ebenfalls Ausschnitte aus "HOEReographien" gezeigt, die insbesondere bei Leuten aus universitären Kreisen in den USA auf große Resonanz stießen...

Das Tanzvideo "HOEReographien" kam beim Festival "Side by Side" unter die ersten 10, womit der Choreographin Jacqueline Fischer ein kleiner Geldpreis zuerkannt wurde. Das Video soll von "Side by Side" demnächst gekürzt ins Internet gestellt werden, um dann über ein offenes Internet-Voting seine letztendliche Platzierung zu bekommen. Jacqueline Fischer wird dazu am 29. Oktober 2006 um 18 Uhr ihre choreografische Arbeit und Auszüge des Videos im FFT-Juta in Form eines Kurzvortrags präsentieren.

Neben unseren Theater- und Tanzaktivitäten werden wir zunehmend auch in der Bildung für Schüler und Studierende tätig. Im Januar 2007 soll es dazu einen Theaterworkshop an der Rudolf-Steiner-Schule geben, unsere langjährige Tänzerin und Choreographin Jacqueline Fischer ist seit Herbst letzten Jahres in diverse "Ogata-Schulprojekte" in Düsseldorf involviert und die Komponisten Thomas Neuhaus und Jörg Lensing bringen sich im Rahmen des Städteverbundes "Stadt-Klang-Netz" der Städte Köln, Bonn und Düsseldorf für Workshops mit Oberstufenschülern zu elektronischer Musik ein. Am 29. September um 18 Uhr gibt es in der Fachhochschule Düsseldorf eine Performance unseres ehemaligen Schauspielers Mathias Weiland zu einer multimedialen Präsentation eines "Vortrags" zum Thema "Zukunftsmärkte" erarbeitet von Studierenden der Folkwanghochschule Essen, der FH-Dortmund und der FH-Düsseldorf und betreut von Prof. Thomas Neuhaus und Prof. J.U.Lensing.

Wir hoffen Sie bei dem einen oder anderen genannten Termin zu sehen und arbeiten jetzt mit Volldampf auf unsere Premiere am 1. Dezember zu. Lampenfieber stellt sich jetzt schon ein...
 
HOEReographien
28.06.2006
 
weitere Aufführungen in Dortmund und Boston (USA)
 
nach erfolgreichen Gastspielen u.a. im Bauhaus Dessau, im Schauspielhaus Düsseldorf und im FFT Juta in Düsseldorf lädt das THEATER DER KLÄNGE herzlich ein, Sequenzen aus HOEReographien zu sichten.

Im Rahmen des Szenographie-Kongresses "Szene 1", welcher von 3. bis 8. Juli 2006 in der FH-Dortmund / FACHBEREICH DESIGN ( http:// www.szenografie.net/de/html/index.html ) stattfindet, zeigt das Theater der Klänge Ausschnitte des intermedialen Tanzkonzertes HOEReographien:

am: Freitag 07.07.2006
um: 21:00 Uhr im: Hörsaal FH Dortmund / Fachbereich Design
Max-Ophüls-Platz 2
44139 Dortmund
http://www.fh-dortmund.de/fb/fb2/

Weitere Aufführungen:

Anfang August folgt das Theater der Klänge einer Einladung nach Boston und präsentiert Ausschnitte aus HOEReographien im Rahmen der weltweit wichtigsten Konferenz im Bereich Computer-Grafiken und interaktiver Technologien "SIGGRAPH":

1.8.06 und 3.8.06
SIGGRAPH, Boston USA
 
Höllenbewohner
28.06.2006
 
 
Im September beginnen bereits die Proben für die neue Produktion mit dem Arbeitstitel "Höllenbewohner":

In Anlehnung an Dantes Inferno beschreibt der französische Philosoph Michel Onfrey zeitgenössische soziale Stufen verglichen mit den 3 "Höllenkreisen" der Verdammten, Ausgestossenen und Ausgebeuteten. Die Bewohner dieser 3 Kreise sind Obdachlose, Landstreicher, Penner, Alte, Verrückte, Straffällige, Arbeitslose, illegale Einwanderer, politische Flüchtlinge, Sozialhilfeempfänger, Jugendliche, Prostituierte.
Als Folge von Unbildung, Einfluss- und Machtlosigkeit haben sich bis heute keine medienwirksamen Protagonisten profiliert, die für diese gesellschaftlichen Gruppen ihre Stimme erheben. Man hört, sieht und liest immer fast nur von und über die "Macher" der Gesellschaft: die Politiker, Manager, Profiteure und deren Hofnarren - die Entertainer.
Dieser Schieflage will das geplante Projekt des Düsseldorfer Theaters der Klänge etwas entgegensetzen, indem es Vertreter der genannten "Höllenbewohner" Raum und Zeit verschafft, sich in Bild und Wort zu artikulieren.

Die Uraufführung wird Anfang Dezember im FFT-Juta stattfinden.
 
Alles neu macht der Mai
20.05.2006
 
 
Am 10. Mai 1987 trafen sich in Düsseldorf auf Einladung des
Düsseldorfer Komponisten Jörg U. Lensing acht Musiker, Tänzer und
Schauspieler zur Gründung des Theaters der Klänge.

Das heißt: Wir gehen in unser 20. Jahr!

Dazu gibt es gute und weniger gute Neuigkeiten:

Von 10. bis 13. Mai findet im Probenstudio des Theaters der Klänge
ein Workshop mit ausgesuchten Teilnehmern zu Tanz und Schauspiel
statt. Dabei sind auch schon neue Darstellerinnen und hoffentlich
auch potentielle Darsteller für unser kommendes Theaterstück. Wenn alles
gut geht, gibt es im Dezember /Januar eine Premiere mit
einer kollektiven Kreation des Ensembles. Der derzeitige Arbeitstitel
ist "Höllenbewohner". Inhalt ist eine Reflexion über die
Ausgebeuteten, Ausgestoßenen und Verdammten unserer Welt (Gesellschaft).

Unsere letzte Produktion HOEReographien ist zum "Szene 1" Kongress
nach Dortmund, sowie auf die "Siggraph" nach Boston (USA) eingeladen.
"Siggraph" ist die wichtigste Konferenz weltweit im Bereich Computer-
Grafiken und interaktiver Technologien. "Szene 1" ist ein Kongress
zum Thema "Szenografie", d.h. Rauminszenierung und Bühnenbild, der in
der FH-Dortmund stattfinden wird. Präsentationen wird es in Dortmund
am 7. Juli und in Boston zwischen 30. Juli und 3. August 06 geben.
 
Wir gehen in unser 20. Jahr...
09.05.2006
 
 
Am 10. Mai 1987 trafen sich in Düsseldorf auf Einladung des Düsseldorfer Komponisten Jörg U. Lensing acht Musiker, Tänzer und Schauspieler zur Gründung des "Theater der Klänge".

Das heißt: Wir gehen ab morgen in unser 20. Jahr!

Dazu gibt es gute und weniger gute Neuigkeiten:

Gut: von 10. bis 13. Mai gibt es in unserem Probenstudio einen Workshop mit ausgesuchten Teilnehmern zu Tanz und Schauspiel. Dabei sind auch schon neue Darstellerinnen und hoffentlich auch potentielle Darsteller für unser kommendes Theaterstück.

Gut: Wir machen ein neues Theaterstück! Wenn alles gut geht, gibt es eine Premiere im Dezember/Januar mit einer kollektiven Kreation. Der derzeitige Arbeitstitel ist "Höllenbewohner". Inhalt ist eine Reflexion über die Ausgebeuteten, Ausgestoßenen und Verdammten unserer Welt (Gesellschaft).

Weniger gut: "HOEReographien" ist leider für das erste Geschichte... Wir bemühen uns derzeit sehr intensiv um mögliche Gastspiele für dieses schöne Stück. Es ist leider seit Jahren schwer geworden "Veranstalter" für diese Form von Schönheit zu gewinnen...

Sehr gut: HOEReographien ist zum "Szene 1" Kongress nach Dortmund, sowie auf die "Siggraph" nach Boston (USA) eingeladen. "Siggraph" ist die wichtigste Konferenz weltweit im Bereich Computer Grafiken und interaktiver Technologien. "Szene 1" ist ein Kongress zum Thema "Szenografie", d.h. Rauminszenierung und Bühnenbild.
Präsentationen wird es in Dortmund am 7. Juli und in Boston zwischen 30. Juli und 3. August 06 geben.

Weniger gut: Bis jetzt haben wir noch keine Unterstützer für die Flugkosten nach Boston gefunden.

Gut: In unserem Büro teilen sich jetzt Vormittags drei Personen die unterschiedlichsten Aufgaben. Das Büro ist regelmäßig von 10 bis 14 Uhr telefonisch, wie schriftlich erreichbar. Rufen Sie uns ruhig an, wir freuen uns über jedes Telefonat.

Gut: Wir haben nach Bühnenbildnern gesucht und sehr gute Leute haben sich bei uns gemeldet. Auf das Bühnenbild zu "Höllenbewohner" können Sie sehr gespannt sein.

Gut: Wir werden zukünftig mit der Steiner-Schule Düsseldorf nicht nur wegen des Theaters als Spielstätte, sondern auch für Sommer-Theater-Akademien mit Schülern zusammenarbeiten. Wir freuen uns auf diese "Nachwuchsarbeit".
 
"HOEReographien"
10.02.2006
 
im Schauspielhaus und im FFT-Juta Düsseldorf
 
Tanzbewegungen erzeugen Klänge

Nach den erfolgreichen Aufführungen der neuen Produktion "HOEReographien" im FFT-Juta und Gastspielen in Dortmund, Essen und Dessau, finden 3 weitere Aufführungen im FFT-Juta Düsseldorf statt, sowie ein Wiederaufnahme-Gastspiel im Schauspielhaus Düsseldorf (kleines Haus).

Über eine "reagierende, interaktive Bühnenumgebung" lösen 4 Tänzerinnen zum Teil vorkomponierte Computerklänge aus, die sie gleichzeitig durch die Art ihrer Bewegungen beeinflussen. Die dabei entstehende Musik wird visuell durch die Projektion der Tanzbewegungen auf eine Videoleinwand ergänzt, die wiederum gleichzeitig künstlerisch über einen Computer weiterverarbeitet werden. Thematisch und Inhaltlich greift das Theater der Klänge auf die Ästhetik des Bauhausstils zurück. Die Verknüpfung von Kunst und Technik, umgesetzt hier durch die direkte Beeinflussung der Musik und des Videobildes durch die Tänzerinnen, orientiert sich am Ideal der Bauhaus-Künstler.

"Mit den Augen kann man hören. - 60 Minuten lang greifbare Konzentration. 60 Minuten gebannte Stille im Publikum. Und nach der Uraufführung der "HOEReographien" eine überdenkbare Sinneserfahrung mehr: Mit den Augen kann man hören, mit den Ohren sehen" (NRZ)

Die Aufführungen finden statt:

Schauspielhaus Düsseldorf (kleines Haus):

am 8.3.06, 19:30 Uhr.
Ticketpreise: 30€, 28€, 25€, 12€, ermäßigt 7€.
Kartenbestellung: Tel.: (0211) 36 99 11.

FFT-Juta in Düsseldorf:

am 16., 17., und 18. März 2006, jeweils um 20 Uhr.
Ticketpreise: 15€/8€.
Tickets gibt es unter Tel: 0211-87 67 87 18.

Am Freitag, 17. Februar 2006 findet um 19 Uhr zu dieser Arbeit und zum Musiktheaterkonzept des Theaters der Klänge ein Vortrag im Theatermuseum der Stadt Düsseldorf – Jägerhofstraße 1 statt! VHS-Eintritt: 5.- €.
 
Unser Jahr 2005
20.12.2005
 
 
2005 war für uns endlich wieder ein "normales" Jahr. Wir hatten unseren Produktionsetat, wie "damals" bevor es mit den Kürzungen los ging. Aufgrund dessen konnten wir wieder 3 Monate an der Entwicklung eines neuen Stückes arbeiten. Dieses wurde dann auch wieder im Zentrum von Düsseldorf - in Zusammenarbeit mit einer neuen Leitung des FFT-Juta - in eben diesen Räumlichkeiten aus der Taufe gehoben. Zur "Normalität" gehörte auch wieder einmal ein Gastspiel mit einem neuen Projekt im Bauhaus in Dessau.

Weniger normal war leider der mittlerweile aufs Existenzminimum zusammengkürzte Landes-Etat, der unser künstlerisches Betriebsbüro zu einem Halbtagsbüro machte. Die dort zu leistende Arbeit bleibt trotzdem voll...

Weil wir HOEReographien dieses mal nur an 4 Abenden in Düsseldorf zeigen konnten, haben leider viele diese Produktion verpasst. Daher bietet sich am 16./17. und 18. März nochmal die Gelegenheit das Stück im FFT-Juta Düsseldorf zu sehen und zu hören. Wir hoffen auch auf weitere Aufführungen in 2006 an anderen Orten. Ansonsten stehen jetzt an:

Die DVD Modulator - lange angekündigt, jetzt endlich in der finalen Vertonung. Soll Anfang 2006 endlich herauskommen.

Der Film Gregorius - immer noch in der Hoffnung eine Fernsehredaktion von der Güte des Stoffes überzeugt zu bekommen, wird der Film Anfang nächsten Jahres in Zusammenarbeit mit der Filmproduktionsfirma Newtransitfilm geschnitten und Layoutvertont.

Der Tanzfilm HOEReographien - ein 15 minütiger Tanzfilm - existiert schon im Rohschnitt und soll bis Februar fertig geschnitten sein. Dieses mal soll sich die dazu notwenidge Soundpostpro direkt anschließen, damit es diesen Film im Frühjahr (März / April) auch gibt.

Ansonsten hören wir seitens der Stadt, daß unsere Produktionsbedingungen sich für 2006 sogar verbessern sollen... Bleibt zu hoffen, daß auch das Land NRW das Rot seiner Stifte wieder mit Schwarz tauscht, damit wir für Sie weiter kreativ bleiben können. Neue Pläne für ein neues Stück gibt es schon und wir starten schon im Februar mit Auditions für dieses neue Projekt, welches voraussichtlich im Winter 2006 Premiere haben soll. Weitere Aktivitäten sind in Planung. Lassen Sie sich überraschen...
 
HOEReographien
15.09.2005
 
 
Seit seiner Gründung 1987 beschäftigt sich das Düsseldorfer Theater der Klänge immer wieder mit den Bühnenideen der künstlerischen Moderne, konkret mit dem Theater des Bauhauses. Was vor 18 Jahren mit der "Mechanischen Bauhausbühne", bestehend aus dem "Mechanischen Ballett" von Kurt Schmidt und der "Mechanischen Exzentrik" von Laszlo Moholy-Nagy, begann, entwickelte sich über "Figur und Klang im Raum" (1993) und "MODUL|A|T|O|R" (2002) bis zur diesjährigen Produktion "HOEReographien". Eine Verknüpfung von Kunst und Technik sowie auch die Verbindung von Raum, Bewegung, Form, Licht, Farbe und Ton waren Grundideen der Bauhaus-Künstler, auch wenn dieses Ideal zum damaligen Zeitpunkt technisch auf einer Bühne kaum umzusetzen war.

In einer vorangegangenen Forschungs-Kooperation mit dem ICEM der Folkwang-Hochschule Essen und der FH-Dortmund hat das Theater der Klänge für die Produktion "HOEReographien" einen Bühnenraum entwickelt, in dem die Tänzer selbst durch ihre Bewegungen Ton und Bild erzeugen und zugleich auf diese reagieren. Dafür wurde ein technisches Environment zusammengestellt, welches mittels Sensoren, Computer und Surround-Beschallung, sowie Videowerfer und Leinwand eine "reagierende, interaktive Bühnenumgebung" bereitstellt.

Ausgangspunkt dabei ist das Infrage stellen der klassischen Abhängigkeit des Tanzes von der Musik. Wenn Musik aus Tanz-Bewegungen entsteht und somit kompositorische Strukturen nicht mehr durch musikalisch kompositorische Arbeit entwickelt, fixiert und interpretiert werden, inwiefern übernimmt dann der Tänzer Kompositionsaufgaben ? Welche Rückwirkungen hat das auf den Tanz ? Was ferner, wenn der Tänzerkörper auf der Bühne gefilmt und in Echtzeit zur Videoskulptur geformt wird, die wiederum mit dem Menschenkörper auf der Bühne ein bewegtes Ganzes ergibt - realer und virtueller Tanz in Echtzeit ? Jede Bewegung in dieser Bühne führt zwangsläufig zu Musik und Videobühnenbild. Ein Zyklus aus Einzelstücken (Soli, Pas de deuxs, Trios, Quartett) in Form von Tanz zu durch den Tanz erzeugte elektronische Musik, Tanz zu zeitlich entwickelter Videoskulptur und Tanz mit Live-Musik in Form strukturierter Improvisationen, sowie Mischformen dieser Konstellationen bilden eine audio-visuelle Gesamtkomposition als "autonome" Bühnenkunst in Anlehnung an den Begriff "Autonome Musik".

Das voraussichtlich 75-minütige Stück wird am Donnerstag, 27. Oktober im Düsseldorfer FFT-Juta um 20 Uhr uraufgeführt. Folgeaufführungen sind in Düsseldorf am 28., 29. und 30. Oktober geplant. Eine Woche später gastiert das Projekt in der Folkwanghochschule in Essen. Am 23. Oktober gibt es Teile des Abends als Vorpremiere in Hamm (Westf.) in Kombination mit dem "mechanischen Ballett" zu sehen.
 
Das THEATER DER KLÄNGE wird volljährig!
01.05.2005
 
 
Gegründet am 10. Mai 1987 arbeiten wir seit 18 Jahren in bisher 15 abendfüllenden Programmen für das, was Antrieb war dieses Ensemble ins Leben zu rufen. Musiker, Tänzer, Schauspieler und bildende Künstler in mehrmonatigen, intensiven Prozessen kollektiv zu Autoren und Interpreten von Musik- und Tanztheaterstücken zu machen, die sich immer mit formalen und inhaltlichen Fragen zu Theater auseinandersetzen. In einen Dialog mit unserem Publikum zu kommen und den ständig wechselnden Theatermoden eigene Ästhetiken und Themen entgegenzusetzen.

Seit 1997 erweiterten wir unser Schaffen um Bücher, CD´s und Videos.

Aktuell zum 18. Geburtstag erscheint unsere erste DVD "18 Jahre Theater der Klänge" mit insgesamt 90 Minuten Ausschnitten aus allen bisherigen Produktionen. Hier handelt es sich weitestgehend um bisher unveröffentlichtes Material.

Gleichzeitig trennen wir uns von unserem Papierbüro. Mit Übergang auf ein elektronisches Dokumentenmanagement in unserem Büro, übergeben wir am 10. Mai dem Stadtarchiv Düsseldorf unseren in 18 Jahren zusammengetragenen Aktenbestand.

18 Jahre sind kein Grund aufzuhören, sondern im Gegenteil. Wir fühlen uns gereift und erwachsen genug, trotz der zunehmend widriger werden Umstände weiter an das zu glauben, was uns schon 1987 zu diesem Schritt beflügelt hat:

Frei und unabhängig Themen zu wählen, sich formalen Herausforderungen zu stellen und immer wieder neu kreative Kollektive zusammenzustellen, die für eine gute Zeit pro Jahr miteinander arbeiten, essen, streiten, lieben, an die Grenzen des Belastbaren gehen und Glücksmomente miteinander erleben.

Aktuell in diesem Jahr wird es zum ersten mal einen reinen Musik- und Tanzabend mit dem Titel "HOEReographien" geben. Die Premiere ist für den 27. Oktober 2005 in Düsseldorf geplant.
 
PCI - Präsentation
08.02.2005
 
Folgestück "HOEReographien" ist geplant
 
PCI wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. Am Donnerstag, 26. Januar 2005 zeigten wir im Hörsaal des FB-Design der FH-Dortmund 4 Stücke als Beispiele für den von uns entwickelten Umgang mit elektronischer Interaktion durch Bewegung im Bühnenraum. Das Ganze wurde von J.U.Lensing und Thomas Neuhaus moderiert und von Jenny Ecke, Jelena Ivanovic und Hana Zanin tänzerisch, musikalisch interpretiert (demonstriert).

Im April soll es Fortsetzungen dieser Forschungspräsentation in Essen, Bremen. Freiburg und vielleicht auch Dresden geben.

Ab Juni wird dann in neu gefundener Ensemblezusammensetzung konkret an der Erarbeitung eines neuen Stücks mit dem Titel "HOEReographien" gearbeitet. Premiere dieses reinen Musik- und Tanzabends soll im Oktober 2005 sein. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Im Februar soll die DVD "Theater der Klänge - Bühnenwerke" fertig werden, auf der in DVD-Videoqualität Ausschnitte aus allen bisherigen Produktionen zu sehen und zu hören sein werden.

Wir hoffen, dass im März/April dann die Veröffentlichung der DVD "Modul|a|t|o|r" folgen kann, um uns ab da dann voll dem neuen Stück widmen zu können
 
PCI
15.12.2004
 
und endlich wieder mehr Planungssicherheit...
 
Am 4. Dezember schließen wir unser "Forschungsprojekt" mit dem Titel PCI (Performer Computer Interaction) vorläufig ab. Wir haben ein schnelles und fast absturzsicheres interaktives Video- und Soundsystem, mit dem wir auf allen Ebenen (Tanz, Musik, Video) bedeutend weitergekommen sind. Gleichzeitig haben wir das Ensemble für die nächste Produktion gefunden - UND - seit Donnerstag letzter Woche ist klar, dass wir nächstes Jahr ein neues Stück machen können. Die Stadt Düsseldorf gewährt uns wieder den "alten" - anstelle des zwei Jahre lang unverhältnismäßig stark gekürzten - Produktionszuschuss!

Das heißt, dass es in 2005, aber wohl dann auch wieder 2006 jeweils ein neues Stück des Theaters der Klänge geben wird. Ist das keine gute Neuigkeit ?

Wir präsentieren die Ergebnisse unserer PCI-Forschung zunächst am 26. Januar 2005 um 18 Uhr in der Aula des FB-Design der FH-Dortmund live. Weitere Präsentationen der Forschungsergebnisse soll es im April 2005 in Essen, Düsseldorf und u.U. auch in weiteren Hochschulen interessierter Städte geben.

Im Juni sollen dann die Proben zu unserer neuen Produktion HOEReographien beginnen, welche voraussichtlich im Oktober Premiere haben wird. Wo diese sein wird, ist derzeit leider noch unklar. Die potentiellen Partner in Düsseldorf tun sich leider schwer Termine in ihren Häusern für uns freizumachen.
 
DVD - Veröffentlichung
15.12.2004
 
"Ulanengelände Düsseldorf - Wahrnehmungen eines Ortes"
 
Das Theater der Klänge bemüht sich seit über 10 Jahren um eine eigene Spielstätte. Bisher leider immer wieder ohne greifbare Resultate in dieser Stadt. Ein besonders intensiv betriebenes Projekt war der Versuch eine seit Jahren leerstehende Reithalle auf dem ehemaligen "Ulanengelände" in Düsseldorf-Derendorf zu nutzen. Aber Leerstand war dem Land NRW immer lieber als Kultur!

Als Nebeneffekt dieser Bemühungen hat J.U.Lensing im Rahmen seiner Professur in Zusammenarbeit mit dem MKI der FH-Düsseldorf jetzt eine DVD mit dem Titel "Ulanengelände Düsseldorf - Wahrnehmungen eines Ortes" veröffentlicht, welche Resultat einer von ihm geleiteten studentischen Sommerakademie im Juli diesen Jahres war. Die hochinformative und künstlerisch interessant gestaltete DVD ist beim MKI der FH-Düsseldorf genauso wie über uns zum Selbstkostenpreis von 10.- Euro + Versand erhältlich.
 
Performer Computer Interaction
20.10.2004
 
 
Seit 24. September proben wir wieder! Zur Zeit an einem "Forschungsprojekt" mit dem Titel PCI (Performer Computer Interaction). Dieses Forschungsprojekt setzt den Ansatz der interaktiven, sensorischen Bühne aus "Modulator" fort, der wiederrum mit den Produktion "Figur und Klang im Raum", dann später "Manifest" und "Megalopolis" über 10 Jahre hinweg entwickelt wurde.

Die Arbeiten des Theaters der Klänge von 2000 bis 2003 entwickelten ein technisches Environment, welches mittels Sensoren, Computer und Raumbeschallung, sowie Videowerfer und Leinwand eine "reagierende, interaktive Bühnenumgebung" erschuf.

In dieser sensorisch, interaktiven Bühne ist keine Bewegung ohne Klang- und Bildkonsequenz, so dass das Tun eines Darstellers in dieser Bühne zwangsläufig zu Musik und Videobühnenbild führt.

Im Rahmen der oben genannten 3 Projekte blieb dieser Ansatz immer themengebunden und wurde in seinen jeweiligen Resultaten eingebettet in die semantische Aussage zur Inszenierung der jeweiligen Stücke. Bei dieser Arbeitsweise blieb nur wenig Raum zur zweckfreien Erforschung der ästhetischen Möglichkeiten, die sich aus dieser technischen Konstellation zum humanen Gebrauch, als neue Formen von "Tanzkonzerten" oder "Videotanz" ergeben können.

Das nun geplante Projekt macht genau das.

Wir sind in der glücklichen Lage derzeit sehr musikalische Tänzer in unserem Ensemble zu haben, weswegen wir diese Gelegenheit nicht ungenutzt lassen, genau mit diesen Tänzern in Zusammenarbeit mit Regisseur, Choreografin, Komponist und Videokünstler ad abstractum interaktive Tanzsoli und Duette zu entwickeln, die sich den gegebenen Möglichkeiten der zu ertanzenden Musik und des zu ertanzenden Videobühnenbilds pur widmen und in einer Folge von Einzelstücken einen Tanzabend zum Resultat haben, der diese weitestgehend neue Form des Tanzens demonstriert. Natürlich mit dem Anspruch nicht in der Studie hängen zu bleiben, sondern zu jeweils künstlerisch und ästhetisch befriedigenden Bühnenresultaten zu kommen.

Beteiligt an diesem "Studienprojekt" sind für die Komposition, das technische Environment und die Soundentwicklung der zum Kernensemble gehörende Prof. Thomas Neuhaus (ICEM-Folkwang), genauso wie die Tänzerin/Choreographin Jacqueline Fischer (TdK) und als freie Mitarbeiter der Videokünstler Christian Ziegler (ZKM-Karlsruhe), sowie die Tänzerinnen Alice de Souza-Singer, Jelena Ivanovic und der Tänzer Nick Mansfield. Die Projektleitung hat Prof. J.U.Lensing

Im Rahmen der Tonmeistertagung (23. TMT von 5. - 8.11.04) in Leipzig wird J.U.Lensing ausgesuchte Beispiele aus der DVD "Modulator" mit Surroundsound präsentieren. Ende Januar, Anfang Februar 2005, sowie dann weiter ab Mitte April werden erste praktische Ergebnisse in der FH-Dortmund, der Folkwanghochschule Essen, sowie ggf. auch an der HfbK Dresden, der Uni Bremen und der Musikhochschule Freiburg präsentiert. Ob es in Düsseldorf eine Präsentationsmöglichkeit geben wird ist zur Zeit noch nicht klar... Nicholas Singer, Kamerastudent der FH-Dortmund dokumentiert die gesammte Entwicklungsarbeit und montiert im Frühjahr 2005 dazu einen Dokumentarfilm.

Für Oktober 2005 ist dann auf der Basis dieser Tanz-Video-Musik Arbeiten an ein komplettes neues Stück gedacht, welches dann auch sicherlich in Düsseldorf und anderen Orten in Deutschland gezeigt werden wird.
 
Gregorius - Modul|a|t|o|r" - PCI
15.07.2004
 
 
Die Dreharbeiten zum Film GREGORIUS sind abgeschlossen. Im Mai - zwischen den Düsseldorfer und Münchner Aufführungen - haben wir die Zeit genutzt, um Gregorius in Düsseldorf, Burg, Zons und Bredene (B) zu verfilmen. Am letzten Wochenende war ein 5-köpfiges Team vor Sounion in Griechenland, um die letzten beiden Szenen "auf dem Stein" zu drehen. Jetzt hoffen wir auf eine Postproduktionsförderung, um den Film zu schneiden und zu vertonen!

Da sind wir mit einem anderen Projekt schon weiter. Der Videofilm zu "Modul|a|t|o|r" ist geschnitten und wird im September vertont. Dann soll dierekt im Oktober/November am DVD-Authoring gearbeitet werden, um noch vor Weihnachten die fertige DVD zu haben! Geplante Filmpremiere im Dezember!

Anknüpfend an das PCI (Performer Computer Interaktion) System aus "Modul|a|t|o|r" werden wir dieses aktualisierte System im Oktober in unserem Proberaum aufbauen, weiterentwickeln und kleine Studien mit Solotänzen dazu entwickeln. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens der FH-Dortmund soll so die Basis geschaffen werden für ein kleineres Projekt mit Solotänzen, welches - so die Finanzgötter es zulassen - ggf. 2005 zunächst im kleinen, dann im Theaterrahmen gezeigt werden kann.

Interessierte Tänzer und Musiker werden gebeten sich bei uns zu melden, da wir uns in diesem Rahmen unverbindlich und anders als in einer Audition konkret kennenlernen können!

Bitte beachten: Unsere E-Mail-Adresse hat sich geändert. Ab sofort sind wir unter info@theater-der-klaenge.de zu erreichen.

Bis zum 15. September 2004 sind wir nur im Geiste im Büro des Theaters, jedoch stehen die elektronische Medien (Anrufbeantworter, E-Mail) auch in dieser Zeit zur Verfügung.
 
GREGORIUS auf dem Stein
08.06.2004
 
ist zunächst vorbei...
 
Traurig sind wir nicht nur darüber, sondern insbesondere auch deswegen, da unter Umständen unsere Theater-Aktivitäten bis Sommer 2005 blockiert sind! Von der Kulturverwaltung der Stadt Düsseldorf erfahren wir gerade, daß die Kürzung unseres Zuschusses weiter fortgeschrieben werden soll. Das heißt - wenn es dabei bleibt - daß wir erst Ende 2005 ein neues Projekt beginnen können, welches dann erst Anfang 2006 zur Aufführung käme. Wir wollen Theater spielen und sind durch solche Entscheidungen daran gehindert !

Zu diesem Thema noch mal folgende dringende Bitte an Sie:

Das Ensemble des Theaters der Klänge wurde seit seiner Gründung im Jahr 1987 dankenswerterweise jährlich mit einem Produktionskostenzuschuss in Höhe von 40.000.- DM seitens der Stadt Düsseldorf unterstützt. In einigen Jahren war dieser nur 30.000.- DM, in manchen Jahren dafür 50.000.- DM. Dazu kommen seit 1991 Landeszuschüsse für Betriebskosten und immer wieder wechselnd Stiftungszuschüsse unterschiedlicher Kulturstiftungen und Mäzene für die jeweiligen Produktionskosten. Seit 1991 gibt es dazu einen Mietkostenzuschuss für unsere Proberäumlichkeiten seitens der Stadt Düsseldorf. Über die jeweilige Höhe der städtischen Produktionskostenzuschüsse beriet jährlich der Theaterbeirat der Stadt Düsseldorf.

Mit der Umstellung auf den Euro gewährte der Rat der Stadt Düsseldorf im Jahr 2002 eine feste Haushaltsstelle für das Theater der Klänge mit einem von 40.000.- DM ausgehenden Betrag, umgerechnet 20.452.- Euro. Diese Haushaltsstelle war als Planungssicherheit für mehrere Jahre angelegt. Ohne zwingenden Grund – außer der aktuellen Spardebatte – wurde dieser Zuschuss seit 2003 auf 14.322.- Euro jährlich gekürzt. Zusätzlich trifft uns in diesem Jahr ein um 5.000.- Euro gekürzter Landes-Betriebskostenzuschuss.

Resultat dieser für uns halsbrecherischen Kürzungen sind ein geschrumpftes Ensemble (Megalopolis hatte noch 9 Darsteller), die Reduktion auf eine Neuproduktion in 2 Jahren!

Offiziell wird seitens des Rathaus stolz darauf hingewiesen, dass der Haushalt der Stadt Düsseldorf seit Jahren ausgeglichen sei und man für 2004/2005 sogar größere Kunst- und Kulturevents in Millionenhöhe plane. Dies macht die uns äußerst hart treffenden Kürzungsentscheidungen noch fragwürdiger.

Gleiches gilt für die Kulturpolitik, resp. den die Kultur viel mehr als andere Bereiche treffenden allgemeinen Subventionsabbau des Landes NRW.

Helfen Sie uns bitte, indem sie dem Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf oder stellvertretend dem Kulturdezernat der Stadt Düsseldorf schreiben, was sie von unserer Arbeit halten!

Däumchen drehen ist nicht unsere Sache. Von daher wird kommende Woche das Tanzvideo "Modulator" fertig montiert, um es im Herbst auf DVD zu brennen.

Im Mai haben wir GREGORIUS verfilmt. Tatsächlich an "Originallocations" verfilmt. Es fehlen uns noch drei Szenen "auf dem Stein", welche Anfang August gedreht werden (in Griechenland). Im Herbst soll dann die Montage, das Sounddesign und die Filmmusikvertonung erfolgen. Wenn alles gut geht, resultiert diese Arbeit zum einen in eine Filmpremiere in einem Düsseldorfer Programmkino und zum anderen in die Veröffentlichung einer kommerziell erwerbbaren DVD.

Anknüpfend an die "intelligente Bühne" aus "Modulator" werden wir das entsprechende System im Oktober in unserem Proberaum aufbauen, weiterentwickeln und kleine Studien mit Solotänzen dazu entwickeln. Im Rahmen eines Forschuingsvorhabens der FH-Dortmund soll so die Basis geschaffen werden für ein kleineres Projekt mit Solotänzen, welches - so die Finanzgötter es zulassen - ggf. im Frühjahr 2005 gezeigt werden kann. Interessierte Tänzer und Musiker werden gebeten sich bei uns zu melden, da wir uns in diesem Rahmen unverbindlich und anders als in einer Audition konkret kennenlernen können!
 
MEGALOPOLIS Hörbuch
15.03.2004
 
auf der Hörbuchbestenliste des Hessischen Rundfunks
 
"MEGALOPOLIS – Abgesänge auf die großen Städte" hieß eine erfolgreiche Theaterproduktion des Theaters der Klänge, welche 2001 im FFT in Düsseldorf zu sehen war.

Zur Frankfurter Buchmesse 2003 kam als akustisches Destillat dieser Produktion das gleichnamige Hörbuch im Verlag "HörZeichen" heraus. Texte von internationalen Autoren aus den zehn größten Metropolen der Welt, gesprochen im Original z.T. von den Autoren selbst, sowie in deutsch von Clemente Fernandez und Kerstin Hörner, gesungen von Birgit Wegemann. Das Ganze eingebettet in eine Soundscape- und Sprachkomposition von Thomas Neuhaus unter der Regie von Prof. J.U.Lensing. So unterschiedlich wie die Städte ist ihr Lied: vom rhythmischen São Paulo bis zum zwitschernden Seoul klingt die Symphonie der Großstädte.

Nun haben prominente Kritiker dieses Hörbuch für die März-Hörbuchbestenliste des Hessischen Rundfunks vorgeschlagen. Monatlich werden die fünf Neuerscheinungen mit den meisten Stimmen gekürt. Das Börsenblatt des deutschen Buchhandels veröffentlicht diese Bestenliste, welche in Plakatform in den Buchhandlungen aushängt. Auch ist auf der Website des Hessischen Rundfunks eine kurze Demosequenz aus "MEGALOPOLIS" zu hören unter www.hr2.de (unter Hörbuchbestenliste).

Das Hörbuch ist im Buchhandel erhältlich.

Wir freuen uns sehr über diesen Kritikerpreis, da dies unabhängig bestätigt, dass selbst unsere rein klangliche Arbeit Wertschätzung erfährt.
 
GREGORIUS auf dem Stein
15.02.2004
 
eine Legende über Inzest, Hochmut, Sühne und Erwählung nach dem Roman "Der Erwäh
 
So heißt die neue Produktion des Theaters der Klänge in Zusammenarbeit mit dem Musikensemble ESTAMPIE aus München.

Eine epische Erzählung aus dem Mittelalter. Jahrzehnte, wenn nicht jahrhunderte - aus Frankreich kommend - oral übermittelt, bis der allemannische Autor Hartmann von Aue es im 12. Jahrhundert unter dem Titel "Gregorius auf dem Stein" schriftlich in Mittelhochdeutsch fixierte. Seitdem gehört diese Legende zum Kanon deutscher Literatur, die auch den jungen Studenten Thomas Mann erreichte. Im Zusammenhang mit seinem Romanwerk "Dr. Faustus" erinnerte er sich an diesen Stoff und schuf in den 50er Jahren den Roman "Der Erwählte", der bei weitem nicht so bekannt wurde, wie das übrige Werk dieses Autors. Zunächst "Der Erwählte", dann aber auch das Original "Gregorius", waren wiederum Stoff - und in gekürzter Fassung auch Textvorlagen – zur Entwicklung eines neuen Musiktheaterstücks des Theaters der Klänge.

Zur Zeit proben beide Ensembles an diesem Stück, um es am 22. April 2004 in Düsseldorf zur Uraufführung zu bringen. Bildertheater mischt sich dabei mit Tanz und epischen Erzähltechniken auf der Grundlage einer Klanglichkeit, die durch alte Instrumente, mittelalterliche Gesangstechniken und elektronische Transformationen live musiziert wird.
Unzeitgemäß schön, abendländische Tradition aufnehmend und fortführend. Ein Musiktheater, welches den Begriff des "Melodrams" aufnimmt und mit Leben füllt.

unbekanntes – nicht desto trotz sehr schönes - Theater beherbergt, welches der Ort der Uraufführung sein wird und den es zu entdecken gibt. Das Theater der Rudolf Steiner Schule in Düsseldorf- Gerresheim. Von 22. April bis 2. Mai finden dort 9 Aufführungen von "Gregorius" durch das Theater der Klänge und das Ensemble ESTAMPIE statt, bevor die Produktion auf Tournee geht.

Vormerken!
 
Hörbuch MEGALOPOLIS ist erschienen
01.11.2003
 
 
Zur Frankfurter Buchmesse im Oktober 2003 erscheint die Doppel-CD "MEGALOPOLIS" mit dem kompletten "Soundtrack" zu unserer Theaterproduktion von 2001. Das insgesamt 90-minütige Theaterstück wurde für die CD auf 82 Minuten gekürzt, beinhaltet aber alle 10 "Lieder" mit sämtlichen Texten in Originalsprache und in unserer Textfassung, gesprochen von Clemente Fernandez und Kerstin Hörner, sowie dem Gesang der Sopranistin Birgit Wegemann in der Komposition von Thomas Neuhaus. Regie und MItarbeit am Soundkonzept: J.U.Lensing

Der vorhandene Soundtrack zu "MEGALOPOLIS" wird ebenfalls Grundlage für ein Filmprojekt mit gleichem Titel sein. Wir planen die Verfilmung des Stoffes! Allerdings wird daraus ein eigenes Werk, da wir in die Städte reisen werden, die besungen werden und aus dem "dokumentarischen Material" einen Klangfilm montieren werden...
 
Kürzung unseres Zuschusses um 30% !
10.06.2003
 
 
In diesem Jahr sind wir - so wie es derzeit aussieht - dazu verdammt KEINE neue Theaterarbeit machen zu können. Die Stadt Düsseldorf hat unseren Produktionskostenzuschuß im Rahmen der letzten Haushaltsberatungen um fast 30% !!! gekürzt. Auch wenn wir dankenswerterweise in diesem Jahr wieder eine Förderung seitens der "Stiftung Kunst und Kultur NRW" bekommen, wird das nicht reichen den Verlust aus der Düsseldorfer Entscheidung aufzufangen. Wir suchen derzeit das Gespräch mit den Kulturverantwortlichen der Stadt und den Politikern. Wenn sich bis Frühjahr nichts an der Entscheidung ändert, sehen wir schwarz für dieses Jahr. Wir hoffen jedoch, daß noch eine Lösung für uns gefunden werden kann...
 
2003 keine Neuproduktion!
10.06.2003
 
 
In diesem Jahr sind wir - so wie es derzeit aussieht - dazu verdammt KEINE neue Theaterarbeit machen zu können. Die Stadt Düsseldorf hat unseren Produktionskostenzuschuß im Rahmen der letzten Haushaltsberatungen um fast 30% !!! gekürzt. Auch wenn wir dankenswerterweise in diesem Jahr wieder eine Förderung seitens der "Stiftung Kunst und Kultur NRW" bekommen, wird das nicht reichen den Verlust aus der Düsseldorfer Entscheidung aufzufangen. Wir suchen derzeit das Gespräch mit den Kulturverantwortlichen der Stadt und den Politikern. Wenn sich bis Frühjahr nichts an der Entscheidung ändert, sehen wir schwarz für dieses Jahr. Wir hoffen jedoch, daß noch eine Lösung für uns gefunden werden kann...

— Deswegen stecken wir aber nicht den Kopf in den Sand, sondern planen Neues!
 
MEGALOPOLIS - Hörbuch und vielleicht sogar ein Film
10.06.2003
 
 
Zur Frankfurter Buchmesse im Oktober 2003 erscheint die Doppel-CD "MEGALOPOLIS" mit dem kompletten "Soundtrack" zu unserer Theaterproduktion von 2001. Das insgesamt 90-minütige Theaterstück wurde für die CD auf 82 Minuten gekürzt, beinhaltet aber alle 10 "Lieder" mit sämtlichen Texten in Originalsprache und in unserer Textfassung, gesprochen von Clemente Fernandez und Kerstin Hörner, sowie dem Gesang der Sopranistin Birgit Wegemann in der Komposition von Thomas Neuhaus. Regie und MItarbeit am Soundkonzept: J.U.Lensing

Der vorhandene Soundtrack zu "MEGALOPOLIS" wird ebenfalls Grundlage für ein Filmprojekt mit gleichem Titel sein. Wir planen die Verfilmung des Stoffes! Allerdings wird daraus ein eigenes Werk, da wir in die Städte reisen werden, die besungen werden und aus dem "dokumentarischen Material" einen Klangfilm montieren werden...
 
Modulator - Videodokumentation
10.06.2003
 
 
"Modul|a|t|o|r": Auch dieser Schritt liegt nun schon leider wieder hinter uns. In insgesamt 14 schönen Auführungen in Essen, Gent (B), Herzogenbosch (NL), Landsberg und Düsseldorf sahen ca. 1600 Zuschauer unsere jüngste Produktion in abenfüllender Form. Die Presse und Rundfunkresonanz war überwiegend gut bis sehr gut, der Publikumszuspruch ebenfalls. Sehr gefreut haben uns zahlreiche e-mails und ausgefüllte Publikumsbefragungszettel, die uns zum Teil sehr ausführlich Kommentare zu diesem Stück geliefert haben. Im FFT-Juta, aber auch in der darauf folgenden Woche wurde das Stück resp. einige Szenen des Stücks durch ein Studententeam der FH-Dortmund/Stg. Film/Fernsehen verfilmt. Jetzt wartet der Schnitt und die Vertonung dieser filmischen Arbeit auf uns. Resultat wird zum einen ein Tanzfilm werden, sowie als Gesamtdokumentation eine DVD, welche im Winter 2003 erscheinen soll.
 
Die Neuberin - Hörbuch von J.U.Lensing veröffentlicht
10.06.2003
 
 
Das Hörspiel "Die Neuberin" ist zur Leipziger Buchmesse 2002 fertig geworden. Seitdem können Sie die Hörspiel CD inclusive 28-seitigem Booklet vom Verlag "HörZeichen" im Buchhandel oder online erwerben. Das Hörspiel dauert 63 Minuten (angelehnt an die 63 Lebensjahre der F.C.Neuber) und beinhaltet 10 Szenen aus dem Theaterstück, sowie sämtliche Sätze der von J.U.Lensing und Tobias Schlierf bearbeiteten Kantate "Ach wie flüchtig" von Johann Sebastian Bach. Die Originalbesetzung der Theaterfassung - Kerstin Hörner (Neuberin), Clemente Fernandez (Müller, Koch, Schönemann), Francesco Russo (Harlekin) ist auch die Sprecherbesetzung der Hörspielfassung. Kai Bettermann (Neuber) sowie Eva Garg als Erzählerin komplettieren das Hörspielensemble als Gäste. Regie, Sounddesign und Montage lagen in der Hand des Regisseurs J.U.Lensing. Die Musikeinspielungen leistete Tobias Schlierf. Das Hörspiel ist weder reines konventionelles Sprachhörspiel, noch experimentelle akustische Kunst, sondern vielmehr eine Art "Hör-Film" mit der im Spielfilm üblichen Mischung von Sprache, Sounddesign und Musik.
 
Modul|a|t|o|r
15.12.2002
 
und weniger Geld...
 
Modul|a|t|o|r - unsere jüngste Produktion hatte am 6. November eine erfolgreiche Premiere in der Folkwanghochschule Essen. Das Publikum war in beiden Essener Aufführungen, wie in den darauf folgenden Gastspielen in Belgien, Holland und in Landsberg sehr von dem Stück angetan. Die Presse war überwiegend positiv, die Medienberichterstattung insbesondere im Radio lobte das Stück als innovativ, witzig und schön!

Hier einige Zitate: Ein sehenswertes Theater, frech und experimentierlustig,.... Wieder einmal begeisterter Applaus. (NRZ)

Die Theorien des Architekten hat Regisseur Lensing in den unterhaltsameren Passagen des 90-minütigen Stückes zwischengeschaltet. Satirisch jagt Fernandez wie ein zahlensüchtiger Woody Allen durch fragwürdige Normen. Die Tänzerkörper formen dazu Stühle, Liegen und andere Möbelstücke – da endlich mit Sinn und Sinnlichkeit. (SZ)

Bühnenboden und Bühnenraum sind total verkabelt. Die Geräusche der Tänzer werden per Computer kunstvoll von Thomas Neuhaus in Klangcluster und Rhythmen umgesetzt, die aus allen Ecken dem Zuschauer und -hörer entgegentönen. Lensing, der mit seinem Ensemble zwischen Mittelalter, Bauhaus und der Technik des 21. Jahrhunderts pendelt, ist wieder einmal ein verrückt fantastisches und freches Theaterstück gelungen. (WAZ)

Das Stück ist vorläufig letztmalig in einer en suite Serie von 23. Januar bis 2. Februar 2003 (außer 27./28.1.) jeweils um 20 Uhr im FFT-Juta in der Düsseldorfer Altstadt zu sehen. Schon während dieser Phase, insbesondere an den Nachmittagen vor den Vorstellungen, als auch die komplette Woche nach dem 2. Februar wird das Stück - oder besser gesagt die einzelnen Module, Schichten und Varianten des Stücks filmisch aufgenommen, um ab März 2003 sowohl zu einem Tanzfilm, als auch zu einer DVD-Video entwickelt zu werden.

Wir planen darüber hinaus das Stück zusammen mit unserem "mechanischen Ballett" von 1987 zu einem Doppelprogramm unter dem Titel "bauhaus - le corbusier" zusammenzufassen. Dazu muß Modul|a|t|o|r um einige Module gekürzt werden. Wollen Sie das Stück also in Originallänge in der "Directors-Version" sehen, bieten sich dazu also letztmalig die 9 Düsseldorfer Aufführungen an.

Leider gibt es bei all diesen schönen Nachrichten eine sehr schlechte zu melden. Das Theater der Klänge ist von den jüngsten Düsseldorfer Haushaltsberatungen massiv betroffen worden. Unser Produktionsetat von Seiten der Stadt ist um harte 30% gekürzt worden ! Ob wir das überhaupt auffangen können, steht im Moment dahin. Es ist also durchaus möglich, dass wir 2003 zu einer Zwangsschaffenspause verdonnert sind und es erst in 2004 ein neues Theaterstück unseres Ensembles zu sehen geben wird. Noch können wir das nicht glauben und versuchen alles, damit wir in 2003 Theater machen können... Wir hoffen dazu im nächsten Rundbrief mehr schreiben zu können!

Bis dahin wünschen wir trotz alledem oder vielleicht gerade deswegen alles Gute für die kommenden Feiertage und ein hoffentlich friedliches Jahr 2003!
 
Aktuelle Probenarbeit an "Modulor"
15.06.2002
 
 
Zur Zeit arbeiten wir an einem neuen interaktiven Projekt mit dem Titel "Modulor". Premiere wird voraussichtlich am 6. November 2002 im Rahmen des Ex-Machina-Festivals an der Folkwang-Hochschule Essen sein.

Weitere Termine können Sie unserer Website entnehmen.

In Düsseldorf zeigen wir dieses Stück vermutlich erst im Januar 2003.
 
LUDUS DANIELIS -
15.06.2002
 
Wiederaufnahme für Gastspiele in Rheine und Darmstadt
 
Diesen Sommer sind wir mit unserem mittelalterlichen Mysterienspiel "Ludus Danielis" auf 2 Festspielen vertreten:

Klosterfestspiele in Rheine
19. und 20. Juli 2002
http://www.klosterfestspiele.de

Darmstädter Residenzfestspiele
9. August 2002
http://www.residenzfestspiele.de
 
Megalopolis
15.01.2002
 
 
Nach einer einjährigen kreativen Pause ist die Erneuerung unseres Ensembles gelungen. Neben dem "Kernensemble" haben wir für unser aktuelles Projekt "Megalopolis" sowohl acht neue Tänzer und Tänzerinnen, als auch eine Sängerin, eine neue Bühnenbildnerin, einen Lichtdesigner und den Choreografen Carlos Cortizo verpflichten können. Die Proben starteten am 5. September. Am 6. Dezember war die Premiere im FFT-Juta in Düsseldorf ... sie war ein voller Erfolg ! Siehe dazu auch den neuen Rundbrief und erste Presse. Wir spielten MEGALOPOLIS noch am 10. und 11. Januar 2002 in der neuen Aula der Folkwanghochschule Essen, dort endlich in räumlich- und klanglich adäquater Dimension vor zahlreich erschienenem Publikum
 
Neue CI für das THEATER DER KLÄNGE
14.01.2002
 
 
In Konsequenz an unser in diesem Jahr verändertes Erscheinungsbild (CI) auf Briefbögen, Plakaten und sonstigen Drucksachen, wird es auch hier im Internet ab Januar 2002 einen komplett relaunchten Auftritt geben ! Ein Studententeam der Medienakademie UWP in Düsseldorf hat uns diesen Auftritt neu gestaltet und arbeitet derzeit fieberhaft an der Integration aller hier vorhandenen Seiten in das neue Design und in die neue Struktur. Neben den schon hier bereitgestellten Informationen werden Sie in Zukunft auch Zugriff auf wesentlich mehr Bildmaterial zu den einzelnen Produktionen, auf sämtliche Originalbesetzungslisten und auf KLANG und Videoausschnitte haben!
 
Hör-Buch "Die Neuberin" ist erschienen
14.01.2002
 
 
Das Hörspiel "Die Neuberin" ist fertig!
Wir vertreiben die CD zunächst (selbst gebrannt) selber. Schon bestellte CD´s werden nun endlich ausgeliefert. Ab Frühjahr 2002 können Sie die Hörspiel CD inclusive 24-seitigem Booklet vom Verlag "Hörzeichen" im Buchhandel oder online (amazon oder bol) erwerben

Das Hörspiel dauert 63 Minuten (angelehnt an die 63 Lebensjahre der F.C.Neuber) und beinhaltet 8 Szenen aus dem Theaterstück, sowie sämtliche Sätze der von J.U.Lensing und Tobias Schlierf bearbeiteten Kantate "Ach wie flüchtig" von Johann Sebastian Bach. Die Originalbesetzung der Theaterfassung - Kerstin Hörner (Neuberin), Clemente Fernandez (Müller, Koch, Schönemann), Francesco Russo (Harlekin) ist auch die Sprecherbesetzung der Hörspielfassung. Kai Bettermann (Neuber) sowie Eva Garg als Erzählerin komplettieren das Hörspielensemble als Gäste. Regie, Sounddesign und Montage lagen in der Hand des Regisseurs J.U.Lensing. Die Musikeinspielungen leistete Tobias Schlierf. Das Hörspiel ist weder reines konventionelles Sprachhörspiel, noch experimentelle akustische Kunst, sondern vielmehr eine Art "Hör-Film" mit der im Spielfilm üblichen Mischung von Sprache, Sounddesign und Musik.
Theater der Klänge Internet-Shop
 
Megalopolis - erster Ausschnitt in Köln
14.12.2001
 
 
Am 17. November gab es in der St. Rochus Kirche in Köln-Bickendorf ein erstes einstündiges Konzert mit Texten aus "MEGALOPOLIS" (ohne Tanz)
 
MEGALOPOLIS - neues Stück in Vorbereitung
10.10.2001
 
 
Schon im vergangenen Jahr, dann wieder im Frühjahr / Sommer diesen Jahres, haben wir im kleinen Kreis mit einer neuartigen interaktiven Elektronik für unsere nächsten Stücke gearbeitet. Seit September probt nun wieder ein 11-köpfiges Ensemble an einer neuen Produktion mit dem Arbeitstitel "Megalopolis". Dieses Musik- und Tanztheaterstück "spricht" über die großen Städte. Uns ist es mit viel Mühe gelungen von zehn Autoren aus den zehn größten Städten der Welt Texte geschrieben zu bekommen, die Grundlage für "Liedkompositionen" sind. Diese "Lieder" entstehen durch das Sprechen und Singen der Texte plus eine elektronische Realtime-Weiterverarbeitung des Sprachmaterials durch eine Computerschaltung, die wiederum teilweise durch die Bewegungen von Tänzern gesteuert werden kann. Ein Projekt, was experimentell an unsere Produktion "Figur und Klang im Raum" anknüpft und ein erster Teil zu einem größeren interaktiven Projekt für 2002 sein soll.
Wir möchten Sie schon heute auf die Uraufführung dieser Arbeit aufmerksam machen, welche von 6. bis 16. Dezember im FFT-Juta in Düsseldorf erstmals zu sehen und zu hören sein wird. Wer vorab mehr wissen möchte kann sich auf unserer Website informieren.
 
THEATER DER KLÄNGE in India
01.03.2001
 
 
Von 10. bis 27. Februar 2001 gastierte das Theater der Klänge auf Einladung des Goethe-Instituts in Indien. Diese Indientournee führte uns mit "Das mechanische Ballett" und "LUDUS DANIELIS" in insgesamt 6 indische Großstädte. Im Anschluß an diese Tournee leitete das Kernensemble zunaechst im Nrityagram Dance Village bei Bangalore und anschliessend im Max Mueller Bhavan in Chennai (Madras) jeweils 4-taegige Tanz- und Schauspielworkshops mit indischen Tänzern, Schauspielern und Martial Arts Kuenstlern. Der insbesondere in Nrityagram entstandene Kontakt war so fruchtbar, daß er mit Sicherheit im nächsten Jahr fortgesetzt wird. Vielleicht gelingt es uns sogar dieses wunderbare Odissi-Tanzensemble nach Deutschland für ein Gastspiel zu holen! [Termine] [Artikel] +++
Einige Pressestimmen zu unserer Indientournee:

"Outstanding performance of two german ballets inspired by the german Bauhaus and indian dancedrama" Times of India

"Guess what, that's ballet. So to be seen yesterday in the overcrowded Kalakshetra Auditorium in Bangalore" The Hindu

"We didn't expect such joyfull and intense coloured plays from a german theatercompany..." Indian Express
 
Manifest
14.01.2001
 
 
Am 12. Dezember 2000 gab es eine erste konzertante Arbeitspräsentation unserer aktuellen Forschungsarbeit zur Live-Stimmtransformation im ZAKK, in Düsseldorf-Oberbilk. Die Reaktion des überraschend zahlreich anwesenden Publikums war ermutigend. Von Mai bis Juni setzten wir unsere Probenarbeit im kleinen Kreis fort. Eine weitere Präsentation gab es in der Folkwanghochschule Essen im Rahmen der Sommerakademie "Audio-Vision" am 24. Juli, sowie am 25. August im Bauhaus Dessau.
 
Das Opfer / Manifest / LUDUS DANIELIS
14.09.2000
 
 
auch wenn Sie in diesem Jahr relativ wenig von uns hören, wir arbeiten viel und inszenieren Klänge. Zur Zeit wenig öffentlich, dafür aber um so intensiver forschend wo wir im nächsten Jahr hinsteuern können, um Ihnen und uns erneut Theaterabende gestalten zu können, die den Besuch wert sind!

Wir proben zur Zeit sehr intensiv mit neuen elektronischen Möglichkeiten der Sprachbehandlung und der szenischen Interaktion mit Elektronik. Zur Zeit spielen wir sogar mit dem Gedanken - quasi als Fingerübung - eine neue Version von "Figur und Klang im Raum" zu kreieren, die wir dann eventuell im Frühjahr 2001 zeigen könnten. Wie gesagt: Wir spielen mit dem Gedanken... Eigentlich ist die jetzige Probenarbeit aber natürlich für ein neues Projekt bestimmt, welches im Herbst 2001 uraufgeführt werden soll. Dazu dann mehr im nächsten Rundbrief.

Bis dahin können Sie uns trotzdem besuchen. Zum einen setzen wir die Reihe der Präsentationen unserer Videodokumentationen in unserem Probenstudio fort, zum anderen gibt es uns auch live zu sehen.

Unsere jüngste Produktion "Das Frühlingsopfer" wird wieder aufgenommen. Zunächst sind wir - endlich mal wieder - im Bauhaus Dessau. Diesmal weniger wegen des Bauhauses, als vielmehr für Dessau. Nach dem jüngsten fremdenfeindlichen Mord in dieser Stadt, möchten die Bauhäusler dort insbesondere mithilfe unserer Produktion eine Diskussion über Gewalt anregen. Anschließend spielen wir dann dieses Stück noch mal auf vielfachen Wunsch im FFT-Juta.

Ein erstes Hören der Klänge an denen wir derzeit arbeiten, ist in einer konzertanten Arbeitspräsentation am Dienstag, dem 19. Dezember 2000 im ZAKK live möglich. Um Ihnen auch etwas für das Auge zu bieten, zeigen wir anschließend dort die sehr aufwendig mit "interartes Essen" realisierte Video-Dokumentation von "LUDUS DANIELIS". Kurz vor Weihnachten paßt das gut.
 
Video-Retrospektive
30.03.2000
 
 
unsere letzte Produktion "Das Opfer" konnten wir im Februar mit erneut 6 weiteren Aufführungen vorerst abschließen. Insgesamt schauten sich rund 1900 Zuschauer unser jüngstes Werk an 15 Abenden in Düsseldorf, Landsberg und Köln an. Da die Presseresonanz dazu fast einhellig sehr gut war, erhoffen wir uns für Herbst/Winter 2000 eine Wiederaufnahme dieser für uns sehr erfolgreichen Produktion.

Ein neues Stück ist erst für das kommende Jahr in Planung! Wir werden zwar schon in diesem Jahr mit den Proben dazu beginnen, lassen uns aber wieder einmal viel Ent­wicklungszeit, da wir neues, für uns bis dato unbekanntes angehen wollen und nicht unter Premierendruck arbeiten möchten. Leider werden sie deswegen nur sehr wenig von uns in nächster Zeit hören, da wir momentan darüber hinaus eine Ruhepause ein­legen:

Unsere Räumlichkeiten müssen dringend renoviert werden. Viel liegengebliebenes wartet auf Bearbeitung, Archivierung. Und auch in unseren Köpfen muß einiges neu sortiert werden, diskutiert werden. Auch wir brauchen Phasen der geistigen Nahrungsaufnahme. Nach 13 Jahren fast ununterbrochenen Arbeitens und Produ­zierens eine notwendige Phase!

Damit wir uns nicht fremd werden in der Zeit bis zur nächsten Premiere, laden wir Sie ein, uns in unseren Räumen zu besuchen. Viele kennen den Ort unserer Kreativität ja gar nicht, da sie uns immer nur in den Theatern besuchen, in denen wir - mangels einer eigenen Aufführungsstätte - gastieren.

Das Kernensemble des Theaters der Klänge trifft sich zur Zeit einmal im Monat zur Planung der nächsten Produktion. Im Anschluß an diese Treffen möchten wir uns die Videodokumentationen zu den vergangenen Produktionen anschauen. Zu allen Pro­duktionen des Theaters der Klänge gibt es fertig geschnittene Videodokumentationen, die selbst dem Ensemble zum Teil nicht bekannt sind, da wir nie die Zeit fanden sie anzuschauen.

Kommen Sie zu uns, schauen Sie mit! Wir werden die Videos in unserem Proberaum auf Leinwand projizieren. Der Ton kommt aus einer guten Stereoanlage. Wir sorgen für Getränke und würden uns freuen mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Wer finan­ziell dazu beitragen möchte, wir haben eine Spardose...
 
Das Opfer - weitere Aufführungen und bisherige Reaktionen
14.01.2000
 
 
zuerst einmal möchten wir Ihnen im nachhinein bescheiden nur ein frohes neues Jahr wünschen - das läßt sich viel besser in einem Atemzug mit anderen Gesichtspunkten machen, denn so wächst der Papierwust auf Ihrem Schreibtisch nur um ein Blatt.
Wenn Sie die vorläufig letzte - und elfte - Produktion des Theaters der Klänge gesehen haben - und das war ja der Anlaß unseres letzten Briefes - werden Sie gemerkt haben, daß wir mit dem Stück "Das Opfer" auch einen Kommentar zum alten Jahrhundert beabsichtigten. Auf daß es im 21. Jahrhundert nun in jeder Hinsicht gewaltloser zugehe wünschen wir Ihnen und uns.

Sollten Sie das Stück noch nicht gesehen haben - oder besser noch - noch mal sehen wollen, gibt es eine gute Nachricht für Sie (und uns):

Es bietet sich am 4. Januar in Stadttheater in Landsberg/Lech die Möglichkeit, "Das Opfer" noch einmal zu sehen. Ebenso am 9. und 10. Februar im ZAKK Düsseldorf, am 12. und 13. Februar im Theaterhaus Köln, und am 17., 18., und 19. Februar im FFT/Juta Düsseldorf.

Das Stück war sowohl beim Publikum wie auch bei der Presse ein voller Erfolg. Hier nur einige Auszüge:

"Kurz, prägnant und und vulkanisch eine Menge Stoff zum Nachdenken. (...) Der Experimentiergeist dieser Truppe hat wieder eine neue Seite aufgeschlagen. (...) Erst beim dritten Applaus sind die Zuschauer in der Lage, die hervorragende Leistung der Tänzer mit Getrampel und Beifall zu würdigen." (Rheinische Post)

"Gewalt hat viele Gesichter. Das "Theater der Klänge" hat genau hingesehen, die Witterung aufgenommen, die sich beklemmend steigernde Spirale nachgedreht, den Schweiß hysterischer Gruppen-Dynamik in die Premierenluft gemischt und eine (...) begeistert applaudierende Zuschauerschar hinterlassen. (NRZ)

Wenn Sie "
Das Opfer" also sehen möchten: wir würden uns freuen, Sie im THEATER DER KLÄNGE (wo auch immer) begrüßen zu können.

Sie werden übrigens mit einer neuen Premiere unsererseits bis Herbst 2001 warten müssen. Also noch ein Grund mehr uns in diesem Februar zu besuchen !!!
 
Die Neuberin - Tournee
07.09.1999
 
 
Wir hoffen, daß Sie sich unsere letzte Produktion "Die Neuberin" in Düsseldorf, Essen oder Köln angeschaut haben. Insgesamt sahen rund 2000 Leute diese beim Publikum erfolgreiche Erstaufführungsserie und zur Zeit ist "Die Neuberin" auf Tour nach Gotha, Weimar und Zwickau. Wegen der relativ schlechten Presseresonanz auf dieses Stück ist eine Wiederaufführung in Düsseldorf derzeit sehr unwahrscheinlich (wir würden gerne, aber die "Generalintendanten" der verschiedenen Düsseldorfer Häuser nicht!). Von daher bietet sich für die, die dieses Stück bisher noch nicht gesehen haben lediglich unser Gastspiel in Zwickau am 11. September an, oder ein Warten auf weitere Gastspiele in anderen Städten im nächsten Jahr.
 
Inszenierung von Strawinskys "Sacre du printemps" !
07.09.1999
 
 
Seit 24. August arbeiten wir an einer neuen Produktion, welche am Donnerstag, dem 2. Dezember im neuen "Forum Freies Theater", im alten "Juta" Premiere haben soll. Aufgrund der für alle Europäer aktuellen Ereignisse in diesem Frühjahr beschäftigen wir uns mit dem Thema Gewalt. Arbeitstitel dieses diesmal - versprochen - kurzen Stücks ist "Das Frühlingsopfer - Die Dynamik der Gewalt".
Wir werden dieses Stück, welches auf die Musik von Strawinskys "Sacre" gearbeitet wird, in Düsseldorf an 9 Tagen aufführen (2. - 5.12. und 8. - 12.12.). Ob Folgeaufführungen auch in Köln und im Ruhrgebiet zu sehen sein werden, ist im Moment noch offen. Wir arbeiten daran. Die Düsseldorfer Aufführungen stehen fest und bieten mit Sicherheit eine für uns sehr ungewöhnliche Aufführungsform und für Strawinsky-Kenner eine ungewöhnliche musikalische Bearbeitung dieses Meisterwerkes der Moderne. Soviel - aber auch nicht mehr - sei jetzt schon verraten. Vorbestellungen für die Düsseldorfer "Frühlingsopfer"-Aufführungen nehmen wir voraussichtlich ab Anfang November entgegen.
 
Werkstattgespräch zu 12 Jahre Theater der Klänge im ZAKK
07.09.1999
 
 
Wer nicht bis zur nächstenPremiere warten möchte, kann uns am Donnerstag, dem 30. September 1999 um 20 Uhr im ZAKK-Düsseldorf besuchen. Dort findet ein Werkstattgespräch zu unserem Theater statt, bei dem wir natürlich anwesend sind, unsere Arbeit präsentieren und Ihren Fragen antworten möchten. Wir hoffen, daß wir Sie dort sehen! Der Eintritt an diesem Abend ist frei!
 
LUDUS DANIELIS und unsere "Wanderbühne"
28.09.1998
 
 
Liebe Freunde des Theater der Klänge,

in bisher 18 Vorstellungen in Düsseldorf, Köln und Essen sahen über 3000 Besucher unser LUDUS DANIELIS. Damit ist dieses Stück das bisher erfolgreichste bei einer Erstaufführungsserie des Theater der Klänge.

Der Großteil der Vorstellungen war ausverkauft, was uns glücklich macht, da damit Sinn und Zweck unserer Arbeit voll aufgeht. Denn - obwohl der Proben- und Entstehungsprozess für uns die eigentlich aufregende Phase des Kreativen ist - und von uns deswegen auch sehr lange genossen wird, erfüllt sich dieser Prozeß erst, wenn ein größeres Publikum an den Resultaten einer solchen künstlerischen Arbeit teilhaben möchte.

Am 14. und 15.März machen wir den Gegenbesuch bei ESTAMPIE in München und werden zusammen mit ESTAMPIE dort im Prinzregenten-Theater auftreten.

Im Vorfeld gibt es wegen der großen Nachfrage nochmal die Gelegenheit, uns in Düsseldorf mit LUDUS DANIELIS zu sehen. Wir spielen, allerdings leider nur mit der Musik vom Tonband, am 9. und 11.März jeweils um 20.00 Uhr in der Johanneskirche Düsseldorf.

Kartenvorbestellungen bitte unter 0211/46.27.46 bevor es wieder ausverkauft ist.

Im Rahmen der Düsseldorfer Aufführungen möchten wir Sie herzlich einladen, sich im Foyer der Johanneskirche eine Ausstellung anzuschauen, die etwas mit dem Theater der Klänge zu tun hat. Zu sehen sind 7 Diplomarbeiten von Architektur- und Innenarchitekturstudenten der Fachhochschule Düsseldorf zum Thema "Theaterhof Flingern-Süd".

Die Ausstellung läuft von Sonntag, 5.März bis Sonntag, 12.März und ist ganztägig geöffnet.

Zu sehen sind Modelle und Entwürfe zur möglichen Umgestaltung eines ehemaligen städtischen Betriebshofes "An der Icklack" in Düsseldorf Flingern. Diese Entwürfe sind keine Utopie, sondern könnten durchaus Wirklichkeit werden, wenn das Jugendamt der Stadt Düsseldorf nicht dagegen wäre.

Wie Sie wissen ist das Theater der Klänge seit 8 Jahren eine "Wanderbühne", die pro Produktion sehen muß, wo Sie spielen kann. Seit 1988 bemühen wir uns bei der Stadt Düsseldorf um eine feste Räumlichkeit in der wir sowohl proben, produzieren, als auch aufführen können.

Seit 1991 gewährt uns die Stadt einen Mietkostenzuschu× zur Anmietung privat vermieteter Probe- und Lagerräume. Eine feste Spielstätte gewährte man uns bis jetzt nicht.

So ging 1989 eine leerstehende Turnhalle in Düsseldorf-Benrath an eine Tanzcompagnie. 1993 übergab man das Theaterhaus an einen sogenannten "Theaterhaus e.V.". Beide Träger schlossen ihre Einrichtungen für uns mit den Argumenten, man habe eigene Konzeptionen und Planungen, die eine stärkere Nutzung durch unser Theater ausschließe.

Mit dem gleichen Argument verwehrte uns das Jugendamt nun die jährlich einmalige Nutzung einer Veranstaltungshalle in Flingern.
 
Die Neuberin
27.09.1998
 
 
Seit 10. September proben wir wieder an einer neuen Produktion. "DIE NEUBERIN - Die Passion einer deutschen Prinzipalin" wird am 7. Januar 1999 in Düsseldorf Premiere haben. Ort dieser - auch für Theater der Klänge Verhältnisse ungewöhnlichen Theateruraufführung - wird das "Tanzhaus nrw - Die Werkstatt" sein. Soviel sei heute schon verraten: Neben dem überaus interessanten Leben dieser Schauspielerin und Theaterleiterin des frühen 18. Jahrhunderts, wird man auch einen Einblick hinter die Kulissen jeglicher Theaterarbeit bekommen. Thema dieses Stücks ist ebenso eine Reflexion über Theaterräume, wie der Wandel vom anarchischen zum auf Schrift basierten "klassischen" Theater. Mittel dieser Reflexion sind neben Schauspiel vor allem Tanz, eine parallel montierte akustische Collage, die Musik von Johann Sebastian Bach und Videoprojektionen, die weitestgehend das Bühnenbild dominieren werden. Diese Eigenproduktion auf der Basis eines Buches von Jörg U. Lensing und Clemente Fernandez wird bis zum 17. Januar 1999 insgesamt zehn mal im "Tanzhaus NRW" zu sehen sein. Sie sollten sich einen Termin für einen Besuch schon jetzt in Ihrem Terminkalender vormerken!
 
Unser Jubiläumsjahr 1997
10.05.1998
 
 
Unser Jubiläumsjahr ist mit dem heutigen Datum vorbei! Genau vor 11 Jahren an diesem Tag gründeten wir das Theater der Klänge. Genau vor einem Jahr an diesem Tag fand die Premiere unserer letzten Produktion "JUBILÄUM" statt.

Seit 10. Mai letzten Jahres hatten wir kaum Zeit Luft zu holen - erst jetzt findet sich Zeit zu resümieren, liegen gebliebenes zu ordnen.
Schön an unserem Jubiläumsjahr war:

Die absolut ausverkaufte Premiere von "JUBILÄUM" vor einem Jahr. Das Wiedersehen mit vielen ehemaligen Kollegen und langjährigen Begleitern und Förderern und der anschließende Ball im Pantheon.

Die insgesamt 1491 Zuschauer, die den Weg in das für Düsseldorf neue Pantheon fanden, um uns zuzuschauen und anschließend mit uns zu feiern.
Die insgesamt 3544 Zuschauer, die sich die 5 Stücke unserer Retrospektive an den verschiedenen Orten in Düsseldorf anschauten. Dabei besonders gut - die 4 ausverkauften Vorstellungen von "Tanz am Bauhaus" im Schauspielhaus Düsseldorf und die zu 90% ausgelasteten Vorstellungen von "Die Vögel" und "Reden ist Silber..." im Pantheon.

Das für "JUBILÄUM" neu zusammengestellte Ensemble.

Unser langjähriger Förderer Helmut Heinen, der unser Buch auf seine Kosten in seiner Druckerei druckte. Die vielen Firmen, die uns Lithos, Scan usw. für unser Buch "Theater der Klänge - 10 Jahre auf dem Weg zu einem eigenen Theater" sponsorten und die selbstlose Arbeit von Ernst Merheim und Erne Kis für die Gestaltung dieses Buchs und des Booklets zu unserer CD.
Thomas Fenn von Fenn Musik, der unsere CD "Bauhaus Bühnenmusik" aus Liebhaberei finanzierte und in sein Vertriebsprogramm aufnahm.
Unsere Gastspieleinladungen und Reisen nach Paris im Frühjahr, Heidelberg und Saloniki im Sommer 97.

Die Möglichkeit die Videodokumentation "LUDUS DANIELIS" im Kino "Black Box" Düsseldorf uraufzuführen.

Die vielen Briefe und kommentiert zurückgesendeten Fragebögen vieler Zuschauer, die fast alle begeistert waren und uns ermunterten weiter zu machen.

Das regionale Presseecho.

Die erhöhten finanziellen Förderungen von Stadt, Land und Stiftung NRW für 1997. Die erneut erhöhte finanzielle Förderung seitens des Landes NRW für 1998.

Weniger schön an unserem Jubiläumsjahr war:

Die weniger gut besuchten Folgevorstellungen von "JUBILÄUM" nach der ausverkauften Premiere. Die schmerzliche Abwesenheit vieler ehemaliger Kollegen und langjähriger Begleiter und Förderer.

Die verringerten finanziellen Förderungen von Stadt und Stiftung NRW für 1998.

Daß unser Buch und auch unsere CD bisher so wenig Käufer gefunden hat (obwohl wir beides für nur je 25.- DM verkaufen).

Daß wir viele der neu gewonnenen Mitglieder des "JUBILÄUM" Ensembles aus rein finanziellen Gründen nicht bei uns halten können.

Daß nur ca. 5% unserer Besucher uns Briefe schreiben oder kommentierte Fragebögen an uns zurückschicken.

Das geringe Presseecho zu unseren Gastspielen.

Das wenig vorhandene überregionale Presseecho zu unserer Arbeit in Düsseldorf.

Das geringe Interesse von Fernsehsendern, unsere LUDUS DANIELIS Videodokumentation zu senden.

Wie Sie sehen, überwiegt das positive Fazit. Nicht desto trotz haben wir gerade mit den weniger schönen Aspekten schwer zu kämpfen. Wie schwer solch ein Kampf ist, kann sich ein Unbeteiligter kaum vorstellen. Wir haben uns für unsere nächste Produktion entschlossen Ihnen zu zeigen, was unser Alltag ist, warum wir das alles auf uns nehmen, wie wir daran fast verzweifeln und wieso die Flamme doch immer weiter glüht, die uns jedes mal wieder von neuem ins Abenteuer Theater stürzen läßt. Klingt pathetisch ? Muß es wohl auch, wenn wir uns mit der großartigen Theaterfrau Friederika Carolina Neuber beschäftigen. Da dies Theater über Theater und damit auch über unser Theater sein wird, nehmen wir uns dazu Zeit. Folglich ist die Premiere erst für den 7. Januar 1999 zu erwarten! Dann allerdings im neuen "Tanzhaus NRW - Die Werkstatt", einem neuen (noch etwas Gutes innerhalb unseres Jubiläumsjahres) Bühnenhaus in Düsseldorf. Dort werden wir - endlich einmal auf einer großen Bühne und vor hoffentlich jeden Abend 300 Zuschauern - unsere Produktion "Die Neuberin - Die Passion einer deutschen Prinzipalin" an insgesamt 10 Abenden uraufführen.

Bis dahin bleibt Ihnen nur, uns in anderen Städten zu besuchen, in denen wir gastweise spielend oder probeweise lesend zu sehen und zu hören sein werden.
 
LUDUS DANIELIS - Reden ist Silber... / Wiederaufnahmen
28.11.1997
 
 
kurz vor Jahresende noch einmal ein Brief von uns an Sie. Zum einen, um uns zu bedanken für Ihre Präsenz bei unseren bisherigen Retrospektive-Veranstaltungen, zum anderen - um Sie an unsere vorläufig letzten Aufführungen in unserem Jubiläumsjahr zu erinnern:

LUDUS DANIELIS

ein mittelalterliches Mysterienspiel aus dem Jahr 1230
inszeniert von Jörg U.Lensing für das Theater der Klänge zu einer Musik von ESTAMPIE
von Dienstag, 9. Dezember bis Samstag 13. Dezember Theater der Klänge und ESTAMPIE in der Johanneskirche Düsseldorf, täglich um 20.00 Uhr.
von Dienstag, 16. Dezember bis Samstag 20. Dezember Theater der Klänge zur Einspielung der Musik von Estampie vom Band, täglich um 20.00 Uhr.

Anschließend, 1998 zeigen wir erneut eine Produktion, die uns sehr am Herzen liegt:

Reden ist Silber...
eine Komödie über unsere Zeit

erarbeitet in kollektiver Autorenschaft des Ensembles des Theaters der Klänge

von Mittwoch, 25. Februar 98 bis Sonntag, 1. März 98, jeweils um 19.30 Uhr im PANTHEON Düsseldorf, Bergische Landstraße 35 und

von Mittwoch 4. März 98 bis Sonntag 8. März 98, ebenfalls jeweils um 19.30 Uhr im PANTHEON Düsseldorf, Bergische Landstraße 35

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns weiterhin zahlreich besuchen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, daß wir nach dem für uns anstrengenden Jubiläumsjahr im Frühjahr 98 zunächst einmal eine kreative Pause einlegen möchten, um uns dann im Sommer/Herbst 98 einer neuen Produktion zu widmen. Wann diese dann zu sehen sein wird, ist zur Zeit noch ungewiß. Das heißt mit anderen Worten: Wer uns noch sehen möchte, uns kennenlernen möchte, oder mit uns in Kontakt treten möchte, hat im Dezember bzw. im Februar/März dazu gute Gelegenheit. Wir freuen uns auf Sie!

Mit allen guten Wünschen für das diesjährige Weihnachtsfest und den Wechsel in das neue Jahr

Ihr THEATER DER KLÄNGE Ensemble
 
10 Jahre THEATER DER KLÄNGE
24.08.1997
 
 
nun, zu Beginn unserer "Retrospektive" einige Neuigkeiten von uns über uns...

Am Wochenende 10./11. Mai 97 hatten wir gleich eine fünffache Premiere. Neben unserem Geburtstagsstück "JUBILÄUM", welches in knapp 2 Stunden insgesamt 100 kleine Szenen des Feierns rund um den Globus zeigt, veröffentlichten wir am 10. Mai auch unser erstes Buch "10 Jahre auf dem Weg zu einem eigenen Theater", sowie die CD "Bauhausbühnen Musik". Am 11. Mai eröffneten wir dann eine Ausstellung über unser Theater im Theatermuseum Düsseldorf mit einer szenischen Lesung von Ausschnitten unserer Rohfassung zu "Die Neuberin". Dazu kam auch - für uns eine Premiere - das Düsseldorfer Pantheon als erste Theatergruppe über lange Zeit (immerhin 22 Aufführungen von "JUBILÄUM" im Mai/Juni) "en suite" zu bespielen.
Wie Sie sich denken können, überstieg diese simultane Arbeit an mehreren Projekten fast unsere Kräfte. Nicht desto trotz, wir haben alles gemeistert und sind nun - nach einer kurzen Sommerpause wieder voller Tatendrang. Ein für uns erneut arbeitsreicher und für Sie hoffentlich interessanter Herbst/Winter 97/98 liegt vor uns. Dieser bringt anläßlich unseres 10-jährigen Bestehens eine Retrospektive, sowie einige Gastspiele von denen die Einladung in die "Kulturhauptstadt Thessaloniki" wohl die wichtigste ist.
Ansonsten sind wir für das Düsseldorfer Publikum da - an unterschiedlichen Orten - aber mit insgesamt 5 unserer Produktionen aus den letzten Jahren. Beiliegendes Falt­blatt und der aktualisierte Terminkalender auf der Rückseite informieren Sie über alle geplanten Aufführungen, Orte und Termine.

Belohnen Sie unsere Mühe bitte mit Ihrem - möglichst zahlreichen - Besuch!!!

Ansonsten:
Unser Theater der Klänge Buch und die CD "Bauhausbühnen Musik" sind zum Preis von 25.- DM käuflich und können entweder über unser Büro oder an der Abendkasse bezogen werden. Selbstverständlich geht das auch über den Buch- bzw. den Schallplattenhandel.
 
Die Vögel
04.10.1996
 
gekürzte Fassung zur Wiederaufnahme
 
Am 29. August hatten "Die Vögel" ihre erste Gastspielprobe im Rahmen der Schloßfestspiele Heidelberg. Wir hatten das Stück vorher noch etwas überarbeitet und zum Teil gekürzt, so daß es in Heidelberg - in der Ruine des "englischen Baus" - im Freien - trotz Kälte und einiger Regentropfen zu einer begeisterten Publikumsreaktion kam.

Auch die Heidelberger und Mannheimer Presse lobten diese Produktion sehr ausführlich; man kann von einem vollen Erfolg sprechen.

Am 16. Und 17. Oktober gastieren wir mit "Die Vögel" in Landsberg und am 20. Oktober sind wir mit diesem Stück im Stadttheater Wesel zu sehen.

In Düsseldorf bieten wir eine erneut gekürzte Fassung ab dem 23. Oktober im JuTA an (bis 3. November). Neben den Kürzungen, die dem Stück gut getan haben, warten noch einige andere Überraschungen besonders auf die, die das Stück schon in seiner ursprünglichen Inszenierung gesehen haben.
 
Die Vögel - eine der erfolgreichsten Produktionen des Theaters der Klänge
15.05.1996
 
 
Unsere Produktion "DIE VÖGEL" war insbesondere in Düsseldorf ein Publikums­ÿerfolg. In den 14 Aufführungen im JuTA sahen fast 2700 Zuschauer dieses "antike" Stück in unserer Neubearbeitung. Die meisten Vorstellungen waren ausverkauft; die Platznutzung lag bei 93%.

In den insgesamt sechs Folgeaufführungen in Essen, Köln und Wuppertal sahen weitere 750 Zuschauer dieses Stück, welches somit zu den erfolgreichsten Produktionen des Theaters der Klänge gehört. Aufgrund dieses großen Publikumsinteresses wird es für alle, die diese Produktion bisher nicht sehen konnten (und alle, die gerne noch mal kommen) eine erneute Möglichkeit geben, dieses Stück in Düsseldorf zu sehen. Von 24. Oktober bis 3. November 1996 wird es voraussichtlich weitere 9 Aufführungen im JuTA geben.

Vorher ist das Stück Ende August (29.8.) zu den "Schloßfestspielen" nach Heidelberg eingeladen und gastiert Mitte Oktober (16. und 17.10.) in Landsberg und anschließend (20.10.) im Stadttheater Wesel.
Mit den Aufführungen im Herbst wird dieses Stück zunächst abgespielt sein. Ein Wiedersehen ist aber auf jeden Fall 1997 im Rahmen einer Theater der Klänge Retrospektive vorgesehen! Dazu aber mehr später!
 
Gastspiele und Vorträge 1996
15.05.1996
 
 
Am 13. und 14. Juni gastieren wir mit LUDUS DANIELIS in der Florinskirche in Koblenz (ohne ESTAMPIE)

Am 6. Oktober gastieren wir mit "Tanz am Bauhaus" im "Kleinen Haus" des "Staatsschauspiels Dresden". Im Umfeld dieses Gastspiels sind Aufführungen von "Tanz am Bauhaus" auch im Dessauer Bauhaus (8.10.), sowie eventuell (?!) auch im Schauspielhaus Düsseldorf geplant.

Im Sommer gibt es sehr interessante Aktivitäten in der Folkwanghochschule Essen. Im Rahmen des Festivals "Ex machina" gastiert zwar nicht das Theater der Klänge; aber es werden verschiedenste Aktivitäten dort von Theater der Klänge Ensemble­ÿmitgliedern zu sehen sein:

So wird es am 27.6. zwei "Interludien für Figurinen" von Jörg U. Lensing zu einer "Maschinenmusik" von Christof Schläger zu sehen geben. Am 28.6. wird die deutsche Erstaufführung des Films "Dynamik der Großstadt" von Sascha Hardt mit einer elek­tronisch realisierten Filmmusik von Jörg U. Lensing zu sehen sein. Der Film "Dynamik der Großstadt" war zwar unzählige Male im Rahmen der "Mechanischen Exzentrik" des Theaters der Klänge zu sehen, wird aber erstmalig mit einer 1989 eigens für di­esen Film komponierten Musik in Deutschland zu sehen sein. Er lief in dieser Kom­biÿnation bisher nur im November 1995 im "Centre Georges Pompidou"/Paris.

Am 29.6. gibt es die Uraufführung des Stücks "tilt - and yet it moves" von Kerstin Hörner, Thomas Neuhaus, Dirk Reith und Jürgen Steger zu sehen.

Und zuletzt hält Jörg U. Lensing am 30. Juni in diesem Rahmen einen Vortrag zum Thema "Bauhaus und Bühne" bzw. wie er es selber formulierte, zum Thema "Tanz den Moholy".
 
Geld...
15.05.1996
 
 
Nach nunmehr 9 Jahren hat uns das Theaterreferat des Landes NRW insofern anerkannt, als das wir ab 1996 "institutionell" gefördert werden. Das gibt uns von dieser Seite für zumindest die nächsten drei Jahre eine gewisse finanzielle Planungssicherheit. In Zeiten des permanenten Sparappells der öffentlichen Hände eine nicht zu unterschätzende Geste!

Allerdings war die Produktion "Die Vögel" mit insgesamt 24 Beteiligten und sieben Monaten Produktions- und Laufzeit so kostenintensiv, daß wir sämtliche verfügbaren Zuschüsse für 1995 und 1996 in dieses Projekt investiert haben. Von daher wird es in diesem Jahr keine neue Theater der Klänge Produktion geben!
 
Unser 10. Geburtstag wird am 10. Mai 1997 gefeiert
15.05.1996
 
 
Am 10. Mai 1997 feiert das Theater der Klänge seinen 10-jährigen Geburtstag !

Anläßlich dieser "runden Zahl" soll es zahlreiche Aktivitäten unseres Theaters geben. Wir hoffen, den 10. Mai selbst mit einem großen Fest zu begehen, in dessen Rahmen auch die Uraufführung des Films "LUDUS DANIELIS" stattfinden soll. Dieser wird zur Zeit in Zusammenarbeit von Jörg Lensing und dem "Folkwang Institut für Mediengestaltung" geschnitten und soll noch vor Sommer 96 fertig produziert sein!

Im Anschluß an den 10. Mai soll es in Düsseldorf eine große Retrospektive unserer bisherigen Theaterarbeiten zu sehen geben. Bis Ende 1997 hoffen wir mindestens fünf Produktionen, darunter "Tanz am Bauhaus", "Die barocke Maskenbühne", "Reden ist Silber...", "Die Vögel" sowie "LUDUS DANIELIS" wieder in Düsseldorf zu zei­ÿgen. Fast alle dieser Stücke werden im Anschluß an die Düsseldorfer Aufführungen auf Tournee gehen! Wann und wo und wie genau all dies zu sehen sein wird, teilen wir Ihnen spätestens Anfang 1997 mit (wir planen zur Zeit noch).

Zu diesem Jubiläum soll es in jedem Fall auch eine erste Buchveröffentlichung über das Theater der Klänge geben und aufgrund der vielen Anfragen haben wir uns entschlossen einige der Bühnenmusiken, die zu Stücken des Theaters der Klänge entstanden, auf CD zu veröffentlichen!

Wie Sie sehen, haben wir einiges vor...

In jedem Fall wünschen wir uns ein Wiedersehen mit Ihnen!

Vielleicht haben Sie ja sogar Interesse an den Vorbereitungen für 1997 mitzuarbeiten? Wenn ja, dann mel­den Sie sich bitte bei uns im Büro.

Ansonsten verbleiben wir mit der Hoffnung auf Ihren Besuch zu eine der vielen oben aufgeführten Veranstaltungen
aus dem Archiv unserer Rundbriefe
 
LUDUS DANIELIS - ein großer Erfolg
11.12.1995
 
 
"LUDUS DANIELIS" konnte sehr erfolgreich in Düsseldorf in der Kreuzherren­kirche, zusammen mit dem Musikensemble ESTAMPIE und anschließend in der Joha­nneskirche vor über 3500 Zuschauern allein in Düsseldorf gezeigt werden. Im ­Anschluß an die Düsseldorfer Aufführungen hatte die Produktion Gastspiele in der Marktkirche Essen und in der Lutherkirche Köln.

Alle Vorstellungen waren ausverkauft.

In Köln gaben wir sogar noch eine Zusatzvorstellung! Im März spielten wir auf Gegeneinladung von ESTAMPIE im Rahmen der "Id(e)en des März" im Prinzregententheater München. Das war der bisher größte Triumph für LUDUS DANIELIS.

Die Münchner Abend-Zeitung wählte uns zum "Stern der Woche". August Everding, der Intendant des Münchner Prinzregententheaters ließ es sich nicht nehmen, uns persönlich zu dem großen Erfolg zu gratulieren.

Im Sommer bestand dieses Stück seine Prüfung auch im Freien, da wir im Rahmen des "Hessischen Kultursommers" vor dem Dom von Fritzlar und im Kloster Germerode unter freiem Himmel spielten.

Insgesamt sahen bisher über 6000 Zuschauer diese Produktion in 6 Städten in 24 Aufführungen. LUDUS DANIELIS ist damit eine unserer erfolgreichsten Produktionen. Diese ist noch nicht be­endet, da wir am 22. und 23. Dezember im Stadttheater Landsberg mit ESTAMPIE gastieren und für Mai/Juni 1996 eine größere Tournee mit diesem Stück geplant ist !
 
"Die barocke Maskenbühne" zu Gast bei "Barock in Westfalen"
11.12.1995
 
Theater unter freiem Himmel
 
Durch die Vermittlung des "Land­schaftsverbands Westfalen-Lippe" und die Unterstützung der "NRW-Stiftung Heimat und Kulturpflege", war das Theater der Klänge diesen Sommer im Rahmen des Festivals "Barock in Westfalen" in mehrere westfälische Städte mit einer Neufassung unserer "barocken Maskenbühne" eingeladen.

Neben Gastspielen dieser Fassung in Warendorf, Paderborn, Bad Salzuflen und Lüdenscheid, die alle gut ankamen, hatte diese Produktion ihren Höhe­punkt Anfang Juli im Spee'schen Garten in Düsseldorf zu dem in nur 5 Auffü­hrungen über 1100 Zuschauer bei schönstem Sommerwetter kamen, um d­ieses Stück mit uns zu feiern.
 
Das THEATER DER KLÄNGE bleibt weiter ohne eigene Spielstätte
11.12.1995
 
Jugendamt verhindert Theater in Flingern
 
Trotz der zum Teil sehr gelungenen Fachhochschul-Diplomarbeiten zu einem Theater im Gelände an der "Icklack" und trotz unserer intensivsten Bemü­hungen dies realisiert zu bekommen, kam der definitive Schlußstrich - sehr brutal - in einer einzigen Jugendamtsitzung, in der zwar Vertreter des Kulturamtes, Prof. Wagner von der FH, sowie Jörg Lensing vom Theater der Klänge ins Jugendamt Düsseldorf eingeladen waren, aber schon bei Betreten des Sitzungssaales klar war, wie die Diskussion ausgehen sollte...

Mit anderen Worten: Das Theater der Klänge ist derzeit immer noch ein Nomaden-Theater, welches sich pro Produktion seinen Spielort suchen muß! Für unsere nächste Premiere wird dies nach langer Zeit wieder das JuTA (Junges Theater in der Altstadt) sein. Dort wollen wir unsere Bearbeitung einer fast 2500 Jahre alten Komödie von Aristophanes zeigen.

"Die Vögel" entführt Sie und uns in eine altgriechische Musik- und Theaterwelt, die sich wiederum mit einem phantastischen Thema beschäftigt. Im Theater der Klänge üblichen Zusammenspiel von Schauspielern, Tänzern und Musikern unter Hinzuziehung eines eigens dafür zusammengestellten Bewegungs­ÿchores, geht das Theater der Klänge zurück zu DER Wurzel des aben­dländischen Theaters:

Ein Stück, das geschrieben wurde für eines der altgriechischen Dionysos-Feste 414 vor Christus !

Das JuTA ist mit Sicherheit nur eine Notlösung für die Aufführung dieses Stücks. Zu hoffen bleibt, daß wir den Theaterraum des JuTAs trotzdem so umgestaltet bekommen, daß der räumliche Eindruck dem Stück entspricht.

Natürlich geben wir noch nicht auf und suchen weiter nach unserem "Theater", wenn auch die Erfahrung mit der "Icklack" für uns mittlerweile die dritte herbe Enttäuschung in der Bemühung um einen festen Auftrittsort für uns in der Stadt Düsseldorf war!
 
Figur und Klang im Raum
16.10.1993
 
 
Unsere Produktion "Figur und Klang im Raum" erlebte in Dessau, nach einer technisch mißglückten Premiere, weitere 3 Aufführungen und konnte in den insgesamt 4 Aufführungen dort vor 520 Zuschauern gezeigt werden. Obwohl der Publikumsbesuch für Dessauer Verhältnisse sehr gut war, setzten wir uns in den verbleibenden 3 Wochen bis zur Premiere in Düsseldorf erneut an die Computer, änderten wesentliche Teile der Lichtsteuerung und der Musik. Diese überarbeitete Fassung erlebte eine geglückte Premiere und wurde in insgesamt 14 Aufführungen vor ca. 1350 Zuschauern in Düsseldorf gezeigt.

Besucher dieser (Düsseldorfer) Fassung waren auch Veranstalter aus dem In- und Ausland. Infolgedessen ist mit "Figur und Klang im Raum" im Frühjahr 1994 eine Tournee geplant, welche nach Belgien, Frankreich und Israel (!) führen soll. Wir versuchen diese Produktion in einer Neufassung in Düsseldorf zu zeigen. Allerdings ist das noch infrage gestellt, da sich der Theaterhaus e.V., der das Düsseldorfer Theaterhaus seit Anfang diesen Jahres betreibt, nicht dazu entschließen konnte eine Publikums-Tribüne anzuschaffen. Diese ist aber für dieses Stück absolut unerlässlich. Eine andere, geeignetere Spielstätte steht in Düsseldorf derzeit - außer im kleinen Haus des Schauspielhauses - nicht zur Verfügung !
 
Avignon
16.10.1993
 
 
Im Juli waren wir mit dem gesamten Ensemble im Rahmen des "Festival d'Avignon Off" mit Ausschnitten unserer "barocken Maskenbühne" in Frankreich, wo wir täglich vor dem "Palais de Papes" in Avignon spielten. Diese für uns absolut neue Kommunikationserfahrung mit dem Publikum, war der Auftakt zu unserer derzeit anlaufenden neuen Produktion, die sich mit dem Thema Kommunikation beschäftigen wird. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten, gelang es uns relativ schnell, das international zusammengesetzte Publikum für uns zu begeistern und sogar gegen die Hitze (40 Grad) anzuspielen.
 
Neues Maskenstück zum Thema "Kommunikation" wird geprobt
16.10.1993
 
 
Unsere neue Produktion, welche wieder in Zusammenarbeit mit dem Bauhaus Dessau entsteht, soll Mitte Februar 1994 in Düsseldorf Premiere haben und trägt den Arbeitstitel "Kommunikation". Fest steht - und wir proben seit 3 Wochen in diese Richtung - daß es ein Stück mit Masken wird!

Im Unterschied zu unserer "barocken Maskenbühne" oder auch "NOVEMBER" wird dies allerdings kein historisches Theaterstück sein, sondern sich mit Typen und Themen unserer aktuellen Gegenwart beschäftigen. Es wird eine kollektive Kreation des Ensembles des Theaters der Klänge werden und bezieht wieder Musik, Theater und Tanz ohne elektronische Hilfsmittel direkt ins Theater mit ein. Mehr verraten wir im Moment noch nicht.
 
Förderer und Paten gesucht
16.10.1993
 
 
Zum Thema "Bauhaus" ist leider etwas sehr trauriges mitzuteilen, weswegen wir uns mit einer Bitte an Sie wenden möchten.

Infolge der Diskussion um den Rückzug des Bundes aus der Übergangsfinanzierung kultureller Institute der ehemaligen DDR, ist auch das Bauhaus ab 1994/95 mit einer Haushaltsbeschneidnung von bis zu 40% bedroht. Infolgedessen werden alle "überflüssigen" Programme des Bauhauses gekürzt. In unserem Fall bedeutet dies, daß für 1994 allenfalls noch ein Veranstaltungsetat für das Bauhaus zur Verfügung steht. Eine volle Co-Produktion, wie in den vergangenen 3 Jahren, wird in absehbarer Zeit nicht mehr möglich sein !

Damit verlieren wir den Partner, der es uns seit 3 Jahren ermöglicht hat, endlich professionell zu arbeiten. Diese 3 Jahre führten zur Heranbildung eines festen Ensembles, das sowohl menschlich, wie künstlerisch zu einer gemeinsamen Sprache und Arbeitsweise gefunden hat und dabei so glücklich in der Zusammensetzung ist, daß wir den innigen Wunsch haben diese Arbeit auch gemeinsam fortzusetzen.

Vor dem Hintergrund der auch in Düsseldorf und in NRW anstehenden Kürzungen der öffentlichen Haushalte, zeichnet sich dieses Zukunftsbild noch düsterer.

Insofern sind wir ab nächstes Jahr dringender denn je zuvor auf Ihre Mithilfe angewiesen. Wir appelieren daher an Ihr persönliches Mäzenatentum !

Dazu möchten wir Ihnen zwei verschiedene Modelle anbieten:

1. Werden Sie förderndes Mitglied des Theaters der Klänge.

Mit einem Mitgliedsbeitrag von 120.- DM jährlich können Sie förderndes Mitglied unseres Vereins werden. Sie bekommen als kleines Dankeschön von uns jeweils 2 Premierenkarten pro Produktion automatisch zugeschickt und werden einmal jährlich zur Jahresvollversammlung eingeladen.

(Kto.: 67009541 - Stadt-Sparkasse Düsseldorf - BLZ 30050110)

2. Werden Sie "Pate" unseres Theaters.

Spenden zur Förderung kultureller Zwecke sind laut ¦10b EStG beim Spender steuerlich bis zur Höhe von insgesamt 5% des Gesamtbetrags der Einkünfte abzugsfähig.
Beispiel: Bei einem Jahreseinkommen von 100.000.- DM können bis zu 5000.- DM jährlich steuerlich allein für Spenden an kulturell gemeinnützig anerkannte Körperschaften (zb. Theater der Klänge e.V.) voll abgesetzt werden!

Allein 12 Paten a 5000.- DM würden den Verlust des Bauhauses für uns wieder voll aufwiegen. Als kleines Dankeschön neben Freikarten, würden wir Ihren Namen im Programmheft aufführen und es stünden Ihnen auf Wunsch Werbemöglichkeiten bei uns zur Verfügung.

(Setzen Sie sich dazu bitte direkt mit uns wegen des genauen Verfahrens - Spendenquittung usw. - in Verbindung).

In der Hoffnung auf Ihre Unterstützung verbleibt für heute

Ihr Theater der Klänge
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  25 Jahre THEATER DER KLÄNGE